Archive for November 2005

Sicher im Internet Teil 8: Dialer

30 November 2005

Dieses Thema hätte ich fast vergessen; das mag auch daran liegen, dass sich hier die Situation etwas entspannt hat. Dazu hat sicher auch die geänderte Gesetzgebung etwas beigetragen. Aber immer noch kann es Fälle geben, bei denen horrende Telefonrechnungen fällig werden.
Der beste Schutz gegen Dialer ist eine DSL Leitung, denn bei DSL funktionieren sie nicht. Wer aber auf Modem oder ISDN angewiesen ist, ist gefährdet. Dialer werden sowohl von Anti Spyware Programmen, wie z. B. Adaware, als auch von Virenscannern erkannt. Allerdings muss die Funktion eingeschaltet sein; manchmal ist sie in der Grundeinstellung abgeschaltet, da sie für DSL Benutzer nicht so wichtig ist. Beim Antivir muss z.B. in den Konfigurations Einstellungen ein Häkchen bei „unerwünschte Einwahlprogramme“ gesetzt werden.

Die 50 besten Indie Filme

30 November 2005

Eine Seite des englischen Film Magazins „Empire“. So eine Zusammenstellung wird immer subjektiv sein, aber ich meine, es sind wirklich verdammt gute Filme dabei. Es fehlen einige japanische, koreanische und französische Filme; und „Lola rennt“ würde ich rausschmeissen. Aber mindestens die Hälfte der Filme in dieser Aufstellung sollte man gesehen haben.

Für alle, die Gnome nicht mögen

30 November 2005

Wer wie ich Gnome gar nicht mag und KDE bevorzugt, hat oft das Problem, dass es halt Programme gibt, die Gnome brauchen. Dazu gehören z.B. Gimp oder Evolution. Die holen den Gnome Look quasi durch die Hintertür auf den Desktop. Jetzt gibt es Abhilfe. Mit Plastig kann man auch solchen Programmen ein KDE Aussehen verpassen. Lest bitte den Installationshinweis und rechts unten „how to install“.

AntiVir 7 kommt zu Nikolaus

30 November 2005

Der wohl in Deutschland beliebteste Virenscanner AntiVir soll in einer Woche in einer überarbeiteten Version 7 erscheinen. Neu wird sein, dass man nicht mehr immer ein komplettes Update machen muss, sondern die einzelnen Teile auswählen kann. Auch die Oberfläche ist neu gestaltet. Wer jetzt schon einen Blick darauf werfen will kann sich bereits eine Beta Version holen.

Flugabwehrsystem läuft mit Linux

30 November 2005

Für sein Flugkörper Abwehr System THAAD hat das amerikanische Rüstungsunternehmen Lockheed Martin Space Systems das Betriebssystem RedHawk Linux des Software Herstellers Concurrent ausgewählt. Bereits im September hatte Concurrent gemeldet, dass die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH iHawk Rechnersysteme im Wert von über 2 Millonen Dollar bestellt hat. [Quelle]

Neue Version von BitTorrent

29 November 2005

Bram Cohen hat auf seiner Seite eine neue Version seines BitTorrent Clients veröffentlicht, Version 4.2.0. Neu ist, dass die Funktion der „trackerless torrents“ jetzt funktioniert. Das heisst, zusätzlich zu den bisherigen Torrents kann man jetzt auch sog. DHT Torrents erstellen, die keinen speziellen Tracker mehr benötigen, sondern von jedem Server aus laufen.

… aber manchmal gewinnt der Stier

28 November 2005

Die WinBoard Sicherheits CD für XP

28 November 2005

WinBoard ist eine ausgezeichnete deutsche Seite für Windows Benutzer, speziell für Windows XP. Es ist eigentlich die erste Anlaufstelle bei Problemen mit XP – und deren gibt es ja bekanntlich mehr als genug. Bekannt ist die Seite für ihre guten CD Zusammenstellungen. Neuestes Produkt ist die WinBoard Sicherheits CD, die Service Packs, Update Packs und weitere gute Sicherheits Tools enthält. Diese CD solltet ihr euch unbedingt mal ansehen und evtl. holen.
Ganz lustig find ich übrigens die die Liste der „Top 5 Downloads“; an der fünften Stelle steht – Suse Linux 10.0!

Ein virtuelles Netzwerk per Internet

28 November 2005

Mit VNC, das jetzt in der Version 4.1.1 erschienen ist, könnt ihr ein virtuelles Netzwerk zwischen weit entfernten Rechnern übers Internet aufbauen. VNC arbeitet auf Client und Server Basis. Auf dem Rechner, den man steuern will, muss die Serverversion von VNC installiert und gestartet sein. Von einem anderen Rechner aus kann man nun mit dem VNC Client eine per Passwort geschütze Verbindung herstellen. Bei erfolgreicher Verbindung sieht man dann in einem Fenster den Desktop des fern gesteuerten PC, den man nun so bedienen kann, als säße man direkt davor. Das schöne ist, dass es VNC für Windows und für Linux gibt. So kann man also von einem Windows Rechner auf einen Linux Rechner zugreifen oser umgekehrt. Das Programm ist kostenlos aber leider nur in Englisch erhältlich.

Einige neue Updates

28 November 2005

PaintNet, das ich bereits als Beta Version vorgestellt habe, ist jetzt fertig. Die Version 2.5 gibts hier. Und noch eine gute Nachricht: PaintNet ist jetzt in Englisch und in deutsch!
Auch vom VLC Media Player, der so ziemlich alles spielt, was an Formaten existiert, gibts eine neue Version, die 0.8.4.
Der FastStone Image Viewer ist auch neu in der Version 2.29.

Juice 2.1 für Podcasts

27 November 2005

Juice ist der Nachfolger vom iPodder, den einige vielleicht schon kennen. Es ist ein Programm, mit dem man wunderbar einfach Podcasts aus dem Internet herunter laden kann. Denn es kommt mit einem eingebauten Podcast Verzeichnis daher. Man braucht also nicht mehr stundenlang zu suchen, sondern muss die Audio Dateien nur noch auswählen. Juice lädt die Dateien automatisch, wenn sie bereitstehen. Das ganze funktioniert über RSS. Natürlich braucht ihr keinen iPod um die Dateien abzuspielen, das geht mit jedem MP3 Player. Juice gibt es für Windows und Mac, eine Linux Version ist in Vorbereitung. Es ist in deutsch und natürlich kostenlos.

Sicher im Internet Teil7: Downloads

27 November 2005

Bei Downloads gelten für mich die Grundsätze: 1. möglichst immer von der Original Quelle downloaden (Programm Hersteller). 2. wenn das nicht geht, von der Seite einer Deutschen Zeitschrift (aber nicht von Chip; dort ist der Download zu langsam). Die Vorteile sind, dass man immer die neusten Versionen bekommt und vor allem auch unverseuchte Dateien. Allerdings hab ich auch schon erlebt, dass der Virenscanner bei einer Datei, die direkt vom Hersteller stammte, gemotzt hat. Die sicherste und schnellste Download Art ist immer noch per FTP. Erst danach kommt Download über HTTP.
Einige Bemerkungen zu Downloads über P2P: Lasst bitte die Finger von allem, was irgendwie was mit „Eseln“ zu tun hat. Nicht nur, dass dort massenweise Dateien mit Viren verseucht sind, es gibt dort auch massenweise falsche oder umdeklarierte Dateien („Fakes“). Relativ sicher ist BitTorrent, da es dort praktisch keine Fakes gibt; allerdings solltet ihr schon möglichst wissen, von wem der Torrent stammt. BT ist besonders für grosse Dateien wie ISOs interessant, da der Download nach einem Abbruch jederzeit wieder fortgesetzt werden kann. Alle neuen Linux Distributionen sind normalerweise über FTP Server und über BT (Linux Tracker) erhältlich.

Klein aber fein: Unstoppable Copier

27 November 2005

Es ist nur 55 kB gross, aber es hat es in sich. Wer wie ich schon mal 3 Tage lang Dateien von einer defekten Platte per Hand kopiert hat, um zu retten, was zu retten ist, der wird dieses Progrämmchen sehr zu schätzen wissen. Denn damit kann man von jedem Medium, ob Platte, Floppy oder CD , das defekt ist, die Daten kopieren. Und das „Unstoppable“ dabei ist, dass es auch vor teilweise defekten Dateien nicht halt macht, sondern versucht, diese so weit es geht wieder herzustellen. Besonders schön ist, dass man mehrere Durchläufe machen kann. Also beispielsweise zuerst die intakten Dateien kopieren und im zweiten Durchlauf kann man einstellen, wie intensiv (sprich lange) sich das Programm mit den defekten Dateien bschäftigen soll. Unstoppable Copier ist in deutsch und kostenlos.

Auch in Brasilien wird Lothars Blog gelesen

27 November 2005

Ich hab heut einen Abruf aus Brasilien bekommen; der Günter (hallo Günter) konnte mir dabei berichten, dass ich auch in Brasilien einige Leser hab. Er hat nämlich bei dort lebenden Deutschen etwas Werbung für den Blog gemacht. Also wenn ich mit den Schnee draussen so anschau und unser derzeitiges Dauerfrost Wetter, dann kann ich euch in Brasilien so richtig beneiden. Frieren müsst ihr derzeit wohl nicht. Viele Grüsse nach Brasilien!

Die erste Internet Zeitschrift

27 November 2005

O3 ist eine Zeitschrift, die es nur im Internet gibt. Und sie kann in druckba-
rem PDF Format kostenlos herunter geladen werden. Zielgruppe sind IT Spezialis-
ten weltweit; sie sollen über Neuigkeiten im Open Source Bereich informiert werden. Und wie es sich für eine Zeitschrift über Open Source gehört, wird sie natürlich ausschliesslich mit Open Source gemacht: Scribus, ein Desktop Publishing Programm; The Gimp wird für die Bilder verwendet und Open Office wird zum Schreiben der Artikel benutzt.
Die Ausgabe #1 ist jetzt erschienen.

Kopierer sind derzeit gefährdet

27 November 2005

Zumindest scheint das für England zuzutreffen. Aus aktuellem warnt die Firma Canon davor, dass zur Weihnachtszeit regelmässig die Schadens Meldungen für Fotokopierer um 25% zunehmen. Allein 32% der Schäden sind zerbrochene Glasplatten. Oft sehen die Techniker genau, wie es zu dem Schaden kam, wenn nach der Reparatur die noch gespeicherten Kopien ausgegeben werden. Hauptursache sei die Zweckentfremdung durch das Kopieren von gewissen weiblichen aber auch männlichen Körperteilen.
Passend zu dieser Meldung bringe ich hier noch einmal den Link zu einem kleinen Video: „Allein um Büro„.

Neu: Mandriva Globetrotter 2.0

27 November 2005

Mandriva hat jetzt die Version 2.0 seines „Globetrotters“ vorgestellt. Es ist eigentlich weiter nichts als eine externe 2,5 Zoll USB Festplatte auf der ein Mandriva Linux installiert ist. Das Teil kostet mit 40 GB Platte im Mandriva Store € 139,-. Die Platte wird an einen beliebigen Rechner angesteckt, Mandriva bootet und läuft dann komplett von der Platte, ohne ein Bit auf den Host-Rechner zu schreiben. Das ist eigentlich eine gute Idee.
Das Ganze könnt ihr euch natürlich auch selber (preisgünstiger) basteln. Denn grundsätzlich bootet und läuft jedes Linux auf jedem beliebigen Datenträger. Ich selbst ziehe ja ein Linux auf einem Stick vor. Derzeit hab ich mein DSL 2.0 (Damn Small Linux) auf einem 256 MB Stick immer bei mir.

Die Seite vom Metzger Max in Hof

26 November 2005

Andere Metzgereien mögen mir verzeihen, wenn ich einen aus ihrer Zunft hier erwähne. Wenn ihr auch schöne Seiten habt, könnt ihr mir gerne eine E-mail schicken. Auf eines können aber fast alle Metzger aus Hof und Umgebung unheimlich stolz sein: Hier gibt es die beste Wurst in Deutschland; und das bedeutet damit natürlich gleichzeitig: auch auf der ganzen Welt!
Aber ich will doch auch schreiben, warum ich mir heute die Seite vom Max angeschaut habe. Der Samstag vor dem 1. Advent ist bei mir traditionell Tag der Weihnachtseikäufe. Eigentlich ein Tag, dem ich eher mit Grausen entgegensehe. Einziger Trost ist für mich, dass ich dabei immer Gelegenheit habe, beim „Max“ zu essen. Die Ungebung, die eigentlich eher wie ein Imbiss aussieht – was für mich sonst nicht eben einladend ist – vergesse ich schnell angesichts der vielen Köstlichkeiten, die hinter der Theke auf mich warten. Dass der „Max“ auch Feinkost- und PartyService ist, wird jetzt deutlich. Auch heute wieder hab ich dort hervorragend essen können. Das war der Anlass, weshalb ich mir die Webseite angeschaut habe. Gefunden hab ich eine schön gemachte Seite. Und auch dieses: die Seite „Rezepte„, auf der einige Rezepte vom „Max-Metzger“ verraten werden. 1996 war der Max übrigens „Metzger des Jahres“ in Deutschland.

Wieder mal ein kleines Video

25 November 2005

Dieses schöne Video hat mir der Frank zugeschickt (hallo Frank – Danke!). Es ist auch wieder ein Werbevideo, diesmal von der Firma Kenwood (2 MB). Einer guten Musik kann eben keiner widerstehen.
Klick hier oder aufs Bild.
Und noch ein kleines kurzes als Bonus.
Aber dreht die Lautsprecher runter!

Jetzt kommt die 300 GB DVD (HVD)

25 November 2005

So sehen die DVD und das Laufwerk aus. Die Firma Maxell will bereits 2006 die DVDs liefern. Das Laufwerk ist von der Firma InPhase entwickelt worden. Das System arbeitet mit dem holografischen Datenaufzeichnungs Verfahren. Dieses Verfahren erlaubt aber eine noch viel höhere Datendichte. Und so will Maxell bereits 2007 DVDs mit einer Kapazität von 1,6 TB (Terabytes!) herausbringen. Das lässt natürlich BluRay und HD-DVD sehr alt aussehen! Vielleicht ist der Kampf der beiden Systeme ein Streit um Kaisers Bart, weil sie bereits längst veraltet sind. Auch andere Hersteller arbeiten bereits an holografischen DVDs (die dann HVDs heissen) mit Kapazitäten von 200 GB bzw. später 1 TB. Diese und damit auch die Daten sollen übrigens eine Haltbarkeits Zeit von mindestens 50 Jahren haben. [Quelle]

T-online stellt Weblog Dienst ein

25 November 2005

Unter dem Titel „T-online: Unverschämte Abzocke!“ habe ich am 11. Juli über den Weblog Dienst von T-online berichtet. Anscheinend haben sich keine Kunden gefunden, die so bescheuert waren, zwischen € 2.95 und € 12.95 pro Monat für etwas hinzublättern, was es anderswo kostenlos gibt (oder sie haben meinen Blog gelesen). Denn jetzt wird der Dienst zum 15. Dezember eingestellt.

1000 Arten ein Bier zu öffnen

25 November 2005

Heute hab ich mal wieder eine sehr lehrreiche Seite gefunden! Sie widmet sich dem leidigen Problem: wie krieg ich die Bierflasche auf, wenn mal wieder der Flaschöffner weg ist. Also, ich bewundere ja die Leute, die sich mit grösster Selbstverständlichkeit einfach den nächstbesten Gegenstand schnappen und – schwupp, schon ist die Flasche auf. Derartige Versuche meinerseits haben nicht selten mit einem blutigen Daumen oder einer halbleeren Flasche geendet. Auf dieser Seite nun findet ihr derzeit bereits 765 Gegenstände, die sich mehr oder weniger gut eignen; die Methode jeweils mittels Fotos illustriert. Es sollen mal 1000 werden.

3D Look für Windows XP

25 November 2005

Es ist genau einen Monat her, da hab ich hier mit dem „Looking Glass Projekt“ einen 3D Desktop für Linux vorgestellt. Für Windows gibt es auch ein solches Projekt, das „Sphere Projekt“. Auch dieses ist noch im Entwicklungs Stadium, aber es kann schon ausprobiert werden. Derzeit liegen zwei Anwendungen vor: SphereXP ist ein 3D Ersatz für den Windows Desktop und SphereXPlorer ist ein Browser in 3D. Erwartungsgemäss (da Windows) werden relativ hohe Hardware Standards voausgesetzt: 3D Grafikkarte mit min. 64 BM, 1 GHz Prozessor, 512 MB RAM; ausserdem wird .NET Framework 2.0 benötigt. Oben ein Screenshot des Desktops. Hier der Download Link.

Der perfekte Papier-Flieger

25 November 2005

Eine genaue bebilderte Anleitung, wie ihr den perfekten Papierflieger falten könnt, findet ihr hier. Die optimale Aerodynamik wurde wissenschaftlich getestet.

Hervorragende System Information: SIW

25 November 2005

Gabriel Topala hat mit SIW (jetzt in Version 1.55) ein sehr schönes und ausführliches Informations Werkzeug geschaffen. Es enthält in einem Programm so ziemlich alle denkbaren System Informations Module, die man sonst nur in mehreren verschiedenen Programmen findet. Und das schöne daran ist, dass es nicht installiert werden muss. Man kann es also z.B. auch auf einen Stick kopieren und komfortabel damit einen Rechner checken ohne ihn aufschrauben zu müssen.

Sicher im Internet Teil6: Messenger

25 November 2005

Messenger sind sehr beliebt zum Aussausch von Nachrichten, besonders im Bekanntenkreis. Der Messenger von Microsoft wird bei der Windows Installation automatisch mit installiert und in den Grundeinstellungen auch geladen. Sehr beliebt ist auch ICQ, man kann nicht nur Messages austauschen, sondern auch Dateien. Vom Sicherheits Aspekt her sind alle diese Messenger aber gefährlich. Nicht nur, dass man sich mittels ICQ leicht Viren einfangen kann. Wenn man DSL hat, halten diese Messenger nämlich ständig eine Leitung von innen nach aussen offen, weil sie auf neue Nachrichten warten. ICQ sollte nur dann auf „online“ stehen, wenn man auch wirklich am Rechner sitzt, sonst „offline“. Den Microsoft Messenger benutzt bei uns eh niemand, also sollte er zumindest deaktiviert sein; am einfachsten geht das mit XPAntispy.

Die neuste Sportart aus den USA

23 November 2005

Passend zu Thanksgiving!

Hoch interessante Linux Distribution

23 November 2005

CentOS ist eine Enterprise Linux Distribution, die – wie sie es selber aus juristischen Gründen ausdrücken – „auf einen prominenten Nordamerikanischen Linux Hersteller“ zurückgeht. Gemeint ist Red Hat; ich kann es ja verraten. Die CentOS Gruppe hat einfach alle freien Teile von RedHat übernommen, die geschützten entfernt und durch andere ersetzt. Heraus gekommen ist eine freie Linux Version, die sich zunehmenden Interesses erfreut. Ich selbst kenne sie noch nicht, will sie aber auf jeden Fall ausprobieren. Brandneu ist jetzt die Version 4.2. Sie ist Multilingual, also auch deutsch, und hier erhältlich, bzw. vom Linux Tracker (empfohlen).

Paris beschleunigt Umstellung auf Open Source

23 November 2005

Die Stadt Paris hat jetzt beschlossen schneller als bisher geplant auf Open Source Software umzustellen. Sowohl die Sever- als auch die Desktop Software der Stadt wird ersetzt. Bereits im Frühjahr wurden Freiwillige unter den 46000 Angestellten eingeladen, Open Source Software auf ihren Rechnern zu installieren, darunter den Firefox und Open Office. Jetzt soll die Verwaltung eines der 20 städtischen Bezirke komplett umgestellt werden. Bei den Servern ist die Stadt bereits viel weiter fortgeschritten; auf 196 der 395 Server läuft bereits Linux.

Amis und Briten wollen sich irakisches Öl sichern

23 November 2005

Angeblich sollen die geheimen Verhandlungen, in denen sich amerikanische und britische Ölkonzerne das irakische Öl unter den Nagel reissen wollen, schon relativ weit fortgeschritten sein. Und wie das mit Geheimverhandlungen so ist, werden sie natürlich dementiert (sonst müssten sie ja nicht geheim sein). Es werde über sog. PSAs (Production Sharing Agreements) verhandelt, die den Konzernen die Nutzung von Ölfeldern auf Dauer von bis zu 40 Jahren sichern sollen. Es geht bei diesen Verträgen um Summen von bis zu 195 Millarden Dollar, die dem Irak dadurch verloren gingen. Die englische und amerikanische Regierung sollen in diesem Zusammenhang erheblichen Druck auf Irak ausüben. Dass es beim Irakkrieg in erster Linie um das Öl ging, war schon immer vermutet worden. Würden die erwähnten Verträge geschlossen, wäre das ja dann wohl der Beweis. [Quelle]

DSL (Damn Small Linux) 2.0 ist da

22 November 2005

Die Idee, die hinter DSL steckt war, ein komplettes Linux mit möglichst vielen Programmen auf einer MiniCD von 50 MB unterzubringen; daher auch der Name. DSL basiert auf Debian. Die Distribution kommt als LiveCD; es bootet von einem USB Stick; es bootet aus einem anderen Betriebssystem (z.B. Windows); es läuft von einer SD Karte; es lässt sich auf Platte installieren und kann zum Aufbau eines Debian Systems dienen; es läuft auf einem 486er mit 16 MB RAM; bei 128 MB RAM läuft es von einer RAM Disk (sauschnell übrigens) und es lässt sich leicht erweitern (Debian). Jetzt ist Version 2.0 erschienen; oben ein Screenshot. Die ISO kann hier geholt werden oder vom Linux Tracker.

Lasst eure Webseite testen

22 November 2005

Silktide ist eine Englische Web Design Firma. Die bieten einen besonderen Service. Ihr könnt dort eure Webseite untersuchen und testen lassen. Das Ergebnis wird in einem Report ausgegeben. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Das Ergebnis hat mich doch etwas überrascht. Einige Zitate:
A Google search for „Lothars Blog“ finds this website as #1
This website is well linked to (
265 websites link here)
This website is very quick to respond
This website is
exceptionally popular (approx #30 in the world)
Design makes proper use of modern technology (no table-based layout)

Die Nr.1 bei Google ist klar, der Blog besteht ja schon lange genug; aber die Aussage über die Popularität überrascht mich schon etwas – 30. Platz in Oberfranken hätte ich ja erwartet, aber nicht den 30. Platz in der Welt! Der absolute Wahnsinn! Ihr könnt es selbst nachlesen, wenn ihr wollt.

Habt ihr schon eure E-mail vom BKA bekommen?

22 November 2005

Ihr braucht euch bezüglich des angedrohten Ermittlungsverfahrens des BKA wegen Raubkopierens keine Sorgen zu machen. Es handelt sich hier nur wieder mal um eine neue Variante des Sober Virus. Niemals vergessen – der beste Virenschutz ist immer der zwischen den Ohren!

!!! Eilmeldung: Neues fatales Loch im IE

22 November 2005

Allen, die immer noch den Microsoft Internet Explorer benutzen wird dringend geraten, die Javascript Funktion abzuschalten!!! Es gibt nämlich den Beweis, dass man mittels eines Java Scripts auf einer präparierten Webseite auf dem Rechner des Besuchers Programme starten kann. Bewiesen wird es am Beispiel des Taschenrechners (calc.exe). Betroffen sind auch und gerade ausgerechnet Rechner, die SP2 mit allen Patches installiert haben. Ich sags ja immer: Wenn die von Microsoft ein Loch stopfen, dann reissen sie gleichzeitig zwei neue auf! Der beste Schutz ist übrigens die Benutzung eines anderen Browsers.

Für alle Minesweeper Fans

21 November 2005

… die neue Herausforderung! Ihr könnt Minesweeper jetzt auch in 3D spielen! Das Spiel ist in Java geschrieben. Hier der Link.

Sicher im Internet Teil5: E-mail

21 November 2005

Ich sag immer, der effektivste Virenschutz sitzt zwischen den Ohren! Mindestens 98% aller Viren, Würmer, Trojaner und anderen Ungeziefers werden über E-mail verbreitet; und zwar in Anhängen zu E-mails. Mit allen möglichen Tricks versuchen die Programmierer der Schädlinge, den Benutzer dazu zu veranlassen, diese Anhänge zu öffnen. Auch wenn es heisst: „Allerletzte Mahnung“ oder „Das Bild musst du dir unbeding anschauen“ – Finger weg vom Anhang. Normalerweise steht eine echte wichtige Mitteilung im Text der E-mail und befindet sich nicht im Anhang. Damit dieser Virenschutz im Kopf aber funktionieren kann, ist es existenziell, dass von Windows auch sämtliche Dateiendungen angezeigt werden, was unverständlicher Weise in Windows anders voreingestellt ist. In den Ordneroptionen/Ansicht „Erweiterungen von bekannten Dateitypen nicht ausblenden“ und „Alle Dateien und Ordner anzeigen„. Jetzt zu den E-mail Programmen. Auch hier ist es wieder so, dass die in Windows bzw. Office enthaltenen Programme „Outlook Express“ und „Outlook“ am meisten benutzt werden. Konsequenter Weise nutzen deshalb natürlich auch Viren und Co diese beiden Programme bevorzugt, um sich zu verbreiten. Auch hier gilt wiederum der Grundsatz, die Nicht-Benutzung dieser Programme bringt einen erheblichen Sicherheits Vorteil. Eine gute Alternative ist hier der Thunderbird, weil er sich sehr gut mit dem Firefox als Browser ergänzt.
Hier noch ein kleiner Trick: Euer echtes E-mail Programm nicht in Windows als das E-mail Programm eintragen, sondern Outlook-Express dort drin stehen lassen. Outlook-Express aber nicht konfigurieren! Das hat zwar den Nachteil, dass immer Outlook-Express aufgerufen wird, wenn ihr einen direkten E-mail Link anklickt (das ja nicht funktioniert); aber ihr habt dann zumindest auch die Gewissheit, dass kein Virus euren Rechner als Viren-Schleuder missbrauchen kann.

Sogar Dell baut jetzt AMD Rechner

21 November 2005

Dell war bisher einer der treuesten Verbündeten von Intel. Aber jetzt ist die Sensation perfekt. Wahrscheinlich durch den jüngsten Umsatzeinbruch alarmiert, scheint der grösste Schrauber der Welt allmählich einsichtig zu werden. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Firma ihre taiwanesischen Liefernanten Hon Hai (liefert Server), Asus (Boards) und Quanta (Laptops) informiert, dass sie jetzt auch AMD Rechner bauen will. Jetzt bin ich mal gespannt, wie lang es noch dauert , bis auch unser Media Markt auf den fahrenden Zug aufspringt.

Google denkt mit!

21 November 2005

Gebt mal in Google den Begriff „Riesenkamel“ ein. Google meint, ihr hättet euch vertippt. Und wundert euch, was Google stattdessen vorschlägt!

Ein super starkes Foto

21 November 2005

… für eure Sammlung. Das Bild wurde aufgenommen bei einem Waldbrand im Bitterroot National Park in Montana am 6. August 2000 von John McColgan, einem Feuerwehrmann.

Ans RAM denkt man immer zuletzt

21 November 2005

Wenn sich der Rechner seltsam verhält oder manchmal abstürzt, denlt man heutzutage sofort an einen Virus; zumindest Windows Benutzer. Linux Anwender denken dabei zuerst an einen Hardwarefehler oder Fehler im RAM. Deshalb ist auch bei so ziemlich allen Linux Distributionen eine Ramtest Funktion im Bootmanager eingebaut. Hier ist ein kleines Progrämmchen, das unter Windows läuft und das RAM testen kann: MemTest 3.3. Einfach die ZIP-Datei irgendwo hin entpacken und das Programm starten.