Archive for März 2006

Bill Gates ist geläutert aus dem Kloster zurück

31 März 2006

Bill Gates ist wieder aufgetaucht nachdem er 6 Wochen lang verschwunden war. Auf seiner heutigen Presskonferenz bestätigte er, dass er die 6 Wochen in Thailand im Kloster des bekannten Gurus Sopen Ource verbracht habe (über entsprechende Gerüchte habe ich bereits vor 4 Wochen berichtet). Er habe dort meditiert und über seine Sünden nachgedacht. Und dann kam die sensationelle Mitteilung! Die Firma Microsoft wird in eine gemeinnützige Stiftung umgewandelt. Und als Wiedergutmachung für die vielen Millarden, die er den Benutzern durch einen zehnfach überhöhten Preis gestohlen habe, werde man Windows künftig kostenlos herunter laden können. Der Source Code werde freigegeben und er hoffe auf eine rege Beteiligung der Entwickler Gemeinde bei der Weiterentwicklung. Windows werde stark verschlankt werden, besonders Media Player und Internet Explorer, die ja nie richtig funktioniert haben, würden ersatzlos gestrichen. Auch würden sämtliche geplanten Komponenten für Kopierschutz, DRM und Trusted Computing entfernt. Er, Gates, sehe nicht ein, warum er sich zum Erfüllungsgehilfen der Unterhaltungsindustrie machen solle. Sollten die doch selbst sehen, wie sie durch moderne Formen des Marketing ihre Kunden bei der Stange halten könnten. Stattdessen würde ein effektiver Viren- und Spywarechecker in Windows integriert, auch Rootkits sollten unter Windows künftig keine Chance mehr haben.
Auf die Frage, wie denn Steve Ballmer auf seine Pläne reagiert habe, gab Gates offen zu, jener habe zunächst geschäumt und vor allem darauf hingewiesen, dass er noch ein paar Millarden mehr benötien werde, wenn er dereinst als Präsident der USA kandidieren werde. Er habe jedoch Ballmer überzeugen können, denn schliesslich besitze er immer noch die Mehrheit der Aktien und die bisherigen Präsidenten der USA hätten es auch mit lediglich einigen -zig Millionen geschafft. Also dürften im Falle Ballmer wohl einige Millarden genügen, um das amerikanische Volk von seinen Qualitäten zu „überzeugen“.
Microsoft Office wird es auch künftig nicht kostenlos geben; allerdings werde der Preis in Anbetracht, dass es mit Open Office ja einen kostenlosen Konkurrenten gebe, der viel besser sei, auf $ 29,99 gesenkt. Auf die Frage, wie denn seine künftigen Pläne seien, antwortete Gates, er werde sich innerhalb der neuen Stiftung völlig darauf konzentrieren, den Schaden, den er der Welt zugefügt habe, zu mildern.

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Neuer Kopierschutz für Audio CDs

31 März 2006

Er nennt sich TotalPlay CD und stammt von Macrovision. Jetzt ist bei uns die erste CD mit diesem Kopierschutz erschienen: „With Love and Squalor“ von „We Are Scientists“. Er verhält sich zwar nicht wie ein Rootkit, dennoch schreibt er aber jede Menge Software auf die Platte: Player, Treiber, Brennprogramm, Bedienoberfläche, DRM-Daten u.s.w. Wer die CD mit aktivierter Autostart Funktion einlegt hat schon verloren; es wird zwar freundlicherweise nachgefragt, aber egel ob man zustimmt oder ablehnt: die Software wird immer installiert. Allerdings ist auch ein Deinstallations Programm auf der CD drauf; jedoch deinstalliert werden nur Player und Oberfläche, die DRM-Dateien bleiben auf der Platte und wirksam. Ohne Autostart allerdings verhält sich die CD aber erfreulicherweise wie eine gute alte echte Audio CD. [Info zu TotalPlay CD: http://www.macrovision.com/products/activereach_cd/totalplaycd/
index.shtml]

Das berühmte Adler Nest

31 März 2006

Da hat jemand eine Webcam bei einem Adler-
nest ange-
bracht. Ihr könnt live dabei sein. Das schöne ist, dass es dort hell ist, wenn es bei uns finster ist; also durchaus eine nette Unterhaltung für die Abendstunden.
Wenn der obige Link nicht geht, probiert mal diesen.

Trojaner fürs Handy

31 März 2006

Vervata, eine Firma aus Thailand bietet ganz offen eine software an namens FlexySpy. Mit dieser Software lassen sich Handys überwachen. Man kann damit die Gesprächsdaten und die versandten SMS abrufen. Neu ist jetzt auch die Funktion, dass man sogar die Gespräche mithören kann. Die Software wird zum Preis von $ 150,- angeboten. Als Zielgruppe werden Eltern oder Ehepartner beworben. Einige Antivirenprogramme haben die Software jetzt bereits als Trojaner eingestuft und in ihre Erkennungsdatei aufgenommen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass diese Firma jetzt eigentlich nur eine Software öffentlich anbietet, die schon lange existiert und von gewissen Organisationen auch schon lange benutzt wird.

Intels neue Chipfabrik kommt nach A9-Mitte

31 März 2006

Wie Lothars Blog aus gut unterrichteter Quelle aus einem der beiden Rathäuser erfahren hat, werden die beiden Bürgermeister von A9-Mitte heute eine wichtige Pressekonferenz abhalten. Dann soll bekannt gegeben werden, wer der geheimnisvolle zweite Investor ist, der in A9-Mitte einen Betrieb errichten wird. Es ist der amerikanische Chiphersteller Intel. Intel ist nämlich nicht entgangen, warum der ewige Konkurrent AMD jetzt so erfolgreich ist; das ist nämlich der Fall, seit AMD seine Chip Produktion nach Dresden verlagert hat. Also begab sich auch Intel auf die Suche nach einem passenden Standort in Deutschland. Fündig wurde man schliesslich in A9-Mitte. Für die Standort Entscheidung dürfte nicht unbedingt die überragende Intelligenz der dortigen Bevölkerung massgebend gewesen sein, die wahrscheinlich auch nicht höher ist als in Dresden; vielmehr war entscheidend, dass der Bau des Werkes von den beiden Städten mit € 23.587.644,50 subventioniert wird. Das bedeutet zwar, dass die damit verbunde Verschuldung erst in 233 Jahren getilgt sein wird, dafür werden aber die beiden Rathäuser stets kostenlos mit den neuesten Prozessoren von Intel beliefert werden. Die Produktion im neuen Werk soll bereits in einem halben Jahr anlaufen. Hergestellt wird zunächst der bereits angekündigte Drei-Viertel-Kern Prozessor I386 (siehe Foto), der dann aber, nachdem die Produktion voll angelaufen ist, durch den nach in Entwicklung befindlichen Fünf-Achtel-Kern Prozessor I486 ergänzt werden wird. Mit diesen beiden Prozessoren will Intel den technischen Vorsprung von AMD wettmachen.

Feedreader für Windows

30 März 2006

Der Name sagt es eigentlich schon; der Feedreader ist ein sog. Aggregator fur News Feeds. Er unterstützt die beiden Formate ATOM und RSS. Ihr könnt euch also entscheiden, welchen meiner beiden Feeds ihr abonnieren wollt. Der Feedreader ist einfach bedienbar, schnell, kann konfiguriert werden und ist kostenlos. Bis Version 2.9 muss man die deutsche Sprachdatei runterladen, ab 3.0 ist sie beim Setup mit dabei.

Das zweite Ajax Programm – AjaxSketch

30 März 2006

Nach dem Erscheinen von AjaxWrite in der letzten Woche wurde versprochen, dass jede Woche ein neues AJAX Programm erscheinen soll. Das zweite Programm ist jetzt AjaxSletch. Es ist ein einfaches Vektor Zeichenprogramm, das geeigbet ist, wenn man schnell mal ein Diagramm o.Ä. entwerfen will. Wie alle Ajax Programme läuft es im Browser und wird, wenn es gebraucht wird, mal eben schnell geladen.

An der falschen Stelle gespart!

30 März 2006

Es schaut ja ganz gut aus und relativ preiswert ist es auch das neue Notebook von Tschibo. Es kostet € 799,-. Wer jetzt aber glaubt, er könne ein Schnäppchen machen, der irrt. Zwar ist die übrige Ausstattung recht gut (512 MB RAM, 80 GB Festplatte, DVD Brenner), aber – man glaubt es kaum – ausgerechnet am Wichtigsten haben sie gespart. Es ist nur ein 1,3 Ghz Prozessor drin (und dann auch noch ein Celeron)!

Geheimniskrämerei

30 März 2006

Bekanntlich sind ja E-mails wie Postkarten; jeder kann sie lesen. Ausserdem gibt es noch ganz viele Leute, die sich aufgrund ihres Berufes für anderer Leute Mails interessieren. Nun gibt es ja noch die Möglichkeit der Verschlüsselung; mit PGP gibt es sogar ein kostenloses Programm dafür. Verschlüsselung ist natürlich ein kompletter Unsinn, sie wirkt nur im privaten Bereich. Ansonsten weckt sie nur das besondere Interesse oben erwähnter Leute, die die E-mail dann garantiert entschlüsseln und lesen. Also haben sich die Leute von WillSelfDestruct was ausgedacht. Sie bieten folgenden Service an. Ihr schreibt eine geheime Nachricht, gebt die E-mail des Adressaten an; ihr selbst könnt anonym bleiben. Es wird nun eine kurzfristige Webseite für den Adressaten angelegt und dieser bekommt vom Server via E-mail Nutzername und Passwort für die Webseite. Jetzt könnte ja jemand die E-mail vom Server an den Adressaten abfangen, deshalb ist der Clou bei der Sache, dass die temporäre Webseite sofort gelöscht wird, wenn sie der Adressat 1 mal besucht hat.
Eine nette Spielerei.

Darf Vista in der EU nicht verkauft werden?

29 März 2006

Es kann passieren, dass Vista, wenn es denn eines Tages endlich mal fertig sein sollte, in der EU gar nicht verkauft werden kann. Die EU Wettbewerbs Kommissarin Neelie Kroes hat nämlich jetzt schon in einem Interview erklärt, dass die EU ein Verkaufsverbot verhängen könnte, wenn Microsoft die Auflagen der EU nicht erfüllen sollte. Diese Auflagen beinhalten insbesonders, dass bestimmte Anwendungs Software nicht mit dem Betriebssystem gekoppelt werden darf; bestes Beispiel der Internet Explorer. [Quelle]

DSL (Damn Small Linux) 2.3 ist da

29 März 2006

Wie der Name sagt, ist es verdammt klein (50 MB). Aber es ist ein vollwertiges Linux. Es läuft als Live CD, kann auf Platte installiert werden und zu einem Debian System ausgebaut werden, es läuft von einem USB Stick oder sogar innerhalb eines anderen Betriebssystems (Windows). Es läuft auf einem 486DX mit 16MB Ram. Ab 128 MB läuft es auch völlig im RAM und ist dann natürlich auch verdammt schnell. Hoffentlich lässt es sich jetzt leichter auf einem Stick installieren, denn da gabs bei der letzten Version einige Probleme. Die Live CD kann auch als FTP- oder Webserver verwendet werden. Eine ISO gibts hier (Mirrorliste) oder vom Linux Tracker.
Diese Version ist gelungen! DSL 2.3 gefällt mir ausgezeichnet. Es ist wirklich ein vollwertiges Linux. Auch die Installation auf USB Stick hat einwandfrei geklappt. Ich schreibe das gerade mit DSL 2.3 gebootet vom Stick. Und natürlich werden wir es heute abend ausführlich testen.

Ein neuer Speicher Service – SendSpace

29 März 2006

Sendspace ist ungefähr vergleichbar mit YouSenIt. Ihr könnt Dateien hochladen, bekommt einen Download Link und könnt diesen Link dann an die Leute weitergeben, die die Datei dann ihrerseits downladen können. Der Link kann natürlich auch in Blogs veröffentlicht werden. Wenn die Datei nur für einzelne Leute bestimmt ist, sendet SendSpace auch eine E-mail an den Empfänger. Maximale Dateigrösse: 1,2 GB, Speicherdauer: bis 14 Tage nach dem letzten Download, Download Limit pro Datei: 50 GB, Dateitypen: alle. Der Service ist kostenlos (werbefinanziert). Dateien grösser als 1,2 GB können gesplittet werden, erhalten dann aber je einen eigenen Link. Download Speed Limit: 100 Kbps.

Die Shortnews habe ich entfernt

29 März 2006

Zumindest das Scrollfenster. Es hat sich herausgestellt, dass dieses Fenster viel zu viel CPU Leistung verbraucht hat; auf schmalbrüstigen Rechnern waren das locker 100%. Ihr findet die Shortnews jetzt als neuen Link.

Optische Illusionen

29 März 2006

So nennt der Autor seinen Blog. Und davon hat er eine ganze Menge zusammengetragen. Wie z.B. auch diesen transparenten Laptop Bildschirm. Es lohnt sich dort mal reinzuschauen. Hier der Link.

KDE 3.5.2 ist jetzt freigegeben

29 März 2006

Das Update ist vor allem dazu gedacht, kleinere Fehler zu beheben und es bietet eine bessere Unterstützung vieler Sprachen, dazu auch einige neue. Das genaue Changelog mit allen Details gibts hier. Die Sourcen und auch einige Binärpakete (für Arch Linux, Kubuntu, Pardus, RedHat und Suse) gibts hier. Für Suse auch die Sprachpakete. Allerdings würde ich lieber empfehlen zu warten bis die Pakete eh als Update kommen.

Es gibt einen Patch für das neue IE Loch

29 März 2006

Und zwar ist er von der Sicherheitsfirma eEye entwickelt worden und kann hier herunter geladen werden. Microsoft hätte wahrscheinlich noch lange gebraucht, bis sie das geschafft hätten. Aber jetzt werden sie wahrscheinlich spätestens Anfang nächster Woche selbst einen anbieten können. Sie brauchen den Patch ja nur abzukupfern.

Bald wird es nur noch Mehrkern Prozessoren geben

29 März 2006

Intel und AMD stellen auf Mehrkern Prozessoren um. Aber auch andere. So ist z.B. die die kalifornische Firma Azul Systems dabei, einen Prozessor mit 48 Kernen zu entwickeln. Sun entwickelt einen Mehrkern UltraSPARC Prozessor namens Rock. Auch ARM und MIPS arbeiten an Prozessoren mit mehreren Kernen. [Quelle]

Update von Filezilla

28 März 2006

Den Filezilla hab ich hier schon mal vorgestellt. Jetzt gibt es ein Update, die Version 2.2.19a. Er ist ein guter FTP Client und sollte daher in keiner Open Source Zusammenstellung fehlen. Sehr schön an diesem Programm ist auch, dass er zweisprachig ist – Englisch und Deutsch. Hier ist der Download Link.

Vorsicht! Das neue IE Loch ist gefährlich!

27 März 2006

Die lapidare blauäugige Empfehlung von Microsoft, nur vertrauenswürdige Seiten zu besuchen, kann sehr gefährlich werden. Denn bis gestern wurden allein bereits 200 Seiten von seriösen Firmen bekannt, die gehackt wurden. Deren Seiten werden jetzt verwendet, um den Besuchern einen Trojaner unterzujubeln. Dessen Ziel ist es, Benutzernamen und Passwörter zu stehlen. Interessant ist, dass auch die Washington Post ihre Leser darauf hinweist, dass es ja noch andere Browser gibt. [Quelle]

Noch ein Rootkit Checker

27 März 2006

Auch mit dem RootKit Hook Analyzer kann man nach Rootkits suchen und sie aufspüren. Aber keine Panik, wenn er etwas findet. Schaut erst mal nach, ob es nicht etwas ist, das ihr selbst installiert habt und das durchaus sinnvoll ist. Siehe auch dieser Artikel.

Der blaue Bildschirm entschlüsselt

27 März 2006

So oft kommt er gar nicht mehr, der berühmte blaue Bildschirm bei Windows, auch „Screen of Death“ genannt. Aber wenn er kommt, dann geht oft gar nichts mehr. Stets ist auch eine Fehlermeldung enthalten, die eigentlich den Grund des Fehlers anzeigen sollte. Aber wer kann schon mit einem krypischen Code wie z.B. „0x00000023“ was anfangen. Notiert euch irgendwo diesen Link (abspeichern bringt nichts, denn im Fall der Fälle könnt ihr ja diesen Link nicht aufrufen). Auf dieser Seite werden die Codes entschlüsselt. Obiger Code bedeutet z.B., dass die FAT zerschossen ist.

Frauen unter sich …

26 März 2006

Wieder mal ein nettes kleines Vodeo (4,5 MB) Klick

PSPI gibt es jetzt auch für Linux

26 März 2006

PSPI ist ein Plugin für das Bildbearbeitungs Programm Gimp. Mit Hilfe dieses Plugins ist es möglich die unzähligen Plugins, die es für Photoshop von Adobe gibt, auch mit Gimp zu benutzen. Bisher war PSPI nur für die Windows Version von Gimp erhältlich. Jetzt ist es auch für die Linux Version da. PSPI für Suse 10.0 und für Ubuntu 5.10 kann hier herunter geladen werden. Für andere Distributionen gibts auch die Sourcen.

Wichtiges Update von Google Earth

26 März 2006

Es gibt ein neues Update von Google Earth, die Versionsnummer ist 3.0.0762. Es ist deshalb so wichtig, weil nach diesem Update jetzt fast ganz Deutschland mit hoch auflösenden Karten erfasst ist (leider nur fast; auch hier haben wir wieder das alte Lied: z.B ist Münchberg hochauflösend, Helmbrechts aber nicht). Am besten holt man das Update (11.3 MB) über die Update Funktion.

Ein Billigrechner aus China

26 März 2006

Die chinesische Firma YellowSheepRiver Municator hat auf der CeBIT einen Rechner präsentiert, der umgerechnet lediglich 146 US-Dollar kosten soll. Das Teil ist nicht grösser als ein Buch und wiegt nur 0,65kg. Als Prozessor hat es einen Godsen, das ist ein 64 Bit MIPS Chip mit 400 bis 800 Mhz. Weiter sind enthalten ein Radeon 7000-M, eine 40 GB-Festplatte, ein AC97 Audiochip und ein Realtek Netzwerkchip. Als Betriebssystem kommt eine eigene Distribution von MIPS-Linux mit dem Namen Thinix OS zum Einsatz. [Quelle]

Vergesst Microsoft Word!!!

25 März 2006

Und heute gehts mal ausschliesslich um Microsoft (zufällig)
Denn jetzt gibt es AjaxWrite! Wie der Name schon sagt, funktioniert es mit AJAX (Asynchronous Javascript and XML). Siehe auch meinen Artikel: „Was ist eigentlich: AJAX?“. AjaxWrite läuft in einem Browserfenster und es wird direkt vom Server geladen (Ladezeit bei mir 6 Sekunden). Jetzt steht euch ein vollwertiges Textprogramm zur Verfügung; es sieht aus wie Word und wird bedient wie Word. Es ist in deutsch und natürlich kostenlos. Übrigens genau das, was Microsoft einmal vor hat; allerdings wollen die natürlich, dass ihr pro Minute Benutzung löhnen sollt. Erfreulicherweise waren andere schneller. Die Versionsnummer von AjaxWrite ist 0.9; es ist also noch nicht 100% fertig; ihr seht das auch an den noch grau hinterlegten Menüpunkten. Voraussetzung ist natürlich ein fortschrittlicher Browser, der mit AJAX umgehen kann – Firefox ab Version 1.5.
Es sollen übrigens noch viel mehr AJAX Anwendungen kommen – so ziemlich jede Woche eine neue. Ich bleib da dran.

Schon wieder neues gravierendes Loch im IE

25 März 2006

Und einen Tag nachdem das Loch bekannt wurde gibt es schon erste Webseiten, die es ausnutzen. Wieder einmal ist es entsprechend präparierten Webseiten möglich, dem Surfer Code unterzujubeln, der dann auch noch ausgeführt wird. Die Gefahr ist so gravierend, dass sich sogar Microsoft selbst herablässt, eine Warnung zu veröffentlichen. Aber ausser dazu aufzufordern nur noch „vertrauenswürdige Seiten“ aufzusuchen fällt denen nichts ein. „SANS Fire“ hat immerhin herausgefunden, dass die Deaktivierung von ActiveX hilft. Gleichzeitig empfehlen sie, andere Browser zu benutzen (Firefox, Opera), wobei sie allerdings auch darauf hinweisen, dass der IE so eng mit anderen Teilen des Betriebssystems verbunden ist, dass man manchmal gar nicht merkt, wenn er im Hintergrund läuft! Sollte dies etwa ein dezenter Hinweis darauf sein, dass es ja noch andere Betriebssysteme gibt?

Neuer Phishing Trojaner?

25 März 2006

Es soll einen neuen Phishing Trojaner geben. Derzeit sind es nur Gerüchte, aber er soll schon existieren. Die Abfrage von Bank Zugangsdaten über präparierte Webseiten ist von gestern. Der neue Trojaner installiert sich einfach als Browser Plugin und macht zunächst mal gar nix, fällt also auch nicht auf. Er wird erst dann aktiv, wenn ihr eine Überweisung eingebt. Dann braucht er weiter nichts zu machen, als die Kontonummer und die Bankleitzahl zu verändern. Das Abschicken der Überweisung mit der Eingabe der TAN führt ihr dann selber aus. Genial, nicht wahr?

60% von Vista muss neu geschrieben werden

25 März 2006

Über die Hälfte des Codes von Vista muss neu geschrieben werden. Das hat jetzt ein Firmen Insider bestätigt. Dies ist auch der Grund warum der Termin für die Veröffentlichung jetzt auf Januar 07 verschoben worden ist. Microsoft hatte ja schon immer Probleme damit, dass verschiedene Programmteile nicht miteinander kompatibel waren. Im jetzigen Fall scheinen es die Multimedia Funktionen zu sein. Ob die wohl auch Probleme mit dem Kopierschutz haben, so wie bei Sony mit der PS3? Meine Vermutung ist, dass die den Kopierschutz mit Rootkit ähnlichen Strukturen realisieren wollten; nach dem Skandal um den Sony Rootkit ist das nun nicht mehr möglich und sie müssen sich was neues einfallen lassen. Dass jetzt Programmierer vom XBox Bereich abgezogen wurden, um an Vista zu arbeiten, deutet auch darauf hin. Der Termin für das neue Office wurde übrigens auch verschoben. [Quelle]

Übrigens …

25 März 2006

… aus der Tatsache, dass Microsoft vor der Installation der neuen Beta Version des IE 7 dazu auffordert, die vorherige Version zu deinstallieren, haben viele (ich auch) erst gemerkt, dass dies eine Version ist, die sich entfernen lässt. Sollte es etwa so sein, dass der IE 7 zwar in MS Vista dabei sein wird, aber nicht mehr voll in das Betriebssystem intergriert ist?

Das kommt leider nur selten vor …

25 März 2006

… bei Fussballspielen. Es könnte aber ein Erfolgsrezept für Vereine sein, die bisher an chronischem Zuschermangel leiden. Aber seht selbst. [Evtl. ist eine Anmeldung bei YouTube erforderlich, die sich aber auf jeden Fall lohnt]

Was hat sich geändert?

25 März 2006

Es dürfte ja inzwischen bekannt sein, dass einige Programme (und gerade auch kostenlos erhältliche) neben den eigentlichen Funktionen auch noch andere Sachen installieren; als da sind z.B. Spyware u.ä., von unseriösen Seiten geladen evtl. auch noch Trojaner. Interessant ist hier ein kleines Tool namens WhatChanged. Das funktioniert so: Zuerst wird ein „Snapshot“ aller Dateien und Registry Einträge angelegt. Nach einer Veränderung des Systems, z.B. durch eine Installation eines Programmes, ein zweiter „Snapshot“. Beide werden verglichen und sämtliche Änderungen werden angezeigt. Klein (128 kB), muss nicht installiert werden und ist kostenlos.

USB Webcams mit Suse

25 März 2006

Der Belgier Raoul ist schon Rentner; aber vorher hat er bei IBM gearbeitet. Jetzt hat er Zeit zu programmieren, was ihm Spass macht. Er hat sich auf Webcams unter Linux spezialisiert. Auf seiner Seite hat so einiges zusammengestellt, was man für Webcams braucht, angefangen von den Treibern über Tools bis zu seinem eigenen Programm Camstream. Seine Zusammenstellung besteht aus RPMs für Suse. Aber nach den Dateinamen lassen sich sicher auch für andere Distributionen die entsprechenden Pakete finden. Jedenfalls funktionieren die Treiber bei mir bestens. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie man die Kamera abschaltet, denn derzeit ist sie dauernd an.

UN Uni hat ein Global Desktop Projekt gestartet

25 März 2006

Entwicklungsländer erhalten mit freier Software eine Möglichkeit, aus der technologischen Abhängigkeit von den Industrieländern zu entkommen, meint die United Nations University (UNU). Sie ist eine eine Forschungs- und Ausbildungseinrichtung der UNO in Macao, China. Hier wurde jetzt das Global Desktop Project“ gestartet. Die drei Komponenten des Projektes sind die Forschung und Entwicklung von Software, die verstärkte Vermittlung von Open Source Wissen und -konzepten in der Ausbildung und das Zusammenbringen von Firmen und Organisationen zum Erfahrungs Austausch und zur Unterstützung. Nach Angaben der UNU-IIST wird das Projekt bereits von vielen wichtigen Open Source Projekten und Distributoren unterstützt.

Als Deutschland am Südpol lag

23 März 2006

Es ist allerdings schon 600 Millionen Jahre her. Obiges Bild zeigt die Erde 50 Millionen Jahre später; da hatten wir uns schon auf die Reise nach Norden begeben (einige wenige cm pro Jahr). Auf dem linken Globus ganz unten (in der Grafik als BAL bezeichnet) das sind wir, bzw. das ist die Erdscholle, auf der wir heute leben. Auf dieser Seite gibt es jede Menge Infos darüber, wie sich die Landmassen der Erde in den letzten 600 Millionen Jahren verschoben haben.

Ein Nachtrag zum Thema Tunneling

23 März 2006

Warum ich mich ausgerechnet heute wieder an den Artikel vom 3. Februar über HTTP-Tunneling erinnert habe, weiss ich auch nicht. Bei einer der erwähnten Seiten, HTTP-Tunnel, kann man ausprobieren wie das funktioniert, wenn man den Client installiert. Die kostenlose Version geht zwar nur mit 1,5 kb/sec, aber zum Testen reicht es aus. Wenn ihr dann die Seite von Project IP ansurft, könnt ihr genau sehen, wer ihr denn jetzt seid. Ihr habt eine neue IP und benutzt gleichzeitig auch noch einen Proxy. Der Client zeigt übrigens auch an, wie schnell die Verbindung bei der kostenpflichtigen Version ($ 4.99 pro Monat) wäre. Es funktionieren übrigens sämtliche Dienste ausser E-mail Versand (wegen Missbrauchsgefahr). Wie man Anwendungen wie z.B den Firefox oder den Azureus konfiguriert ist auch genau beschrieben.

Diskreminierung …

23 März 2006

Den folgenden hab ich auf einer amerikanischen Seite gefunden; ich will mal versuchen, ihn etwas frei zu übersetzen:
In New York. Der Chef versammelt seine vier Angestellten: „Also, ihr habt ja selbst gemerkt, dass die Geschäfte in der letzten Zeit schlecht gehen. Es tut mir zwar schrecklich leid, aber einer von euch muss gehen.“ Darauf der erste Angestellte, ein Schwarzer: „Wenn sie mich entlassen, werde ich sie wegen Rassendiskreminierung verklagen“. Der zweite, ein älterer Mann: „Ich bin schon über 58, ich werde sie wegen Diskreminierung älterer Arbeitnehmer verklagen.“ Die dritte Angestellte: „Ich bin die einzige Frau; mich können sie nicht entlassen, das wäre Diskreminierung wegen des Geschlechtes.“ Alle Augen richten sich jetzt auf den vierten Angestellten, einen jungen weissen Mann. Da meint der: „Ich sage es zwar gar nicht gerne – aber ich habe gerade gemerkt, dass ich schwul bin.“

Firefox schuld an Trennung eines Paares?

23 März 2006

Der Firefox wird beschuldigt, infolge eines Bugs die fünfjährige Beziehung eines Paares beendet zu haben. Und ausgerechnet die Frau hat sich darüber bei Bugzilla beschwert. Die beiden hatten einen Rechner gemeinsam benutzt mit getrennten Benutzer Zugängen. Eigentlich hätte die Frau nicht sehen sollen, auf welchen Internet Seiten sich ihr Partner herumgetrieben hat. Aber hier war es anders, sie konnte seine Benutzernamen für diverse Kontaktseiten dennoch sehen. Es stellte sich aber heraus, dass es sich nicht um einen Fehler im Firefox handelt. Der Mann hatte einfach eine vorherige Version des Firefox nicht richtig deinstalliert, bevor er die Benutzer Zugänge anlegte. Es dürfte sich daher wohl eher um einen (Bedienungs-) Fehler in Windows gehandelt haben. [Quelle]

Xandros will den deutschen Markt aufrollen

23 März 2006

Also, besonders erbauliche Texte hab ich heut nicht produziert – das merk ich grade.
Die Firma Xandros will mit ihrer deutschsprachigen Linux Distribution massiv in den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz einsteigen. Dazu haben sie ein Vertriebs Abkommen mit Avanquest abgeschlossen. Xandros 3.1 soll bei 5000 Händlern verkauft werden. Ihr lest richtig, es soll verkauft werden, denn es ist eine von diesen kommerziellen Distributionen. Natürlich ist Linux selbst kostenlos; bezahlt werden muss lediglich für die CDs, das Handbuch, die Verpackung und den Support. Dies aber schlägt mit stolzen € 80,- zu Buche. Warum nur habe ich immer so ein komisches Gefühl in der Magengegend, wenn ich so etwas lese? Naja, man muss das allerdings etwas relativieren; immerhin kostet Crossover Office allein schon € 65,-
Wie auch immer, schauen wir uns Xandros doch mal näher an. Es basiert auf Debian, hat X-Org 6.8, KDE 3.3 und den Kernel 2.6.11. Dabei sind Crossover Office von Codeweavers, OOO 2.0, Firefox 1.0!, Thunderbird 1.0, Macromedia Flash und Gimp. Es kommt mit einem eigenen Dateimanger.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sie Erfolg haben werden; was nichts kostet ist in den Augen vieler auch nichts wert. Und die Verkäufer in Media Markt und Co werden das Teil wahrscheinlich als das ultimative Linux anpreisen. Keiner wird es wagen, zu sagen: „Lass die Finger davon; lade dir lieber Ubuntu runter, das kriegst du umsonst.“

Kleines SicherheitsTool: Ultrashredder

23 März 2006

Ihr könnt ja schon mal allmählich anfangen, euren Datenbestand etwas zu reduziern. Und da es ja Gott sei dank noch kein Vista gibt, wird ja auf den Platten auch noch nicht mitprotokolliert, was da jemals gespeichert war. Der Ultrashredder ist ein kleines hilfreiches Werkzeug. Er löscht nämlich Dateien nicht nur, sondern überschreibt sie vorher mit zufällig erzeugten Zeichen; und das auf Wunsch auch mehrmals. Zwar kann die Datei evtl. wieder hergestellt werden, aber sie hat jetzt halt einen ganz anderen Inhalt, nämlich nur noch wirre Zeichen. Das Tool ist sehr klein, braucht nicht installiert zu werden, ist kostenlos und läuft auf allen Windosen.