Warum ich wieder mal DOS installiert habe

Ausgerechnet während ich in Bad Kissingen war hat meine alte ISDN Anlage (eine inzwischen schon etwas betagte Istec 1008 von Emmerich) angefangen zu spinnen. Als ich wieder daheim war, habe ich mich dann der Sache angenommen. Die Konfigurations Software war natürlich nirgends zu finden; also habe ich gegoogelt und sie mir dann herunter geladen; ein DOS-Programm. Das läuft, zur Konfiguration wird aber ein Passwort verlangt. Eines weiss ich sicher; ich war auch damals bereits nicht so dämlich, ein Passwort einzugeben, das man ja doch vergisst. Also wieder gegoogelt; die Firma Emmerich gibt es sogar noch! Ich rufe bei der Hotline an: ein freundlicher Herr erklärt mir, das Passwort könne er mir schon geben, was er auch macht, aber es würde mir nicht viel nützen, da die Software unter XP zwar laufe, abspeichern sei allerdings nicht möglich. Er hat mir angeboten, die Anlage mittels eines neuen Eproms zum Preise von € 89,- aufzurüsten; dafür gäbe es dann auch eine Software, die mit XP läuft. Auf dieses Angebot habe ich dankend verzichtet, denn zu dem Preis bekomme ich ja fast schon eine neue Anlage. Allerdings hatte er leider recht, denn trotz Passwort konnte ich die Konfiguration nicht abspeichern.

Also habe ich mich entschlossen, einfach wieder mal DOS zu installieren. Und zwar DRDOS (denn wie so oft ist diese freie und kostenlose Version wesentlich besser als die von Microsoft). DrDOS gibt es in Form von 5 Disketten Images, die man erst auf Disketten schreiben muss. Dann braucht man eine ganz kleine primäre Partition ganz am Anfang einer Platte, da DOS nur davon booten kann. Kein Problem, Platten habe ich ja genug. Also habe ich DrDOS auf einer 50 MB grossen Partition installiert; die Konfigurations Software für die Istec lief dann sofort einwandfrei, ohne dass ich ich am DOS noch irgend etwas hätte konfigurieren müssen.

Eine Antwort to “Warum ich wieder mal DOS installiert habe”

  1. Istec-Liebhaber Says:

    dito 🙂
    Ist ja nett, dass ich nicht der einzige bin, der solche „merkwürdigen“ Probleme hat :-))

    Ich habe gerade die generelle Regel, HDA1 sei „DOS“, aufgehoben. Dafür nutze ich FreeDOS von einer ZIP-Diskette, auf der dieses kleine Programm mit drauf ist. Früher nutzte ich die ersten 32MB jeder Festplatte für DOS. Da ich DOS schon seit mehreren Jahren garnicht mehr benutze und Systemwartung mit einer der vielen LiveCDs mache, hat sich das Thema erledigt. Außer eben für die ISDN-Anlage. Dafür ist dann das 100MB-ZIP-Laufwerk ganz praktisch, das bei mir generell Floppys ersetzt. Es wird zwar auch nur sehr selten benutzt. Aber für schnelle Datensicherung oder DOS zu nutzen lohnt sich der Einbau (wennn man es denn hat – am IDE).

    Nichtsdestotrotz, die Istec-Anlage ist ein feines Teil; sie läuft gut und hat noch nie, wie so viele gesehene Produkte der Firma A*M, wirklich enttäuscht. Bei eBay habe ich noch eine 1003 erstanden, da war dann eine Diskette mit Windows-Version dabei. Und endlich die Handbücher, die ich bei meinem ersten Gebrauchtkauf nicht mitbekam.

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