Archive for April 2009

Kann der Prozessor Hardware Virtualisierung?

30 April 2009

securableBei AMD-Prozessoren ist das relativ einfach. Alle 64-bit CPUs müssten das können. Und die Funktion ist normalerweise auch immer an; ausser man hat so ein bescheuertes Board, bei dem sie anlässlich eines Bios-Updates abgeschaltet wird und sich auch nicht mehr einschalten lässt.

Bei Intel-Prozessoren ist das wesentlich unübersichtlicher. Einerseits wurde hier die Hardware-Virtualisierung viel später eingeführt; andererseits hängt es von der jeweiligen Baureihe ab, ob sie drin ist oder nicht. Für einen Test, der sowohl mit Intel als auch AMD funktioniert, gibt es das kleine Progrämmchen SecurAble (siehe Screenshot). Auf der Seite ist dann auch beschrieben, was DEP (Data Execution Prevention) ist. [Eine Funktion, von der ich übrigens nicht so sehr begeistert bin, aber das wäre ein extra Artikel].

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Windows 7 kommt mit echtem XP

30 April 2009

windows-7Microsoft hatte ja bereits angekündigt, dass Windows 7 einen „XP-Modus“ enthalten solle. Wahrscheinlich haben wir alle mit so einer Art Kompatibiltäts-Einstellung gerechnet. Aber jetzt wurden Einzelheiten zu diesem XP-Modus veröffentlicht. Und das hat mich doch etwas überrascht. Denn Windows 7 wird zusätzlich ein echtes Windows XP SP3 bekommen, das dann als virtuelle Maschine läuft. Als Virtualisierungs-Lösung wird der hauseigene Windows Virtual PC verwendet (den anscheinend bisher kaum jemand benutzt); allerdings nur in einer Spezial-Version, die nur mit Prozessoren funktioniert, die Hardware-Virtualisierung beherrschen. Das ist auch durchaus vernünftig, da XP sonst wohl zu langsam laufen würde.

[Also heute muss ich ja mal sagen, dass sich MS da mal was Gutes hat einfallen lassen. Es wird auch der Vermarktung von Windows 7 nur nützen können.]

Übrigens: Der RC1 von Windows 7 kann ab 5. Mai herunter geladen werden.

Sabayon 4.1 KDE

30 April 2009

sabayon41v2Es hat etwas länger gedauert bis die KDE-Version von Sabayon 4.1 fertig war. Mit der neuen Versionsnummer hat man ja Gnome und KDE auf zwei getrennten DVDs untergebracht. Mir gefällt das ja nicht so besonders, weil dadurch viele Anwendungen nur jeweils auf einer Scheibe drauf sind. Ich verwende aber gerne sowohl Gnome- als auch KDE-Anwendungen. Die neue Scheibe kommt mit Kernel 2.6.29.1, KDE 4.2.2, OpenOffice 3.0.1, Compiz und Compiz Fusion 0.8.2. Sie hat bereits EXT4 und es ist auch XBMC (das X-box Media Center) mit drauf. Natürlich werden WLAN und Multimedia voll unterstützt. Was allerdings fehlt ist K3b, denn davon ist die KDE4-Version noch nicht fertig.

Eigentlich wollte ich hier jetzt einen ersten Test bringen – eigentlich. Denn: auf meinem Desktop-Rechner taucht das gleiche Problem auf wie bei der Gnome-Version; ich kann Sabayon einfach nicht dazu bewegen, einen Bildschirm zu öffnen, obwohl ich verschiedene Boot-Optionen probiert habe. Das Problem scheint tatsächlich der ATI-Treiber zu sein, der mit auf dem Board integrierten Karten seine Probleme hat. Während nämlich die Gnome-Version auf dem Laptop (ebenfalls ATI-Grafik) noch lief, streikt die KDE-Version dort jetzt ebenfalls. Hier wird es aber interessant. Schalte ich auf eine Konsole und gebe „startx“ ein, dann meldet sich der ATI-Treiber mit der Ausgabe: „Unsupported Hardware“. Da es die 64-bit-Version ist läuft Sabayon derzeit in der VBox ebenfalls nicht. Auf einem weiteren Rechner, auf dem ich die Scheibe ausprobieren konnte; ebenfalls mit integrierter Grafik, aber einer Nvidia-Karte lief diese Version sogar wunderbar, einschliesslich Compiz Fusion. Aber dieser Rechner steht mir jetzt nicht zur Verfügung.

Insgesamt ist das wohl eher eine frustrierende Erfahrung.

500 Gigabyte auf einer DVD

29 April 2009

Bei General Electric hat man ein Speicher-Verfahren entwickelt, mit dem man 500 Gigabyte an Daten auf einer DVD unterbringen kann. Dazu werden nicht einzelne Schichten verwendet, sondern die Daten werden mittels eines holografischen Verfahrens 3-dimensional auf der Scheibe gespeichert. Die Seite von General Electric.

Virtual Box 2.2.2

29 April 2009

vbox_logo2_gradientDass die letzte Version 2.2.0 der Virtual Box nicht als besonders gelungen bezeichnet werden kann, darüber gab es in den letzten beiden Wochen eigentlich genügend Diskussions-Stoff. Erfreulicher Weise hat man bei Sun relativ schnell reagiert und jetzt die neue Version 2.2.2 nachgereicht. Die meisten Probleme sind jetzt hoffentlich beseitigt (hier das Changelog).

Nachtrag 02.05: Derzeit ist kein Download der VBox von der Seite von Sun möglich, nicht die 2.2.2 und auch keine älteren Versionen. Alle Links führen ins Nichts.

Update: [Zitat]:

NOTE: THE DOWNLOAD SERVER IS CURRENTLY BROKEN. WE HOPE TO FIX THIS ISSUE SHORTLY

Asus M3A78-EM

29 April 2009

2252_lDieses Board habe ich gerade vor mir liegen. Es hat den Sockel AM2+ und unterstützt AM2, AM2+ und AM3 CPUs. Es hat einen 780er AMD-Chipsatz und ATI-Grafik, so dass ich evtl. gute Chancen habe, dass Window XP diese veränderte Hardware schluckt und läuft; ich habe nämlich absolut keine Lust, selbiges schon wieder neu zu installieren. [Wieso wird eine feine Eigenschaft von Linux eigentlich nicht besser vermarktet: Platte ausgebaut, in völlig neue Hardware eingebaut, Linux gestartet – und es läuft einwandfrei]. Jedenfalls müsste sich auf diesem Board die Hardware-Virtualisierung für meinen Prozessor wieder einschalten lassen. Ausserdem verfügt das Board noch über „Express Gate„; das ist ein Mini-Linux von DeviceVM, das aus einem extra ROM auf dem Board startet und innerhalb 5 Sekunden einen Internet Zugang mit Firefox, Skype und diversen anderen Programmen bietet, ohne dass ein Betriebssystem gebootet sei muss. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren.
Falls jemand zufällig dieses Board hat, würde mich ein Erfahrungsbericht interessieren, bevor ich es einbaue.

Microsoft Hotmail hat GMX geblockt

29 April 2009

hotmailSo kann man die Konkurrenz auch bekämpfen! Eine Zeit lang hat Hotmail die Server von GMX geblockt, so dass es unmöglich war, dass Hotmail-Benutzer E-mails von GMX empfangen konnten. Als äusserst fadenscheinige Ausrede wurde dies jetzt begründet damit, dass man sich vor Spam-Mails habe schützen wollen. [Quelle]

Wenn es aber danach ginge, dann dürften ja künftig überhaupt keine E-mails mehr von einem Anbieter zum nächsten weiter geleitet werden. Über jeden werden Spam-Mails verbreitet.

Schon wieder ein neuer Firefox

28 April 2009

firefoxAls mir der Firefox 3.0.9 neulich mal abgestürzt ist (es ist nur einmal passiert), hätte ich es mir eigentlich denken können, dass sehr bald ein neues Update erscheinen wird. Das ist jetzt mit der Version 3.0.10 geschehen. Der Fehler, der zu Abstürzen geführt hatte, ist behoben worden.

Super OS 9.04

28 April 2009

bildschirmfotoWie bei allen auf Debian beruhenden Distributionen hat man halt auch bei Ubuntu ein grosses Problem. Einige sehr wichtige Bestandteile, die aber nötig sind, damit man damit vernünftig arbeiten kann, werden einfach weggelassen. Nun hat Ubuntu zwar recht komfortable Skripts eingebaut, damit man diese nachinstallieren kann. Das kann dann bei einer Installation ja noch angehen, aber bei einer LiveCD? Als solche ist eben Ubuntu schlecht geeignet. Hier setzt Super OS 9.04 an. Es ist ein Ubuntu; aber zusätzlich wurde noch all diejenige Software mit auf die Scheibe gepackt, die man bei Ubuntu vermisst. Früher hiess es mal Super Ubuntu; aber die Bezeichnung Ubuntu darf es jetzt nicht mehr verwenden; deshalb jetzt der Name Super OS. Die 990 MB grosse ISO gibt es hier.

Ich habe mir die Scheibe mal runter geladen und angeschaut. Und das war sogar ein sehr erfreuliches Erlebnis. Zunächst schaut es ja wie ein Ubuntu aus, es ist auch eines. Aber ein wesentlich besseres. Endlich mal ein Firefox, der nicht motzt, weil die nötigen Plugins fehlen; die sind nämlich alle da (DivX, Realplayer, Quicktime, Flash, Silverlight, VLC, sogar Windows Media Player); das ist schon mal toll. Bei Open Office sind die Menüs leider in Englisch. MP3s werden natürlich abgespielt; ebenso AVIs, denn die Codecs sind drauf. Eine Video-DVD läuft natürlich auch sofort; wahlweise kann sie auch im VLC abgespielt werden. Ein Test fehlt allerdings noch – WLAN. Und das funktioniert leider nicht. Zwar wird die Karte erkannt, aber der Treiber fehlt. Als Live-DVD braucht man also leider einen LAN-Anschluss.

Dennoch ist es eine recht feine Scheibe. Vergesst also Ubuntu – ladet euch lieber Super OS 9.04 herunter (300 MB mehr, die sich wirklich lohnen).

Windows XP nach Linux installieren

28 April 2009

dualbootGeht nicht, werden jetzt viele sagen. Weil ja Windows XP zur Installation eine primäre Partition benötigt und bei einer reinen Linux-Platte das System üblicher Weise bereits mit zwei primären Partitionen (Root und Swap) belegt ist. Es geht aber doch, denn man kann ja noch eine dritte Primäre Partition anlegen. Windows betrachtet diese dann als seine einzige, weil es die Linux Partitionen als „unbekannte Partitionen“ einfach ignoriert.

Vorgehensweise: Zunächst einmal braucht man Platz; dazu kann man z.B. mit GParted die vorhandene Linux-Partition verkleinern, so dass etwa 20 GB für XP frei werden. Dann ist es evtl. eine gute Idee, die /boot/grub/menu.lst zu sichern, etwa auf ein externes Medium, denn Windows wird den Grub killen. Wer schlechte Nerven hat, der kann ja jetzt evtl. auch die jetzt kleinere Linux-Partition mittels eines Disk-Image-Programms komplett sichern.

Nun kann man von der Windows-CD booten und XP in den freien Speicherplatz installieren; dieses wird beim Anlegen der neuen Partition dann motzen, dass eine andere Partition als aktiv gesetzt ist und wird stattdessen die neue Partition auf aktiv setzen. Danach bootet Windows XP, jedoch der Grub ist weg. Den muss man jetzt erst wieder herstellen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten; am einfachsten verwendet man dazu wohl eine Linux Live-CD (eine recht gute deutsche Anleitung gibt es hier). Danach hat man dann zwar seinen ursprünglichen Grub wieder und Linux läuft, aber unser soeben installiertes Windows ist wieder weg (deshalb sag ich ja man braucht relativ gute Nerven). Wir müssen also die menu.lst des Grub editieren und folgenden Eintrag hinzufügen (wenn XP in der zweiten Partition auf der Platte ist):
title Windows XP
root (hd0,1)
makeactive
chainloader +1
Der Eintrag „makeactive“ ist wichtig, weil man ja mehrere primäre Partitionen hat und Windows sonst nicht läuft. Und das ist auch ein kleiner Nachteil dieser Methode, dass nämlich ständig die aktive Partition gewechselt werden muss.

The Great Attic Escape

27 April 2009

atticescapeEs gibt wieder eine neue Episode aus der Reihe „The Great Escape Games“. Diesmal befindet ihr euch auf dem Dachboden und wollt da raus. Wie stets muss man alle möglichen Gegenstände einsammeln, dann irgendwie kombinieren und meist gibt es eine etwas überraschende Lösung (hier sind es 3 Fledermäuse als Helfer). Leider, sage ich immer, (der Button ist nicht zu übersehen) gibt es einen Walkthrough (sogar als Video, so dass es keine Sprachprobleme gibt).

Kostenlose Programme für Windows

27 April 2009

Eine neue Ausgabe meiner Linkliste. Genaue Beschreibungen findet ihr, wenn ihr den Links folgt (die Seiten sind alle sauber):

Fresh View 7.70
FinalBurner 2.11.0
Soundbase 2009.04.23
Networx 4.9.4
FBackup 4.1.136
Picasa 3.1 Build 71.36
TeamViewer 4.1.5999
Pictomio 1.2.29
DiskDigger 0.8.1
Trojan Killer 2.0.1.7
uTorrent 1.8.2
Process Hacker 1.37.1
DAEMON Tools Lite 4.30.4
Google Chrome 1.0.154
Winamp 5 Full 5.552
Win7codecs 1.0.8
Vista Codec Package 5.2.0
WinSCP 4.1.9

Ohne Hardware-Virtualisierung kann man die VBox vergessen

27 April 2009

vbox_logo2_gradientVirtualisierung wurde erst interessant, seit es die neueren leistungsfähigen Rechner gibt; da kann man von einem Dual-Core schon mal einen Kern entbehren und von 4 GB Ram 1 GB opfern. Dennoch funktioniert Virtualisierung nur richtig, wenn der Prozessor Hardware-Virtualisierung beherrscht. Bei der VBox bekomme ich das jetzt drastisch zu spüren, seit AMD-V ausgefallen ist. Ich habe z.B. das neue Kubuntu 9.04 von der ISO-Datei laufen lassen. Das hat doch tatsächlich zum Booten länger gebraucht als von der CD! Und das hat sich dann in der gleichen Weise fortgesetzt. Die Gastsysteme laufen so lahm, dass es echt eine Qual ist. 64-bit Gäste laufen auf 32-bit Hosts natürlich überhaupt nicht. Mit Hardware-Virtualisierung habe ich gar keinen Unterschied mehr gemerkt zwischen Host und Gastsystem – vorausgesetzt ich habe genügend RAM geopfert. Ohne Hardware-Virtualisierung kann man die VBox so ziemlich vergessen.

AMD Overdrive 3.0.1

26 April 2009

overdrive1Wenn man sich wie ich derzeit auf allen möglichen Seiten von AMD herumtreibt, dann stösst man auch darauf, dass es eine neue Version 3.0.1 von AMD Overdrive gibt. Mit diesem Programm lassen sich alle möglichen Einstellungen für den Prozessor vornehmen. Und wie der Name schon andeutet ist es natürlich auch bestens zum Übertakten geeignet, wobei man allerdings schon etwas vorsichtig zu Werke gehen sollte. Voraussetzung ist ein AMD Chipsatz der 7er Reihe. Auf meinem bescheuerten Board läuft Overdrive allerdings nicht (kein 7er); noch ein Argument, das Board auszutauschen. Die Oberfläche ist zwar Englisch, es ist aber ein deutscher Users-Guide dabei (der läuft bei mir).

Neue Suchmaschine Blackle

26 April 2009

blackleIm Grunde ist Blackle nichts anderes als ein Google. aber was ist das besondere an dieser Suchmaschine? Es ist der schwarze Hintergrund. Die behaupten nämlich, dass ein schwarzer Hintergrund am Monitor weniger Energie verbraucht als ein heller Hintergrund. Somit bedeute die Benutzung von Blackle einen aktiven Beitrag zum Energiesparen. Aber wahrscheinlich braucht man da schon ein sehr genaues Messgerät, um da irgend einen signifikanten Zusammenhang zwischen Desktop-Hintergrund und Leistungsaufnahme des Monitors festzustellen. Aber dennoch schon irgendwie lustig.

Kubuntu 9.04 – was soll das denn sein?

26 April 2009

kubuntuDa ich von Ubuntu 9.04 derzeit nur die 64-bit Version habe und – wie weiter unten beschrieben – derzeit einige Probleme habe, diese Version laufen zu lassen und da Sabayon 4.1KDE immer noch nicht fertig ist, habe ich mich mal entschlossen, Kubuntu anzuschauen, die KDE-Version von Ubuntu. Im Gegensatz den letzten Versionen, die relativ enttäuschend ausfielen,  soll die neue Version 9.04 diesmal nämlich sehr gut sein (besser als Ubuntu?). Das muss ich mir doch gleich mal anschauen.

Ich habe mir die CD angeschaut und ich frage mich ernsthaft, ob ich hier veralbert werden soll. Denn das was sich hier Kubuntu nennt, ist weiter nichts als eine DemoCD von KDE4. Das einzige was sonst noch drauf ist, ist Open Office. Keine Spur von irgendwelchen sonstigen Anwendungen. Und ausser dem Namen hat diese Scheibe mit Ubuntu überhaupt nichts gemeinsam, also wirklich rein gar nichts. Wenn man schon Platzprobleme hat – das ist bei KDE4 der Fall – dann sollte man halt konsequent sein und eine DVD herausbringen. Eine DemoCD von KDE 4.2 kann ich mir von KDE.org auch herunter laden. Und eine ähnliche CD auf der Basis von KDE4  bastele ich mit SuseStudio in 5 Minuten zusammen. Schade um die Download-Zeit und schade um den Speicherplatz.

Update: Es gibt auch eine DVD (danke für den Hinweis). Die DVD (4,37 GB) ist über Bittorrent erhältlich. Obwohl ich in FAQs, Wikis und Foren gesucht habe, konnte ich aber nichts finden darüber, was denn da zusätzlich drauf ist. Wenn es nur 250 weitere Sprachpakete sind, kann ich darauf dankend verzichten. Weiss jemand mehr?

Carousel

25 April 2009

Ein Demofilm von Philips im 21:9 Format als Werbung für ihre 21:9 Fernseher.

Die traurige Gewissheit

25 April 2009

cpu-z

Mein AMD X2-Prozessor hat also seine Fähigkeit zur Hardware-Virtualisierung verloren. Folgendes Zitat aus einem Forum:

With AMD X2’s there is no option to turn it on or off in the bios. It just stays on.
I read on LKML that the behavior is inverse: the amd-v bit is on by default and can only be switched OFF, no chance to enable it again. The BIOS probably writes zeros to all unknown MSRs and thereby accidentally disables AMD-V.

Es ist also reine Glückssache, wie lange der Prozessor die Fähigkeit der Hardware-Virtualisierung behält. Sie ist zwar zunächst eingeschaltet;  aber irgendwann mal wird das Flag vom Bios abgeschaltet. Dieser Vorgang ist allerdings irreversibel; es lässt sich nicht mehr einschalten (deshalb auch keine derartige Funktion im Bios). Interessieren würde mich, wie das bei AM2+ ist, das muss ich noch herausfinden.

Mein Fehler war also ganz offensichtlich, dass ich es gewagt habe, ein Bios-Update aufzuspielen, bei dieser Gelegenheit muss es passiert sein. Nach dem Update war zwar die Performance des Rechners erkennbar besser, das habe ich mir aber sehr teuer erkauft. Finde ich echt super. Seid also in dieser Hinsicht gewarnt.

Update: So, ich hab mich jetzt etwas schlau gemacht, alle Unklarheiten beseitigt. Das Problem ist der Sockel AM2; dieser ist offenbar überhaupt nicht für CPUs mit Hardware-Virtualisierung vorgesehen. Deshalb gibt es auch auf Boards mit diesem Sockel keine Möglichkeit, diese ein- oder auzuschalten. Auf den Boards mit dem Sockel AM2+ ist diese Funktion vorgesehen und dann auch in den entsprechenden Bios-Versionen enthalten. Ich müsste also das Board austauschen; denn mein Prozessor ist mit beiden Sockeln kompatibel. So einfach (bzw. teuer) ist das. [Aber wenn ein neues Board, dann nur eines mit Nvidia-Grafik; denn die ständigen Probleme mit den ATI-Treibern nerven doch erheblich.]

VBox erkennt kein SVM mehr

24 April 2009

Als ich Ubuntu 9.04 (die 64-bit-Version) in der VBox starten will, erscheint die Meldung “VT-x/AMD-V-Hardware-Unterstützung wurde aktiviert, ist aber nicht funktionsbereit; schalten sie sie im Bios ein”. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn im Bios meines Boards gibt es keine derartige Funktion. Das svm-Flag ist normalerweise an – basta. Also habe ich zunächst mal das Bios neu geflasht. Die VBox spinnt aber weiter; keine der 64-bit Maschinen lässt sich starten. Guest64-Check 6.0 von Vmware zeigt aber an, dass 64-Bit Gäste laufen sollen. Also starte ich Ubuntu, das ich mir ja sowieso anschauen will. Ein „grep svm /proc/cpuinfo“ – natürlich ist SVM da. Keine Ahnung, was das wieder soll; nach dem Update auf 2.2.0 lief die VBox nämlich zunächst einwandfrei.

Update: Die Hardware-Virtualisierung ist tatsächlich ausgeschaltet; keine Ahnung wie das passiert ist. Ein Check-Tool von AMD brachte Gewissheit und empfiehlt einen Bios-Patch. Denn „grep svm /proc/cpuinfo“ zeigt lediglich an, dass der Prozessor das kann, nicht aber ob es an ist. Ich habe auch schon die beiden letzten Bios-Versionen in AMIBCP untersucht; das zeigt zwar einige versteckte Funktionen an, aber keine zum Einschalten der Hardware -Virtualisierung. Kennt jemand vielleicht einen Hack, mit dem das geht? Ich stehe jetzt echt am Schlauch.

UBCD4Win 3.5

24 April 2009

ubcd4winEin Windows, das von CD läuft; geht das überhaupt? werden jetzt manche fragen. Es geht. Zwar hat Windows die Eigenschaft, dass es nur läuft, wenn es Daten auf das Boot-Medium schreiben kann; aber im Falle einer CD, wo das ja nicht möglich ist, kann man ja stattdessen eine RAM-Disk verwenden. Die UBCD4Win 3.5 basiert auf Bart’s PE, einem sog. „pre-install environment“ und enthält viele Programme, mit denen man Windows retten und reparieren kann. Der Vorteil für Windows Benutzer ist, dass man damit wie in seiner gewohnten Umgebung arbeiten kann. Eigentlich ist es ein Windows XP, das von CD läuft. Allerdings erhält man, wenn man sich das Paket herunter lädt keineswegs bereits eine fertige CD; denn diese muss man sich erst erstellen. Und dazu braucht man seine Windows-XP-CD. Wie das geht, dazu gibt es hier eine deutsche Anleitung. UBCD4Win ist zwar in Englisch, es lässt sich aber auf Deutsch einstellen.

Den Bock zum Gärtner gemacht

24 April 2009

thelocal1Der Ausgang des Prozesses in Schweden gegen die vier Angeklagten der Pirate Bay dürfte viele doch etwas überrascht haben; besonders auch das relativ harte Urteil. Dafür gibt es aber eine relativ einfache Erklärung. The Local, Schweden, berichtet nun nämlich, dass das Schwedische Radioprogramm Sveriges Radio’s P3 herausgefunden hat, dass der Richter im Prozess, Tomas Norström, Mitglied von gleich zwei Urheberrechts-Organisationen ist. In einer, der „Schwedischen Vereinigung für den Schutz des gewerblichen Eigentums“ ist er sogar Vorstandsmitglied.

Herr Norström weist natürlich evtl. Vorwürfe der Befangenheit weit von sich; seine Tätigkeit für diese Organisationen habe sein Urteil natürlich in keinster Weise beeinflusst. [Jeder wirklich Unbefangene dürfte an dieser Stelle wohl in schallendstes Gelächter aubrechen. Interessieren würde mich jetzt, auf welche Weise es die Unterhaltungs Industrie geschafft hat, ausgerechnet diesen Mann zum Richter in dem Prozess zu machen].

Ubuntu 9.04 ist da

23 April 2009

ubuntu-logoDie neue Version kommt mit Kernel 2.6.28-11, X-Server 1.6.0, Gnome 2.26.1, OpenOffice 3.0.1.; und Kubuntu mit KDE 4.2.2. Jaunty Jackalope (daran muss man sich erst noch gewöhnen) soll deutlich schneller booten und unterstützt jetzt auch Ext4. In der nächsten Zeit wird es dann ja wieder eine Fülle von Distros geben, die auf Ubuntu aufbauen. Ich bin gerade dabe, die 64-bit-Version herunter zu laden und werde sie mir natürlich zumindest mal in der VBox anschauen. Ubuntu.com; Kubuntu.org.

Buchstaben

23 April 2009

buchstaben[Zum Vergrössern auf das Bild klicken]

Software für Windows

23 April 2009

Heute wieder mal eine neue Ausgabe meiner Linkliste zu kostenloser Software für Windows. (Die jeweiligen Beschreibungen findet ihr, wenn ihr den Links folgt):
DiskDigger 0.8.0
Sandboxie 3.36.04
TeamViewer 4.1.5988
CrystalDiskInfo 2.5.3
Skype 4.0.0.226
FileZilla 3.2.4
Cain and Abel 4.9.30
Evil Player 1.28
UBCD4Win 3.50
BurnAware Free 2.3.4
Recuva 1.26.416
Feedreader 3.14
Trojan Killer 2.0.1.6
The Dude 3.3
HDClone Free Edition 3.7.4
TestDisk & PhotoRec 6.11
XRECODE 2.57
BitTorrent 6.1.2
mtPaint 3.31
eMule Plus 1.2e
DivX für Windows 7.1.0.2
Cleanmem 1.4.1

Besser mal etwas genauer hinschauen …

22 April 2009

Rückwärts

22 April 2009

Ein Busfahrer fährt rückwärts eine Bergstraße zu einem kleinen Ort hoch.
Ein Polizist hält ihn an und fragt: „Warum fahren sie rückwärts hoch?“
Fahrer: „Meine Chefin hat gesagt es gibt keine Wendemöglichkeit da oben.“
Etwas später fährt er rückwärts wieder runter.
Der Polizist fragt wieder: „Wieso fahren Sie jetzt rückwärts runter?“
Fahrer: „Die Chefin hatte unrecht, ich konnte doch wenden!“

[Irgendwie drängen sich da ja geradezu Analogien zu vielen Bereichen unseres täglichen Lebens auf].

Zensur mittels DNS-Filtern ist absoluter Blödsinn

22 April 2009

winxp-alternativer-dns-serverWie wird das gemacht? Das Surfen im Internet funktioniert mittels IP-Adressen. So hat z.B. die deutsche Seite von Google die Adresse „74.125.19.99“. Gibt man im Browser http://74.125.19.99 ein, kommt man auf die Seite von Google. Diese Zahlen kann sich natürlich kein Schwein merken; deshalb gibt es die Name-Server (oder auch DNS-Server genannt). Die machen eigentlich nichts anderes, als dass sie den Klarschrift Ausdruck „google.de“ in die IP-Adresse 74.125.19.99 übersetzen. Jeder Provider betreibt so einen Name-Server; dessen IP-Adresse wird üblicher Weise per DHCP automatisch jedem Kunden zugeteilt, so dass er auch stets verwendet wird. In einem Heim-Netzwerk verwendet man als Adresse für den Name-Server die IP-Adresse des Routers; auch diese wird den einzelnen Rechnern normalerweise per DHCP zugeteilt, so dass man sich nicht extra darum kümmern muss. Der Name-Server des Routers leitet die Adress-Anfragen dann an den Name-Server des Providers weiter. Wenn DHCP irgendwie gestört ist, und damit auch die Verbindung zu einem DNS-Server, dann bekommt man im Browser die Meldung: „Seite nicht gefunden“. Gibt man jedoch die IP-Adresse ein (also etwa http://74.125.19.99), dann kommt man dennoch auf die Seite von Google.

Hier setzt nun die Zensur mittels DNS an. Es gibt z.B. Firmen, die für ihre Mitarbeiter das Surfen verhindern wollen, indem sie DNS völlig blockieren. Das Eintippen der IP-Adresse umgeht jedoch diese Sperre. Und es gibt Provider, die bestimmte Webseiten blockieren wollen, indem sie sog. Filter für die DNS-Server vorschalten, damit diese bestimmte Anfragen nicht in die IP-Adressen übersetzen. Das bedeutet dann aber leider, dass sämtliche Anfragen erst durch diese Filter laufen müssen; die Folge ist eine signifikante Verlangsamung der Antwortzeiten des Name-Servers.

Aber niemand ist ja auf Gedeih und Verderb auf den automatisch zugewiesenen DNS-Server angewiesen. Sowohl auf jedem einzelnen Rechner, als auch im Router kann man jederzeit einen anderen DNS-Server benutzen (natürlich auch ausländische), der keine Filter verwendet. Dazu muss man nur die Zuweisung per DHCP abschalten und die IP-Adresse eines anderen DNS-Servers eintragen (siehe Screenshot). Wo bekommt man diese Adressen her? Eine lange Liste mit alternativen Servern gibt es z.B. hier. Dort werden sogar stets drei Vorschläge für besonders empfohlene schnelle Server gemacht.

Update: Wie verrückt diese ganze Sache mit den Internet-Sperren ist, dazu hat Jürgen übrigens einen interessanten Artikel geschrieben: Internet-Sperrseite erwischt = strafbar gemacht!?
Allein das ist schon ein Grund, der es angeraten erscheinen lässt, künftig einen alternativen DNS-Server zu verwenden. (oder z.B. Privatix)

Es gibt einen neuen Firefox

21 April 2009

firefoxBei dieser neuen Version des Firefox dürfte es sich wieder mal um ein reines Sicherheits-Update handeln. Firefox 3.0.9 kommt zwar noch nicht über die Update Version und ist auch auf der Webseite noch nicht erhältlich, aber auf dem FTP-Server. Hier die deutsche Windows-Version und hier die Linux-Version.

Slitaz 2.0 angeschaut

21 April 2009

slitazWenn man am Boot-Bildschirm gleich „de“ eintippt, erspart man sich später die Auswahl der Sprache und des Tastatur-Layouts. Slitaz bootet sauschnell und überrascht mich mit einer optisch sehr ansprechenden Oberfläche. Sie erinnert sehr an KDE, ein Eindruck, der auch durch das deutschsprachige Menü bestätigt noch wird. Jedenfalls ist das viel mehr, als man von einem Mini-Linux erwarten würde. Slitaz läuft vollständig im Ram, ist also sehr schnell, schneller gehts nicht. Die Auswahl an Anwendungen ist natürlich sehr bescheiden (bei 30 MB Grösse zu erwarten); die Unterstützung für Video fehlt völlig, ebenso auch für WLAN und auch zum Kompilieren. Aber das alles lässt sich mit dem Paket-Manager nachinstallieren. Auf einer LiveCD braucht man das aber gar nicht erst anfangen; es ist viel zu viel. Zum Surfen im Internet ist die CD aber gut geeignet. Slitaz muss also installiert werden und das habe ich auch in einer (sehr kleinen) virtuellen Maschine gemacht. Der Installer arbeitet einwandfrei.
Nun kann man mit dem Paket-Manager relativ komfortabel nachinstallieren, was man noch braucht; es ist eigentlich alles da, was ich gesucht habe. Es gibt auch sog. Meta-Pakete, z.B. für Sound, WLAN und für Video. Und es sind bereits einige Skripte vorhanden, mit denen man Anwendungen (wie z.B. OpenOffice) installieren kann (siehe Screenshot). Einerseits ist der Paket-Manager komfortabel, andererseits aber auch etwas umständlich, da man jedes Paket einzeln installieren muss. Ich habe mich auf den Bereich der fehlenden Video-Unterstützung konzentriert und (wie man sehen kann) auch erfolgreich. Aber es war auch schon ein gutes Stück Arbeit, bis eine Video-DVD im MPlayer lief.
Fazit: Dafür, dass es ein Mini-Linux ist, ist Slitaz sogar eine ganz feine Distribution. Es dürfte ganz besonders für ältere Hardware sehr gut geeignet sein.

Und wieder ein Scheibchen Zensur

21 April 2009

Die CDU in Nordrhein-Westfalen hat sich jetzt auf Youtube eingeschossen. Mit wirklich äusserst fadenscheinigen Begründungen soll dieses Video-Portal jetzt ebenfalls zensiert werden. Aber das dürfte etwas schwierig werden, denn Google sitzt glücklicherweise in den USA; seien wir froh darüber.
[Übrigens: ich kenne keine im Bundestag vertretene Partei, die sich gegen Überwachung und Zensur und für die Freiheit des Internets einsetzt – ist das nicht seltsam?]

Oracle kauft Sun

21 April 2009

Die Meldung kam doch etwas überrachend. Ich weiss auch nicht, was ich davon halten soll. Mich würde besonders interessieren, wie es mit den Open Source Projekten von Sun künftig weitergehen wird. Denn so besonders viel Erfahrung hat ja Oracle im Open Source Bereich gerade nicht. Naja, wir können eh nichts tun als abwarten. Und was will IBM jetzt kaufen? Etwa Redhat?

gNewSense 2.2

21 April 2009

gnewsensegNewSense ist ein Linux Projekt, das von der FSF (Free Software Foundation) unterstützt wird; eine Organisation, von der ich sonst eigentlich viel halte. Aber hier verrennt sie sich nach meiner Meinung! Ziel des Projekts ist es, eine „ethisch reine“ Distribution zu erstellen. Was heisst das? Auf der Basis von Ubuntu ist das ein Machwerk, aus dem sämtliche nicht absolut freien Elemente entfernt worden sind. Das betrifft aber nicht nur die Anwendungs-Programme, sondern bezieht sich sogar auch auf den Kernel. [Das klingt ja schon fast wie religiöser Fundamentalismus!]

Nun werden ja viele aus leidvoller Erfahrung ständig erleben, wieviele Pakete bei einer Ubuntu-Installation stets nachinstalliert werden müssen, damit man damit einigermassen vernünftig arbeiten kann. Eben weil diese Sachen aus irgendwelchen ideologischen Gründen nicht bei Ubuntu dabei sind. Und jetzt noch ein Ubuntu, bei dem noch viel mehr wegelassen worden ist? Ich kann mir nicht helfen: das ist doch einfach lächerlich! Was will denn jemand mit so einer Distribution überhaupt anfangen? Er hat zwar die Genugtuung, dass er nur 100% freie Software verwendet. Aber er kann damit auch zu 80% überhaupt nicht vernünftig arbeiten!

Entschuldigt bitte, dass ich mich hier so drastisch ausdrücke, was sonst nicht meine Art ist; aber hier muss es mal sein: was soll dieser Scheiss?

Schwarze Katze

20 April 2009

chatnoir

Ein Spiel mit ganz einfachen Regeln: man muss versuchen, die Katze einzufangen, indem man schwarze Punkte so setzt, dass sie nicht entkommen kann. Aber das ist gar nicht so einfach!

Microsoft SteadyState

20 April 2009

steadystateEigentlich seltsam, dass es dieses Programm von Microsoft für XP und Vista zwar bereits in vielen Sprachen gibt, nur nicht in Deutsch. SteadyState ist gedacht für Rechner, die von mehreren oder vielen Personen benutzt werden. Es bietet zwei Funktionen: einmal kann man die einzelnen Benutzerkonten beliebig einschränken; z.B. dass keine Einstellungen verändert werden dürfen, oder dass nur bestimmte Programme aufgerufen werden können, oder dass bestimmte Webseiten für Kinder gesperrt werden (wenn man die Kids motivieren will, was zu lernen; nämlich wie man derartige Sperren umgeht).

Die zweite Funktion ist interessanter: man kann die Festplatte schützen. Der Benutzer kann dann ziemlich frei agieren; Dateien herunter laden, Programme installieren, Einstellungen verändern. Nur mit einer kleinen Einschränkung; nach einem Neustart ist der Rechner wieder im selben Zustand wie vorher. Derartige Lösungen gibt es zwar bereits, sie sind aber kommerziell; Microsoft bietet diese Software aber kostenlos zum Download an (evtl. ein Grund, weshalb es noch keine deutsche Version gibt).

[Ist von mir noch nicht getestet, da es nach meinem Geschmack wahrscheinlich zu sehr in das System eingreift. Ich werde es aber irgendwann mal ausprobieren].

Patch für Fehler in VirtualBox 2.2.0

19 April 2009

Nach dem Upgrade auf 2.2.0 funktionieren in Windows Gastsystemen die Netzwerkverbindungen nicht mehr. Schuld ist natürlich der neue Netzwerktreiber der installiert wird. Jetzt funktioniert in den Windows-Gästen DHCP nicht mehr. In den Foren wird empfohlen, DHCP auszuschalten und eine feste IP-Adresse zu vergeben.

Ich habe das Problem anders gelöst: Im Hostsystem die neue Netzwerkverbindung deaktiviert, den neuen Treiber, den eh niemand braucht, auch deaktiviert. Im Gastsystem: sämtliche Netzwerkverbindungen entfernt, den Netzwerkkarten-Treiber entfernt. In der Einstellung für die Maschine ausgewählt als Treiber „Intel PRO/1000 MT“, angeschlossen an „Bridged Netzwerk“. Dann den Gast (Windows 7) neu gestartet; Netzwerkkarten-Treiber hat sich neu installiert, Netzwerk-Verbindung wurde neu angelegt; die Netzwerverbindung (mit DHCP) funktioniert einwandfrei.

Aber es gibt ja inzwischen einen Patch für die Datei VBoxDD.dll (nur für 32-bit), der das Problem behebt.

Die Handtasche

19 April 2009

Alles was man zum Erstellen von DVDs braucht

19 April 2009

cgheaderIn meiner Linkliste für kostenlose Windows Software habe ich auf das K-Lite Video Conversion Pack ja bereits hingewiesen (auf die einzelnen Komponenten übrigens auch). Das Pack enthält folgende Programme:
Avidemux
DVDStyler und
ImgBurn
Mit Avidemux kann man die Filme in die benötigten Sound- und Video-Formate konvertieren; danach mit DVDStyler die DVD zusammenstellen und das Menü erzeugen und schliesslich mit ImgBurn brennen.

Natürlich alles völlig kostenlos und besser als manche teuren kommerziellen Programme.

Slax 6.1.1

19 April 2009

slaxUnd gleich nochmal Linux: Über Slax, das Hosentaschen-Linux, wie es sich selbst nennt, habe zuletzt vor über einem Jahr was geschrieben. Damals (Version 6.0) konnte diese Distro auf der Basis von Slackware, die modular aufgebaut ist, gerade mal vier zusätzliche Module aufweisen; jetzt bei Erscheinen der Version 6.1.1 sind es bereits hunderte. Inzwischen kann man auf der Webseite daraus auch sein ganz persönliches Slax zusammenstellen und dann als ISO herunter laden. Mehr Infos dazu auf der deutschsprachigen Webseite.

Ich habe mich mal daran versucht, mir eine eigene Scheibe zu basteln. Man findet eigentlich schon so ziemlich alles, was man sucht (ausser z.B. ein deutschsprachiges OpenOffice), auch nicht-freie Pakete für Multimedia und Treiber. Ein grosses Problem dabei ist, dass dieses recht schnell in eine wahre Klick-Orgie ausartet; man muss nämlich jedes Paket einzeln hinzufügen, dazu kommen dann noch die weiteren, die man aufgrund der Abhängigkeiten braucht; wieder jedes Paket einzeln. Ausserdem weiss man auch nicht so recht, was alles bei den sechs grossen Basismodulen dabei ist. So kann es leicht passieren, dass man manches doppelt oder gar dreifach auswählt. Wie so etwas dann läuft dürfte spannend werden. Jedenfalls bin ich derzeit bereits bei 1,67 GB angelangt.

Noch ein Nachtrag zu Sabayon 4.1Gnome

19 April 2009

Ich habe mal etwas im Forum gestöbert: Das Problem, das mit dieser Scheibe auf einem Rechner aufgetreten ist, liegt nicht am Treiber für die Grafikkarte (ATI), wie ich vermutete.  Sonst müsste nämlich folgender Cheat-Code beim Booten funktionieren:
xdriver=vesa res=1024×768
Ich habe diesen probiert und dann nur noch einen schwarzen Bildschirm bekommen; auf den Konsolen nur Grafikmüll. Es ist vielmehr ein Fehler in der Monitor-Erkennung. Lt. Forum werden einige Monitortypen nicht oder falsch erkannt.
[Übrigens: Grafikmüll bei Vesa auf einigen Montor-Typen!? Ist das vielleicht auch ein Grund, weshalb man einige Vesa-Treiber aus dem letzten Kernel geschmissen hat? Ich glaube nämlich, ich hätte so etwas gelesen. Übrigens der gleiche Fehler wie beim Avira AntiVir Rescue System – nur als kleiner Hinweis gedacht, falls die hier mitlesen].

SliTaz GNU/Linux 2.0

18 April 2009

slitazÜber SliTaz Linux, das jetzt in Version 2.0 erschienen ist, weiss ich eigentlich noch kaum etwas. Es ist allerdings aus mehreren Gründen recht interessant. Einmal ist es ein minimales Linux, das als LiveCD niemals grösser als 30 MB (installiert 80 MB) sein soll; dann braucht es sehr wenig Ressourcen, müsste also bestens für ältere Hardware geeignet sein und schliesslich ist es bereits in vier Sprachen – auch in Deutsch. Es gibt sogar eine deutsche Webseite und ein deutsches Handbuch. Obwohl es ein Mini-Linux ist, gibt es ein Repository an zusätzlichen Paketen, das über 1 GB gross ist und das auch als DVD-ISO erhältlich ist. Man kann sich auch sein eigenes SliTaz zusammen basteln und dieses dann z.B. auf USB-Stick installieren. Aber ihr könnt das ja alles selbst auf der deutschen Webseite nachlesen. Ich werde mir diese Distribution jedenfalls mal etwas genauer anschauen.

Update: Ich konnte mir SliTaz mal kurz anschauen; die ISO lief in der VirtualBox einwandfrei. Der erste Eindruck war sogar ein erfreulich positiver, wenn man bedenkt, dass es nur eine MiniDistro ist. Natürlich muss man hier alle möglichen Pakete noch nachladen. Dies geht sogar sehr komfortabel. Leider hatte ich aber gerade ein kleines Problem, als ich den Test fortsetzen wollte. Es gibt anscheinend nur einen Server zum Nachladen; und dieser ist derzeit so überlastet, dass absolut keine Verbindung zustande kommt. Ich muss es also vielleicht in der Nacht noch mal probieren. [War anscheinend nur ein kurzer Ausfall des Severs].