Windows XP nach Linux installieren

dualbootGeht nicht, werden jetzt viele sagen. Weil ja Windows XP zur Installation eine primäre Partition benötigt und bei einer reinen Linux-Platte das System üblicher Weise bereits mit zwei primären Partitionen (Root und Swap) belegt ist. Es geht aber doch, denn man kann ja noch eine dritte Primäre Partition anlegen. Windows betrachtet diese dann als seine einzige, weil es die Linux Partitionen als „unbekannte Partitionen“ einfach ignoriert.

Vorgehensweise: Zunächst einmal braucht man Platz; dazu kann man z.B. mit GParted die vorhandene Linux-Partition verkleinern, so dass etwa 20 GB für XP frei werden. Dann ist es evtl. eine gute Idee, die /boot/grub/menu.lst zu sichern, etwa auf ein externes Medium, denn Windows wird den Grub killen. Wer schlechte Nerven hat, der kann ja jetzt evtl. auch die jetzt kleinere Linux-Partition mittels eines Disk-Image-Programms komplett sichern.

Nun kann man von der Windows-CD booten und XP in den freien Speicherplatz installieren; dieses wird beim Anlegen der neuen Partition dann motzen, dass eine andere Partition als aktiv gesetzt ist und wird stattdessen die neue Partition auf aktiv setzen. Danach bootet Windows XP, jedoch der Grub ist weg. Den muss man jetzt erst wieder herstellen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten; am einfachsten verwendet man dazu wohl eine Linux Live-CD (eine recht gute deutsche Anleitung gibt es hier). Danach hat man dann zwar seinen ursprünglichen Grub wieder und Linux läuft, aber unser soeben installiertes Windows ist wieder weg (deshalb sag ich ja man braucht relativ gute Nerven). Wir müssen also die menu.lst des Grub editieren und folgenden Eintrag hinzufügen (wenn XP in der zweiten Partition auf der Platte ist):
title Windows XP
root (hd0,1)
makeactive
chainloader +1
Der Eintrag „makeactive“ ist wichtig, weil man ja mehrere primäre Partitionen hat und Windows sonst nicht läuft. Und das ist auch ein kleiner Nachteil dieser Methode, dass nämlich ständig die aktive Partition gewechselt werden muss.

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2 Antworten to “Windows XP nach Linux installieren”

  1. Anonym Says:

    Eine virtuelle Maschine (egal welches Fabrikat) ist in diesen Punkten eben doch etwas feines.
    Halt mit dem Nachteil, dass immer das Hostsystem laufen muss (wenn man vom teuren VMWare ESX einmal absieht).

  2. PsjReedy Says:

    e http://tadalafil-ph24.com/ generic cialis fast shipping

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