Archive for Juni 2009

Was ist neu im Firefox 3.5?

30 Juni 2009

Der Fox 3.5 ist jetzt übrigens fertig; zumindest die amerikanische Version. Die deutsche Version gibt es auch bereits, jedoch nur für Mac und Linux; die Windows-Version dürfte aber im Laufe des Tages auch kommen. Download-Links

Update: Inzwischen ist auch die Windows-Version erhältlich und sie kommt auch schon über die Update-Funktion.

Shiretoko 3.5

30 Juni 2009

shiretokoWas soll das denn sein? Etwa ein neuer Browser? Nein; Shiretoko ist nur der Name für eine Vorabversion des Firefox 3.5, die man zum Ausprobieren parallel zum Fox installieren kann, die aber das gleiche Benutzer-Profil verwendet. Nachdem mir der 3.0.11 vorgestern abgestürzt ist (es war das einzige mal) und da der Firefox 3.5 eh heute oder morgen erscheinen soll, hab ich mir halt schnell mal den Shiretoko installiert. Denn so sehr dürfte der sich von der endgültigen Version jetzt wohl kaum mehr unterscheiden. Eines kann ich jetzt schon bestätigen. Der Firefox 3.5 ist tatsächlich schneller; und zwar so deutlich, dass man das sofort merkt.

Update: Und schon ist der Shiretoko wieder weg, da es ja jetzt den Fox 3.5 gibt.

Das Wasserrad von Falkirk

30 Juni 2009

wasserradWie verbindet man zwei Kanalsysteme, die einen Höhen-Unterschied von 24 Metern haben? Mit einem Wasserrad. So  geschehen in Falkirk in Schottland. Diese geniale Konstruktion verbraucht im Gegensatz zu einer Scheuse kein Wasser und hat auch nur einen minimalen Strom-Verbrauch. Das Rad hat einen Durchmesser von 35 Metern. Da das Gewicht auf beiden Seiten stets ausbalanciert ist, muss man lediglich ein paar Liter Wasser pumpen, damit sich das Rad dreht. Eine Drehung dauert auch nur 5 Minuten.

Das Tor zur Hölle

29 Juni 2009

Im Jahre 1971 stiess man bei einer Bohrung nahe der Stadt Darvaza in der turkmenischen Wüste auf ein riesiges Gaslager. Ein Krater stürzte ein, das Gas trat aus. Man kam dann auf die glorreiche Idee, das Gas anzuzünden; seitdem brennt es. Die Einheimischen nennen es das Tor zur Hölle.

Mangalitza Schweine

29 Juni 2009

Wollschwein_EberFast gäbe es sie nicht mehr, die Mangalitza Schweine; denn wegen des Trends zu nur noch magerem Fleisch wurden vor 40 Jahren nur noch ganz wenige gezüchtet, so dass sie fast ausgestorben wären. Die auch zu deutsch Wollschwein genannte Schweinerasse, wegen ihres Felles, das fast an Schafe erinnert, stammt ursprünglich aus Ungarn. Sie wird jetzt wegen ihres besonders wohlschmeckenden Fleisches wieder sehr geschätzt. Es ist fettreicher und wird jetzt wieder z.B. in Spanien zur Produktion von Serrano-Schinken und in Ungarn für die echte Salami verwendet. Mehr dazu gibt es auf dieser Seite.

Software für Windows

29 Juni 2009

Hier wieder mal die regelmässige Linkliste mit kostenloser Software für Windows, die in den letzten Tagen erschienen ist.

FileZilla 3.2.6
Soundbase 2009.06.27
Networx 4.9.7
FileTypesMan 1.30
Vista Start Menu 3.151
Fresh View 7.74
Miro 2.0.5
MJ Registry Watcher 1.2.6.9
SpaceSniffer 1.1.0.0
Digsby Build 60
DVD Flick 1.3.0.7
1by1 1.68
µTorrent 1.8.3
SoftPerfect Network Scanner 4.2.2
Orbit Downloader 2.8.13
Avidemux 2.5.0
Belarc Advisor 8.1.2
a-squared (a²) Free edition 4.5.0.2
Miranda IM 0.8.1
Panda USB and AutoRun Vaccine 1.0.0.50a
WirelessKeyView 1.27
Evil Player 1.30

Es sind diesmal viele Updates von feinen Progrämmchen dabei und einige, die ich noch nicht auf der Liste hatte.

Spiel: Redball

28 Juni 2009

redballAuch bei diesem Spiel gilt wieder mal die alte Erfahrung, dass relativ einfach gestaltete Spiele oft sehr unterhaltsam sein können. Die Bedienung ist ganz einfach: der rote Ball wird mit den Cursor-Tasten Links/Rechts gerollt, mit der Hoch-Taste kann er hüpfen. Naja, und dann muss man ihn halt nur ins Ziel bringen; aber das ist gar nicht so einfach.

Zitat der Woche

28 Juni 2009

viviane_reding„Das Blockieren oder Filtern bestimmter Internet-Inhalte ist für die Europäische Union völlig inakzeptabel.“
Viviane Reding, EU-Medienkommissarin [Quelle]

Wer aber jetzt in seiner Naivität annehmen könnte, dies wäre die Ankündigung, dass die EU-Kommission jetzt ein Strafverfahren gegen Deutschland wegen verbotener Internet-Zensur einleiten werde, der hat sich aber gründlich getäuscht. Denn diese Aussage bezieht sich leider auf ein Land, in dem Frau Reding überhaupt keine Kompetenzen besitzt, da ausserhalb der EU – nämlich auf China.

Mit einem kleinen Bäuchlein lebt man länger

28 Juni 2009

uebergewichtVergesst all diese Märchen über Body Mass Index und Idealgewicht, die man euch ständig erzählt und mit denen man euch veranlassen will, euch der Qual einer Gewichts-Reduktion zu unterziehen. Die alte Volksweisheit „ein kleines Bäuchlein kann nie schaden“ ist vollkommen richtig! Denn sie beruht anscheinend auf langen Beobachtungen. Eine neue Studie aus Kanada mit immerhin 11.326 Testpersonen hat jetzt ergeben, dass Leute mit einem leichten Übergewicht länger leben, als Leute mit dem sog. „Idealgewicht“ oder gar Untergewichtige. Die statistischen Ergebnisse sind signifikant. Eine andere frühere Studie, die bereits 2005 veröffentlicht wurde, ist übrigens zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. [Quelle]
[Bei dem obigen Foto handelt es sich übrigens nicht um ein Selbstportrait, auch wenn manche eine gewisse Ähnlichkeit konstatieren würden]

Hoffnungslos überladen

27 Juni 2009

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Blog intern

27 Juni 2009

Die Forderung aus der Politik nach einer Alters-Kennzeichnung von Webseiten hab ich mal aufgegriffen und mir überlegt, wie eine solche wohl aussehen könnte. Rechts oben seht ihr, was dabei herausgekommen ist. Sie beruht natürlich auf einer Selbsteinschätzung und ist noch nicht von der Bundes-Zensur-Agentur abgesegnet. Hoffentlich lassen sich nicht zu viele Leser davon abschrecken.

Und überhaupt erfährt die Seitenleiste derzeit einige Ergänzungen und Umgruppierungen. Sie wird sich wohl noch mehrmals verändern, ich bin da noch am Experimentieren. Sehr schön finde ich z. B. auch die Definition einer in Deutschland ja offiziell gar nicht existierenden Zensur als: „eine Optimierung der für die Bevölkerung verfügbaren Informationen“.

Grüne Suchmaschinen

27 Juni 2009

znoutDie beiden Suchmaschinen. die ich euch hier vorstelle, haben eines gemeinsam; sie sind sog. Grüne Suchmaschinen. Das bedeutet, mit ihrer Benutzung leistet man einen Beitrag zum Umweltschutz. Znout ist CO2-neutral; die Einnahmen aus der eingeblendeten Werbung werden zum Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien verwendet. Zum Suchen wird Google verwendet.
forestleForestle verwendet hingegen Yahoo zur Suche. Hier werden die Werbeeinnahmen dazu verwendet, dass man mit jeder Suchanfrage ca. 0,1 m² Regenwald kauft.

Was tun wenn das Internet geblockt ist

26 Juni 2009

WordPress hat ja auch einige interessante Statistik-Funktionen. Eine davon ist die, dass angezeigt wird, durch welche Suchbegriffe einige Besucher zufällig auf meinem Blog gelandet sind. Heute habe ich eine Anfrage mit diesem Text gefunden: „Was tun wenn das Internet geblockt ist“. Ich vermute mal, sie bezieht sich darauf, was man machen kann, wenn auch bei uns im nächsten Jahr das gleiche System eingeführt wird, wie in Frankreich; nämlich dass der Provider den Internet-Zugang sperren muss, wenn jemand mehrmals bei illegalen Downloads erwischt worden ist.

Nun, das muss natürlich nicht unbedingt heissen, dass man dann ein halbes Jahr auf dem Trockenen sitzt. Scherzbolde werden sagen: „Es gibt ja immer noch Internet Cafes“. Aber es geht auch anders (aber nicht unbedingt sehr viel billiger). Voraussetzung ist, dass man noch einen Festnetz-Anschluss der Telekom besitzt, den man übrigens schon aus Sicherheits-Gründen behalten sollte. [Was macht man wenns brennt und gerade wieder mal der Akku des Handys leer ist]. Dann kann man sich nämlich einen sog. DSL-by-Call Zugang zulegen. Dabei fallen üblicherweise keine Grundgebühren an, abgerechnet wird nach Minuten-Preis. Einen derartigen Zugang kann man also friedlich völlig kostenlos vor sich hinschlummern lassen und nur dann benutzen, wenn man ihn mal braucht – z.B. dann, wenn der normale Flatrate-Zugang des Prividers mal gestört sein sollte (oder halt wenn er gesperrt wird). Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es auch bei Wikipedia.

Pfeffermühle

26 Juni 2009

Die rechteckige Festplatte

26 Juni 2009

tech_graphDie englische Firma Data Slide entwickelt derzeit ein neues Aufzeichnungs-Verfahren, die rechteckige Festplatte. Dabei wird eine beidseitig beschichtete Magnetplatte verwendet, die sich mittels piezoelektrischer Schwingung horizontal hin und her bewegt. Oben und unten sitzen auf zwei festen Trägerschichten winzige Schreib-Lese-Köpfe. Durch die Bewegung der mittleren Platte können die Köpfe jeweils genau einen Sektor lesen oder schreiben. Die Leistung der Platte ist also abhängig von der Anzahl der Köpfe. Derzeit sind es noch lediglich 64, später einmal sollen es Millionen werden. Angesteuert werden die Köpfe nach dem Spalten-Zeilen Prinzip. Der Vorteil an dem ganzen Verfahren ist, dass man natürlich eine sehr hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit dadurch erhält, dass man sehr viel Köpfe gleichzeitig arbeiten lassen kann.

CDU zensiert eigenes Regierungsprogramm

25 Juni 2009

cdu-progrDa anscheinend überhaupt niemand in dieser Partei irgend eine Ahnung vom Internet zu haben scheint, hat wahrscheinlich auch niemand daran gedacht, dass der für die Delegierten des Parteitages gedachte Entwurf des Regierungsprogramms 2009 – 2013 auch im Internet auftauchen könnte. Hier ist er übrigens. Und da hat natürlich dieser Satz einigen Wirbel verursacht (Zitat ab Zeile 2609):
„Wir möchten nach britischem und französischem Vorbild Rechtsverletzungen effektiv unterbinden, indem die Vermittler von Internetzugängen Rechtsverletzer verwarnen und nötigenfalls ihre Zugänge sperren.“
Diese Aussage soll aber jetzt dadurch entschärft (zensiert ;-)) werden, indem man obigen Satz ersetzt durch den folgenden Satz:
„Rechtsverletzungen werden wir effektiv unterbinden“

Das klingt zwar jetzt wesentlich harmloser, aber es ist bereits zu spät; denn jetzt wissen wir glücklicherweise alle, was damit gemeint ist.

[Und gleich noch ein politischer Artikel? An mir liegts nicht, ich würde auch lieber über schöne und lustige Sachen schreiben.]

CDU-Minister fordert Alterskennzeichnung von Webseiten

25 Juni 2009

laschetNordrhein-Westfalens Jugendminister Armin Laschet (CDU) fordert eine Alterskennzeichnung von Internetseiten. Dies sei auch die Voraussetzung dafür, geeignete Filterprogramme zu nutzen, „die verlässlich alle Inhalte von den Kindern fernhalten, die die Eltern für ungeeignet erachten“. „Deshalb ist es längst überfällig, die Anbieter in die Pflicht zu nehmen, ihre Angebote einzuschätzen oder von einer unabhängigen Stelle einschätzen zu lassen„. [Quelle]

Ich kann mich allmählich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass es bei dieser Partei, der CDU, anscheinend unverzichtbare Voraussetzung ist, sich als Minister zu qualifizieren, wenn man den Begriff Internet nur vom Hörensagen kennt und wenn man zu dämlich ist, selbst einen Rechner bedienen zu können. Denn wenn der Mann jemals eigenhändig einen Browser bedient und eine Webseite geöffnet hätte, dann könnte er niemals einen derartigen Schwachsinn verbreiten!
Wenn es uns nicht gelingt, diese Leute zu stoppen, dann ist das Internet in 10 Jahren tot. Wenn ihr dann einen Artikel in eurem Blog schreiben wollt [jeder einzelne Artikel hat ja seine eigene Webseite], dann müsst ihr den wohl erst per E-mail ans Zensur-Ministerium schicken. Wenn dann nach 3 Wochen die Unbedenklichkeits-Freigabe eintrifft, dann dürft ihr ihn endlich veröffentlichen. Ein durchaus vorstellbares Zukunfts-Szenario.

Kühe sollen weniger rülpsen

25 Juni 2009

PD*23688297Kühe sind verantwortlich für schätzungsweise 75 % des freigesetzten Methans. Und Methan wird zu den sog. klimaschädlichen Treibhausgasen gezählt. Also erscheint es nur logisch, wenn man versuchen will, die Produktion desselben zu verringern. Versuchen, dieses durch Änderungen der Ernährungs-Gewohnheiten der Rinder zu erreichen, ist bisher leider der durchschlagende Erfolg versagt geblieben (aus irgendwie naheliegenden Gründen).  Ein kanadischer Wissenschaftler will nun einen anderen Lösungsweg wählen, die Gentechnologie. Durch Manipulation eines Gens will er Kühe produzieren, die wesentlich weniger rülpsen, und will dadurch deren Methan-Produktion signifikant verkleinern.

Nun könnte man natürlich auch auf die Idee kommen, einfach weniger Rindfleisch zu verzehren, was eine Verringerung der Population zur Folge hätte und gleichzeitig den Nebeneffekt, dass kein einziger Mensch auf dieser Welt mehr verhungern müsste, da ja dann genügend pflanzliche Nahrung bereitstünde [falls sie nicht zu Biosprit verarbeitet wird]. Ist nur so ein Gedanke, der aber natürlich keine Chance auf Realisierung hätte, weil er sämtlichen Regeln der Profitmaximierung widersprechen würde.

Ein nicht unerheblicher Prozentsatz des freigesetzten Methans auf diesem Planeten (ich weiss nicht wieviel) dürfte übrigens von der menschlichen Population produziert werden; in diesem Fall allerdings in der entgegengesetzten Richtung wie bei Kühen. Aber vielleicht wird ja auch hier bereits an einer entsprechenden Genmanipulation zur Lösung dieses Problems geforscht.

Google Shell

25 Juni 2009

goosh1Diesen Screenshot brauche ich nicht weiter zu kommentieren; zumindest nicht für die (wahrscheinlich kleine) Zielgruppe, für die dieser Artikel gedacht ist.

Bleibt nicht zu lange in Internet

25 Juni 2009

Sonst könnte es euch nämlich passieren, dass ihr eines Tages mal diese Fehlermeldung bekommt.

Zieht euch warm an

25 Juni 2009

piratebayEigentlich wollte ich schon länger mal einen Artikel schreiben über den neuen Anonymisierungs-Dienst der Pirate Bay namens „Ipredator“, der zur Zeit in einem Betatest erprobt wird. Allerdings sind derartige Themen ja heutzutage stets etwas heikel. Es ist deshalb ganz vorteilhaft, wenn ich jetzt auf einen Artikel bei der Süddeutschen Zeitung Digital mit dem Titel „Zieht euch warm an“ verweisen kann, der darüber berichtet. Die Zeitung scheint dem Projekt durchaus Erfolg zuzutrauen; ich aber eher weniger, da es ja kommerziell betrieben werden soll; und da sehe ich einen gewissen Widerspruch zum Prinzip des Filesharing. Da gebe ich etwa dem Projekt Bitblinder, über das ich weiter unten was geschrieben habe, eine bessere Chance.

Dr. Freeware 0.05 – der PC-Doktor

24 Juni 2009

dr_freewareBeachtet die Versionsnummer; diese Software sollte also mit Bedacht verwendet werden. Zielgruppe für den Dr. Freeware sind eindeutig die Windows-Benutzer. Das sieht man schon daran, dass der Download als .ZIP-Datei (300 MB) kommt. Enthalten darin ist zunächst mal die eigentliche .ISO-Datei, sowie Imgburn und der Liveusb-Creator um die CD zu brennen bzw. auf USB-Stick zu installieren. Dr. Freeware selbst entpuppt sich dann als eine Linux-Live-CD auf der Basis von Fedora 9 (siehe Screenshot). Die Programme, die in einem eigenen Menü erscheinen sind dann: „Data Recovery“ zum Wiederherstellen gelöschter Dateien; „DriveDumper“ zum Retten von Daten auf zerschossenen Platten; „Windows Password Cleaner“ zum zurücksetzen der Passwörter; der Virenscanner „Avast!“ und schliesslich der Festplatten-Editor „GParted“.
Die Scheibe kann zur Datenrettung im Ernstfall recht nützlich sein; aber wie bereits gesagt, beachtet die niedrige Versionsnummer.

Piratenjagd

24 Juni 2009

PirateIch habe diese Meldung schon vor 5 Wochen hier gebracht: Abenteuer-Reise Piratenjagd. Jetzt scheint sie sich zu bestätigen, wie die österreichische Seite Wirtschaftsblatt hier berichtet. Was ich damals noch nicht wusste ist, dass es sich um ein russisches Unternehmen handelt, das dieses neue Freizeit-Vergnügen anbietet.

Suchmaschine Spezify

24 Juni 2009

spezifyDie Suchmaschine Spezify zeigt in einem wilden Mix Bilder, Texte und Videos von verschiedenen Seiten an: Yahoo, Amazon, eBay, MSN, Twitter darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn man deutsche Begriffe eingibt, erhält man auch deutsche Ergebnisse.

Software für Windows

24 Juni 2009

Heute ist es wieder mal Zeit für eine neue Ausgabe meiner regelmässigen Linkliste, in der ich Software für Windows vorstelle, die einerseits evtl. ganz nützlich sein könnte, andererseits die angenehme Eigenschaft hat, dass sie völlig kostenlos erhältlich ist. Die Links verweisen alle auf die Original-Webseite des Anbieters, wo es auch genaue Beschreibungen gibt.

x264 Video Codec r1171
TeraCopy 2.0
BitComet 1.13
save2pc 3.51
SeaMonkey 1.1.17
Mozilla Thunderbird 2.0.0.22
SetFSB 2.2.123
MediaCoder 0.7.1
XRECODE 2.61
Evil Player 1.29
SoftPerfect Network Scanner 4.2.1
Pidgin 2.5.7
Spiceworks IT Desktop 4.0
Auslogics Disk Defrag 2.0.0.15
GMABooster 2.0b
Blender 2.49a
Any Video Converter 2.7.5

Schneller als schnell

23 Juni 2009

CDU/CSU wollen Internet-Zugänge sperren

23 Juni 2009

spiegelonlineEine sehr interessante Nachricht kann man bei Spiegel Online lesen. In dem Artikel wird über die endgültige Fassung des gemeinsamen „Regierungsprogramms“ der beiden Parteien CDU und CSU zur Bundestagswahl berichtet. Und da heisst es doch tatsächlich: Die Internet-Zugänge sollen bei Rechtsverstößen notfalls gesperrt werden.

So viel Ehrlichkeit finde ich einerseits schon bemerkenswert. Andererseits reicht meine Fantasie nicht aus mir vorzustellen, von welcher Zielgruppe man sich durch derartige Aussagen wohl Wählerstimmen erhofft.

Warum ein Blog politisch werden muss

23 Juni 2009

Es ist ganz einfach reine Frage der Selbstverteidigung! Naiv wie ich war habe ich mir immer vorgenommen, Politik und speziell Parteipolitik aus meinem Blog heraus zu halten. Aber ich musste inzwischen einsehen, dass dies falsch war. Denn wir Blogger werden bedroht. Wir und auch die neuen Sozial Networks stellen nämlich eine Gefahr für die Mächtigen in unserm Lande dar. Bisher hatten die es nämlich relativ einfach. Die Massenmedien wurden gleichgeschaltet und die sorgten schon dafür, dass trotz Demokratie die Masse der Bevölkerung so beeinflusst wurde, dass sie bei den (leider notwendigen, um die Form zu wahren) Wahlen stets ihr Kreuzchen an den richtigen Stellen gemacht haben. Und die jetzige Bundesregierung beweist ja, dass die immer stattfindenden sog. „Wahlkämpfe“ nur Witzveranstaltungen mit entsprechendem Unterhaltungswert sind. Die Presse wurde erfolgreich gleichgeschaltet durch die Konzentration auf einige wenige Verlage und natürlich durch die Abhängigkeit von den Anzeigen. Rundfunk und Fernsehen waren niemals frei, sie wurden von Beginn an kontrolliert und zensiert, indem man sich die Option sicherte, die massgeblichen Stellen mit den richtigen Leuten zu besetzen.

Doch nun kommt das Internet daher. Hier kann plötzlich jeder Informationen und seine Meinung verbreiten und jeder kann dies auch lesen. Ein Alptraum für die Mächtigen in diesem Lande. Denn plötzlich ist es aus mit der Kontrolle, was denn da geschrieben werden kann und darf. Nun könnte ja die verdummte Bevölkerung plötzlich Sachen erfahren, die sie zum Nachdenken bewegen könnten. Irgendwie ist nämlich das Internet vergleichbar mit den Auswirkungen, die die Erfindung des Buchdrucks hatte. Denn wozu hat diese geführt? Vorher war der einfache Untertan eigentlich nur auf die Informationen angewiesen, die ihm der Pfarrer von der Kanzel verkündete. Und das war halt: „Sei mit deinem Elend zufrieden, denn du wirst im Himmel dafür belohnt“. Aber der Buchdruck und damit die Möglichkeit, Informationen einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, führte geradewegs erst zur Reformation und später dann sogar zum absoluten Alptraum für die Mächtigen, der Französischen Revolution (denn da rollten sogar die Köpfe). Solche Pannen dürfen sich natürlich beim Internet auf keinen Fall wiederholen; also muss es mit allen Mitteln unter Kontrolle gebracht werden, damit man wieder ruhig schlafen kann. Es muss zensiert und überwacht werden.

Es ist somit einfach eine Sache der Selbsterhaltung, wenn wir Blogger uns gegen jegliche Art von Zensur zur Wehr setzen müssen. Denn die Politik (eigentlich sind es ja auch nur willfährige Marionetten) wendet derzeit ganz offensichtlich die stets erfolgreiche Salamitaktik an (hier ein Scheichen, dann noch ein Scheibchen, und dann so weiter). Bis dann eines Tages auch die kritischen Blogger eines der nächsten Scheibchen sind (so wie bereits in einigen anderen Gegenden dieser Welt). Deutschland hat ja bereits die traurige Berühmtheit als elektronischer Polizeistaat Nr. 10 erreicht; mit eindeutiger Tendenz nach oben.

Auch wenn wir es ja eigentlich nicht wollen; aber wir müssen einfach politisch werden um das zu verhindern!

Ultimate Edition 2.2

22 Juni 2009

Statt eines Screenshots seht ihr hier mal ein Video (es stammt von der Webseite). Es gibt also ein neues Ubuntu Ultimate – halt, so darf es ja nicht mehr heissen; es gibt jetzt Ultimate Edition 2.2. Es basiert auf Jaunty einschliesslich der neuen Updates und soll das mitbringen, was man sonst mühsam nachinstallieren muss. Neu ist, dass man jetzt zwischen zwei Kerneln wählen kann: 2.6.28-11 und 2.6.28-13. Ich lade mir die Scheibe (2.0 GB) mal runter und schau sie mir an. Von Version 2.1 war ich ja gar nicht so begeistert.

Erster Eindruck: Die Scheibe braucht relativ lange zum Booten. Es fehlen schon mal die Nvidia und die ATI Treiber (da als proprietär weggelassen). Nichts ist es also mit dem im Video so schön gezeigten Compiz. Im Firefox fehlt das Flash-Plugin, muss nachinstalliert werden. Open Office ist noch Version 3.0 und das Menü ist leider in Englisch. Sonst aber funktioniert alles. Die Audio und Video Codecs sind drauf; Multimedia Dateien laufen also; Video-DVDs werden auch abgespielt. In der VBox gibt es das bekannte Ubuntu-Problem, dass als Auflösung nur 800×600 geht. Am Dektop läuft die Scheibe aber von DVD einwandfrei; genauso auch auf dem Laptop. Und da erlebe ich eine erfreuliche Überraschung: der WLAN-Treiber ist auf der DVD drauf, lässt sich installieren und ohne Neustart verwenden.

Das ist ja sogar wieder mal eine der seltenen Live-DVDs, mit denen man auch arbeiten kann! Also ein Download, der sich gelohnt hat. Auf Platte installiert mit dem richtigen Grafikkarten-Treiber läuft dann auch Compiz (wie im Video). Wie der Installer funktioniert hab ich allerdings nicht probiert.

NASA sucht nach geeignetem Landeplatz

22 Juni 2009

mond1Ausser den vielen frustrierenden Nachrichten gibt es ja auch noch Meldungen, über die man sich köstlich amüsieren kann. In dieser Woche hat nämlich die NASA zwei Sonden zum Mond geschickt. Eine davon, der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO), hat die Aufgabe, den Mond nach geeigneten Landeplätzen für menschliche Besucher abzusuchen.
Nanu; wieso das denn? Eigentlich müssten sie doch den Mond und auch geeignete Landeplätze schon zur Genüge kennen; wo sie doch schon vor 40 Jahren angeblich nicht nur einmal, sondern sogar mehrmals dort gewesen sein wollen! Aber wahrscheinlich wissen sie gar nicht mehr, wo das war, weil diese Informationen wohl wie alle anderen Pläne und Aufzeichnungen auch auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Und jetzt muss die arme NASA das alles wieder neu erforschen und entwickeln.
ROFL! [Ich lach mich krank!]

Radio Tux sendet live vom Linuxtag

22 Juni 2009

radiotux_logo_03In der Zeit vom 24. bis 27. Juni sendet Radio Tux wieder live vom diesjährigen Linuxtag in Berlin. Die Sendung beginnt täglich um 10:30 Uhr und läuft bis 18:00 Uhr. Den genauen Sendeplan könnt ihr hier anschauen.

Spiel: Little Wheel

21 Juni 2009

littlewheelIhr befindet euch in einer Welt von Robotern. Plötzlich fällt der Haupt-Generator aus – und nichts geht mehr. 10.000 Jahre später wird ein kleiner Robot, Little Wheel, zufällig durch einen Blitzschlag wieder aktiviert. Er muss sich jetzt bis zum Generator durchschlagen, damit er ihn wieder einschalten kann. Ein Spiel, das nur mit der Maus bedient wird (man muss kein Englisch können). Relativ leicht und kurz, halt mal was so für zwischendurch.

Wie man Schweizer wird

21 Juni 2009

schweizerflaggeGlücklicherweise muss man dazu nicht gleich auswandern, sondern zumindest fürs Internet reichen dazu schon ein paar kleine Einstellungen. Zunächst öffnet man diese Seite und sucht sich in dieser Liste einen (besser gleich zwei) der bei Switzerland aufgelisteten DNS-Server aus. Dann die Eigenschaften der Netzwerkverbindung öffnen, Eigenschaften von „Internetprotokoll (TCP/IP)“ öffnen. „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“ ankreuzen und da die beiden Schweizer Server eintragen. Das sieht dann z.B. so aus:

dns_serverDann im Firefox auf diese Seite gehen; „Google CH-de“ anklicken und installieren; dieses Schweizer Google im Firefox als Suchmaschine einstellen. Wer Bing benutzt; dort oben rechts „Deutschland anklicken, dann „Schweiz – deutsch“ auswählen. Unter Extras/Einstellungen können jetzt auch die Filter deaktiviert werden.

So, jetzt seid ihr bereits ein halber Schweizer; zumindest könnt ihr jetzt von eurer Seite aus als (relativ) freier unzensierter Nutzer auf das Internet zugreifen. Von aussen seid ihr allerdings immer noch Deutscher, da euch eure IP-Adresse als solchen verrät. Wenn ihr das vermeiden woll, dann könnt ihr einen ausländischen Proxy-Server benutzen. Von einem fest eingestellten würde ich euch abraten, denn der würde zu sehr bremsen. Ich würde empfehlen, nur einen zu benutzen, wenn ihr mal meint, es wäre evtl. angebracht. Es gibt z.B. viele Seiten, die ihre Dienste ausschliesslich auf Amerikaner beschränken; da ist es natürlich vorteilhaft, wenn man sich mal eben schnell in einen Ami verwandelt. In solchen Fällen könnt ihr euch von dieser Seite einen Webproxy auswählen und verwenden.

Live Linux Gamers 0.9.5

21 Juni 2009

DVDCover0-9-3Für den Linuxtag wurde wieder eine neue Ausgabe 0.9.5 der Live Linux Gamers DVD herausgegeben. Die Scheibe soll das Vorurteil etwas entkräften, dass man mit Linux nicht spielen kann. Welche Spiele drauf sind, das könnt ihr dieser Liste entnehmen. Die Spiele laufen alle direkt von der DVD; natürlich sind auch die Treiber für Nvidia- und ATI-Karten mit drauf. Neben der DVD gibt es auch ein USB-Image. Die Download-Links findet ihr hier. Interessant ist, dass diese Scheibe natürlich auch für Leute geeignet ist, die ansonsten mit Linux überhaupt nichts im Sinn haben; besonders Ballerfreaks könnten durchaus ihre Freude daran haben.

Vorsicht!

20 Juni 2009

stopp1

Trailer für das Spiel Rock Band

20 Juni 2009

Gmail soll sicherer werden

20 Juni 2009

googlemailGoogle plant, standardmässig für die Verbindung des Browsers mit Gmail, das Protokoll HTTPS und nicht bloss HTTP zu verwenden. Allerdings will man erst noch abklären, ob das diese Dienste nicht zu sehr verlangsamt. „Wir werden Tests mit diversen Usern durchführen, bevor wir standardmässig mit HTTPS fahren“, meint Alma Whitten, eine Programmiererin in Googles Security- und Datenschutzteam, in einem Google Blog.

Todesanzeige

19 Juni 2009

rip5ak

Die geliebte Bundesregierung

19 Juni 2009

ich_liebe_200pxEine ganz nette Satire-Seite. Sie kann vielleicht manchmal geeignet sein, den Ärger und die Verzweiflung über die Inkompetenz, den Dilettantismus und die Unfähigkeit unserer geliebten Bundesregierung etwas zu mildern, indem man das Ganze ein klein wenig humoristischer sieht.

[via WildBunch-Computerblog]

Nur Internet und nix anderes

19 Juni 2009

webconvergerWieder mal habe ich mir eine Live-CD angeschaut; diesmal den neuen Webconverger 4.9 (ISO 233 MB). Die auf Debian Linux basierende CD ist eigentlich nur dazu da, einen Iceweasel zu starten. Sonst geht damit gar nichts. Es wird dann gleich eine Seite geladen mit verschieden Links, die aber wieder mal gruppiert sind in so eine bescheuerte Liste „was möchtest du tun“. Das mag vielleicht für Amis ganz hilfreich sein, ich komme mir da aber immer irgendwie verdummt vor, wenn ich so etwas sehe. Der Iceweasel bringt das Flash-Plugin mit, auch PDFs werden gelesen. Auf Dateien auf dem Rechner besteht kein Zugriff, Rechtsklicks funktionieren nicht, auch ein „about:config“ bringt nur eine Fehlermeldung. Da die Menüzeile des Iceweasel deaktiviert ist, sich auch nicht einschalten lässt, frage ich mich, wozu die ganzen Sprachdateien eigentlich auf der Scheibe drauf drauf sind; sind ja eh witzlos. Ebenso frage ich mich, wozu WLAN-Treiber drauf sind, wenn man keine Einstellungen vornehmen kann (Schlüssel eingeben). Und auch wenn auf dem Rechner keine Spuren zurückbleiben; wirklich anonym surfen kann man mit dem Webconverger auch nicht.
Also frage ich mich als Fazit, was das Ganze eigentlich soll.