Archive for November 2009

Linux Mint 8 Helena

30 November 2009

Mit der Version 8 „Helena“ von Linux Mint ist jetzt wieder mal eine recht interessante Distribution erschienen. Was für mich heissen soll, eine die ich herunter laden und anschauen sollte. Ich habe ja Mint, das auf Ubuntu basiert, schon öfters als „das bessere Ubuntu“ bezeichnet. Helena kommt mit Kernel 2.6.31, Gnome 2.28 and Xorg 7.4. Das Platzproblem hat man dadurch gelöst, dass es zwei Versionen gibt: eine CD nur in Englisch und eine „Universal Edition“ als DVD (1 GB), die dann zwar alle Sprachpakete enthält, andererseits werden dann aber wichtige Teile weggelassen, wie z.B. die Codecs. Mint gibt es nur in 32-bit. Neu ist übrigens, dass sich die „Mint Tools“, die den wesentlichen Unterschied zu Ubuntu ausmachen, jetzt auch in Ubuntu installieren lassen. Mehr Infos und die Download-Server gibt es im Mint Blog.

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Red Crab Kalkulator 1.01

30 November 2009

Nicht dass ihr jetzt denkt, das wäre nur ein etwas anderer Taschenrechner. Red Crab ist schon etwas verschieden. RedCrab ist ein Kalkulator mit Fullscreen Formal-Editor. Die mathematische Aufgaben werden nicht in eine Eingabezeile eingetippt, sondern werden mit der Tastatur frei im Bildschirmfenster plaziert. RedCrab unterstützt die Eingabe komplexer algebraischer Formeln mit Brüchen, Quadratwurzeln, Exponenten, etc für technisch- wissenschaftliche Anwendungen (siehe Beispiel links).

Das kostenlose Windows Programm muss nicht installiert werden und ist erfreulicher Weise in deutsch. (Genauigkeit : 18 Stellen; Anzeigebereich : bis15 Stellen genau)

Suchbegriffe der letzten Woche

30 November 2009

Hier die Top 10:

reh
trialpay
123 person
salami
horst schlämmer
counter strike
schweizer flagge
windows 7 systemstartreparatur
imgburn deutsch
clonezilla

Hefeweizen Einschenk Roboter

29 November 2009

Der hat es echt drauf!

Suchmaschine für Anleitungen

29 November 2009

Google quer

29 November 2009

Einen Vorteil hat dies ja; besonders wenn man einen 16:9 Monitor hat. Es passt eindeutig viel mehr auf eine Seite. Auf Dauer dürfte allerdings das Lesen etwas anstrengend werden. Interessant: es wird bereits die neue Google Oberfläche verwendet.

SD-Karten-Patch für Windows 7

28 November 2009

Ein Fehler im Treiber für SD-Karten kann dazu führen, dass Windows 7 beim Schreiben auf SD-Karten diese derart zerschiesst, dass sie nicht mehr lesbar sind. Microsoft hat jetzt einen Patch veröffentlicht, mit dem dieser Fehler beseitigt wird.

Linux-Distros: Steigt endlich um auf Live-DVDs

28 November 2009

Jetzt hat es Gimp erwischt. Auf der nächsten Version 10.04 von Ubuntu wird Gimp nicht mehr drauf sein; natürlich kann es komfortabel nachinstalliert werden. Der Grund ist wieder mal ein Platzproblem. Trotz aller Kompressions-Tricks ist eine CD halt im möglichen Inhalt relativ begrenzt. Dazu kommt, dass Gnome oder KDE4 sich weiter entwickelt haben und selbst auch immer umfangreicher werden. Dadurch werden natürlich auch die diversen Sprachdateien immer grösser. Zum Beispiel hat Mandriva das Problem so gelöst, dass es von der Gnome-Version zwei und von der KDE-Version sogar vier Ausgaben gibt. Der Unterschied? Es sind jeweils andere Sprachpakete enthalten.

Man sollte allmählich einsehen, dass eine Linux-Distribution einfach nicht mehr auf eine CD passt. Was nutzt es denn, wenn eine Live-CD einfach keine andere Software mehr enthält als nur noch Gnome oder KDE? Wenn man aus Platzgründen immer weniger Anwendungs-Programme mit drauf packen kann? Das abschreckendste Beispiel dafür dürfte wohl Kubuntu sein. Es gibt inzwischen Distros, die das eingesehen haben. Als Beispiel möchte ich da Sidux anführen; die liefern das Live-System schon lange als DVD aus. Das Argument der fehlenden Hardware-Ausstattung dürfte doch im Jahre 2009 wohl endgültig der Vergangenheit angehören. DVD-Laufwerke müssten doch inzwischen Standard sein (gibt es überhaupt noch CD-Laufwerke zu kaufen?).

Also stellt endlich auf DVD um! Damit man mit einer Live-Scheibe auch noch was anfangen kann!

Driver Sweeper 2.1.0

28 November 2009

Wenn ein Treiber deinstalliert wird, bleiben oft Rückstände in Form von nicht mehr benötigten Dateien zurück, die das System unnötig belasten, indem sie Speicherplatz und Ressourcen beanspruchen. Driver Sweeper durchsucht das System nach eben diesen Dateien und entfernt sie. Das Programm ist nur für folgende Treiber: Nvidia- und ATI-Grafik-Treiber; Creative- und Realtec-Sound-Treiber und den MS-Maustreiber. Es muss nicht installiert werden und ist in Deutsch. Die Treiber sollten erst ganz normal deinstalliert werden und dann erst der DriverSweeper im abgesicherten Modus ausgeführt werden. Neu ist jetzt Version 2.1.0.

Familien Ausflug

27 November 2009

NibbleBlog 1.1

27 November 2009

Wie wäre es mal mit einer ganz einfachen Blog-Software? Ganz leicht zu konfigurieren, ganz leicht zu bedienen und auch noch in Deutsch? Dann solltet ihr euch mal den NibbleBlog anschauen. Der ist ganz in PHP geschrieben, hat einen WYSIWYG-Editor, ist Open Source, kommt ohne Datenbank-Software (MySQL) aus und müsste deshalb auch auf so ziemlich jedem Web-Speicherplatz oder lokalen Server laufen. Es gibt einen Demo-Blog, den man ausprobieren kann und in den ich mal einen kleinen Test-Post geschrieben habe (siehe Screenshot). Aktuell ist jetzt die Version 1.1.

Googles neue Oberfläche

27 November 2009

Die neue Suchmaschine von Goole konnte ja schon seit längerer Zeit getestet werden (ich habe darüber berichtet). Jetzt wird sie allmählich allgemein eingeführt. Wer nicht warten will, bis er auch an die Reihe kommt, kann dies beschleunigen, indem er ein Cookie setzt; Anleitung auf dieser Webseite. Auf den ersten Blick sieht es zwar so aus, als hätte sich absolut gar nichts geändert; aber die Neuheiten sind unter der Oberfläche versteckt und kommen erst bei den Suchergebnissen zum Vorschein. So sind diese erst mal aktueller und etwas anders  gruppiert; sie sollen auch genauer sein. Was natürlich ganz besonders auffällt ist, dass nun sehr viel mehr Ergebnisse angezeigt werden als bei der alten Version.

Free Music Charts November

27 November 2009

Freie Musik ist meist auch nicht schlechter als das Gedudel, das heutzutage von den Plattenfirmen angeboten wird. Wer sich davon mal überzeugen will, kann sich bei DarkerRadio die Free Music Charts November anhören. Der Podcast kann auch als MP3 oder OGG herunter geladen werden.

Die Muppets: Bohemian Rhapsody

26 November 2009

Die Muppets verhunzen singen Bohemian Rhapsody von Queen. Warnung: nur für Muppets-Fans; wer Queen mag, sollte dies besser meiden (und lieber etwas weiter rechts klicken).

Clonezilla Karmic

26 November 2009

Clonezilla ist eine Live CD zum Sichern und Restoren von Partitionen oder ganzen Platten. Unterstützt werden die Filesysteme ext2, ext3, reiserfs, xfs, jfs, sowie FAT, NTFS. In diesen Fällen werden nur die benutzten Blöcke kopiert. Bei anderen Filesystemen werden die Partitionen komplett gesichert. Ausser den Versionen „Stable“ und „Testing“, die auf Debian basieren, gibt es schon seit einiger Zeit auch eine Version „Clonezilla Alternative“. Diese basiert auf Ubuntu und bietet dadurch eine bessere Hardware Unterstützung. Neu ist jetzt clonezilla-live-karmic auf der Basis vom Ubuntu Karmic (ISO 120 MB). Eine Anleitung zur Bedienung von Clonezilla findet man auf der Seite Screenshots (vom 3. Bild abwärts); es gibt hier auch ein Video-Tutorial. Man sollte allerdings zumindest wissen, was sda1 oder sdb5 bedeutet.

Die alten Atari Spiele online spielen

26 November 2009

Zwei Schlüssel habe ich schon gefunden; aber leider hat mich ein Drache erwischt und gekillt. Aber ich kann ja wieder auferstehen. Links ein Screenshot aus „Adventure“, dem beliebtesten der alten Atari Arcade Spiele. Diese können auf dieser Seite online gespielt werden. Nostalgie pur. Die Seite ist in deutsch und es gibt zu jedem Spiel eine ausführliche Anleitung.

Spinning Girl

25 November 2009

spinningirlIn welcher Richtung dreht sich diese Figur?

Aber konzentriert euch mal unten auf den Schatten. In welcher Richtung dreht sich die Figur jetzt?

Anleitung zu Windows SteadyState

25 November 2009

Das Programm SteadyState von Microsoft habe ich hier ja bereits im April vorgestellt. Es ist besonders für öffentlich zugängliche Rechner interessant, weil man damit die Festplatte schützen kann. Der Benutzer kann dann ziemlich frei agieren; Dateien herunter laden, Programme installieren, Einstellungen verändern. Nur mit einer kleinen Einschränkung; nach einem Neustart ist der Rechner wieder im selben Zustand wie vorher. Man kann mit SteadyState aber auch die Benutzerrechte stark einschränken, wenn man will.

Ich konnte das Programm selbst noch nicht ausprobieren, habe aber hier eine genauere Beschreibung und Anleitung gefunden.

Die Minicity funktioniert wieder

25 November 2009

Ungefähr einen Tag lang war die Seite down. Jetzt funktioniert die Minicity wieder. Ihr könnt also jetzt wieder täglich einmal drauf klicken.

Update für XP-Antispy auf 3.97-6

24 November 2009

Es gibt eine neue Version 3.97-6 von XP-Antispy. Einzige Änderung: Auf Windows 7 hatte sich bei der Aktivierung der integrierten Firewall ein Fehler eingeschlichen. Dieses Fehlverhalten ist jetzt unterbunden.

Lichtenberg Figuren

24 November 2009

Definition: Lichtenberg-Figuren sind ästhetisch anmutende, baum-, farn- oder sternförmige Muster, als Resultat elektrischer Hochspannungs-Entladungen auf oder in isolierenden Materialien. Sie sind nach dem deutschen Physiker Georg Christoph Lichtenberg benannt, der sie ursprünglich als zweidimensionale Muster in seinem Labor entdeckte, als sie sich im Staub auf der Oberfläche einer geladenen Isolatorplatte bildeten.

Hier eine Seite mit vielen schönen Bildern von Lichtenberg Figuren.

Der Chip im Gehirn kommt

24 November 2009

Und er kommt von der Firma Intel. Er soll dazu dienen, Geräte per Gehirnwellen zu steuern. Intel: “ Im Jahr 2020 braucht ihr keine Maus und keine Tastatur mehr, um einen Rechner zu bedienen.“ Man arbeitet also offensichtlich ganz ernsthaft an derartigen Projekten. Und man meint, dass sich die Leute ganz freiwillig dieser kleinen Gehirnoperation unterziehen werden. [Quelle]
Für mich klingt so etwas zwar wie aus einem Horror-Film, aber es gibt bereits jetzt Beispiele, was Leute alles mit sich machen lassen. So lassen sie sich ja schon jetzt freiwillig RFID-Chips in den Arm impantieren.
Meine absolute Horrorvision: bis zum Jahr 2035 hat dann jeder bereits seinen Chip im Hirn und benutzt den auch. Ja und dann werden die Dinger irgendwann mal einfach umprogrammiert …

Ihr könnt euch im Weltall verewigen

24 November 2009

Mit Hilfe dieser Seite könnt ihr euch im Weltall verewigen. Ihr könnt eine mehr oder weniger geistreiche Nachricht formulieren. Diese wird dann mittels eines Radio-Teleskops losgeschickt (natürlich habt ihr keinen Einfluss darauf in welche Richtung). Ihr könnt dann hoffen, dass im Laufe von einigen Zigtausend Jahren irgend jemand diese Nachricht empfängt und dann auch noch in der Lage ist, euren Text zu entziffern. Aber mit £9.95 (ca. 11 Euro) ist der Dienst ja relativ preiswert.

Leserbrief

23 November 2009

[irgendwo gefunden]

Partition Find and Mount 2.31

23 November 2009

Der Name beschreibt dieses sehr einfach bedienbare und kostenlose Windows-Progrämmchen bereits recht gut. Es ist besonders interessant, wenn auf einer Platte aus irgend einem Grund mal der MBR zerschossen sein sollte oder die Partitionstabelle (was man ja relativ leicht produzieren kann). Mit Partition Find and Mount kann man verschwundene Partitionen suchen und diese dann als neues Laufwerk ins System einhängen (werden read-only gemountet). Eine Einschränkung ist dabei; es funktioniert nicht, wenn das Dateisystem selbst zerschossen ist oder die Platte bereits einen Defekt hat.
Interessant wird das Progrämmchen auch noch durch eine Nebenfunktion: man kann damit auch Partitions-Images erstellen (allerdings wohl nicht restoren). [Nicht selbst ausprobiert].

Suchbegriffe

23 November 2009

Top 10 dieser Woche:

reh
trialpay
123 people
herbstbilder
horst schlämmer
salami
klickolaus spielen
imgburn deutsch
fränkische tastatur
clonezilla

Ein Interview geht gründlich schief

22 November 2009

Natürlich ist das ein Fake; aber trotzdem ganz lustig.

Bedenken sind schnell vergessen

22 November 2009

Zunächst erscheint es noch recht rätselhaft, was man eigentlich mit diesem Google Wave anfangen soll. Das soll auch vielen Leuten so gehen, die es bereits ausprobieren können.
Siehe auch dieser Artikel.

Aber das ZDF hat einen ganz guten Beitrag dazu gebracht, wie Google sich das vorstellt. Danach sollen sämtliche Daten – egal welcher Art – irgendwann nur noch bei Google gespeichert sein. Der Benutzer braucht nicht einmal mehr eine Festplatte; nur noch einen Browser oder das Google OS. Also die ultimativste Vorstellung eines „Grossen Bruders“, die überhaupt denkbar ist; denn wer Herr über die Daten ist, ist gleichzeitig auch Herr über deren Besitzer. Und das aller tollste an diesem genialen Plan? Da das alles natürlich kostenlos angeboten wird, werden sich die Leute völlig freiwillig ihrem Grossen Bruder in die  Arme werfen und sich damit in die totale Abhängigkeit begeben. Wie heisst es so schön in dem Beitrag: „Etwaige Bedenken sind schnell vergessen.“

Worldmapper

22 November 2009

Die Welt etwas anders als gewohnt. In 696 Karten werden die Länder dargestellt nicht nach der geografischen Grösse, sondern nach anderen statistischen Zahlen; wie in dem Beispiel links nach der Bevölkerungszahl. Das kann manchmal ganz anschaulich sein. Wordmapper.

Mandelbrot Fraktale in 3D

21 November 2009

Dazu zum Nachlesen die Seite des Autors mit einer ausführlichen Beschreibung, wie das geht.
Allerdings finde ich persönlich, dass man die schönsten 3D-Fraktale immer noch in der Natur findet: z.B. beim Romanesco; ausserdem schmeckt der auch noch gut.

Google ausbremsen

21 November 2009

Das Bewusstsein für Datenschutz ist bei uns sehr schlecht ausgeprägt; manchmal könnte man meinen, es sei überhaupt nicht vorhanden (siehe dieser saudumme Spruch: „Ich habe ja nichts zu verbergen“). Der übelste Datenschnüffler, der wirklich alles mitprotokolliert und speichert, ist bekanntlich Google. Andererseits kommt man an Google kaum vorbei, da es ja auch einige recht feine Dienste anbietet. Man sollte es vielleicht nur vermeiden, sich diesem Daten-Kraken auch noch freiwillig in die Arme zu werfen. Zu diesem Zweck gibt es ein kleines Progrämmchen, das man sich von der Seite der Zeitschrift Com!-Magazin herunter laden kann. Nach der Installation kann man sich einen kostenlosen Freischalt-Code per E-mail zuschicken lassen. Mit GoogleClean Now lassen sich die gängigen Google-Programme so einstellen, dass sie eben nicht ständig Spionage-Daten versenden. Auch kann man die zahlreichen Google-Cookies löschen. Eine Anleitung (pdf), die eigentlich gar nicht nötig ist, gibt es hier.

[gefunden bei Jürgen]

Google stellt Chrome OS vor

20 November 2009

… und gibt es gleich als Open Source frei.
Artikel im Google Blog

Knoppix 6.2 angeschaut

20 November 2009

Sagen wir mal so; einen Schönheitspreis will der Klaus Knopper wohl mit der grafischen Gestaltung des neuen Knoppix 6.2 nicht gewinnen. Er legt anscheinend mehr Wert auf den Inhalt (besser so als umgekehrt). Wenn ich schon mal dabei bin, dann auch gleich das, was mir sonst nicht so gut gefällt. Mit allen drei Desktop-Varianten läuft die Live-DVD mit meiner ATI-Karte nur in der Auflösung 1024×768; eine andere Auflösung lässt sich nicht einstellen; dazu müsste ich erst den ATI-Treiber installieren (deshalb auch der kleine Gnome-Screenshot). Auf dem Laptop, ebenfalls mit einer (älteren) ATI-Karte, sind es jedoch 1280x 800. Ein ganz kleiner Bug dürfte sein, dass sich der KDE nicht per Mausklick, sondern nur mit „shutdown -h now“ herunter fahren lässt (in der Konsole fällt übrigens auf, dass man bereits als root eingeloggt ist).

Aber kommen wir nun zu den positiven Aspekten. Die Version 6.1 hat mir ja eigentlich gar nicht gefallen; aber seitdem hat sich sehr viel unter der Oberfläche getan. Die Auswahl der auf der DVD enthaltenen Software ist jetzt sogar ausgezeichnet; es sind nun auch die besten KDE- und die besten Gnome-Programme enthalten. Und unabhängig davon, welchen der drei Desktops man bevorzugt, laufen die auch. Voreingestellt ist der LXDE; mit knoppix desktop=kde bzw. =gnome startet man die anderen beiden. Im Iceweasel sind bereits wichtige Plugins installiert, so dass die Webseiten einwandfrei dargestellt werden; es ist die Erweiterung Noscript enthalten und auch aktiviert. Die grosse angenehme Überraschung erlebt man bei Multimedia; das funktioniert auf Anhieb. MP3s lassen sich abspielen, AVIs laufen und sogar Video-DVDs. Natürlich ist auch Open Office drauf; der mc fehlt nicht und auch nicht Testdisk. WLAN auf dem Laptop funktioniert einwandfrei, zumindest mit LXDE; unter KDE ist es mir allerdings nicht gelungen, die Karte zu konfigurieren. LXDE läuft eindeutig am besten, KDE macht ein paar Probleme; Compiz ist überall voreingestellt. Knoppix lässt sich auch auf USB-Stick installieren.

Fazit: Im Gegensatz zur Version 6.1 lohnt sich der Download der Knoppix 6.2 sogar sehr. Klaus Knopper hat damit eine feine Live-DVD vorgestellt, mit der man so wie sie ist gut arbeiten kann, ohne dass man erst etwas nachinstallieren müsste. Er knüpft damit anscheinend wieder an seine älteren Ausgaben (5er Versionen) an. Man kann sie jetzt auch wieder gut als Rettungs-DVD benutzen.

Virus Total

20 November 2009

Virustotal analysiert verdächtige Dateien und erleichtert die schnelle Erkennung von Viren, Würmern, Trojanern und jeglicher Art von Malware, welche von den Antivirus-Engines festgestellt werden. Es ist ein freier und unabhängiger Dienst. Eine verdächtige Datei einfach hochladen (bis 20 MB) und von denen durchchecken lassen. Aber auch wenn nichts gefunden wird; eine Garantie ist das nicht.

Nochmals: die Geschichte des Internets

20 November 2009

Auf einer Seite die Geschichte des Internets kurz und übersichtlich zusammengefasst: 40 Jahre von 1969 bis heute. Dazu auch mit reichlich Illustrationen.

OpenSuse 11.2 angeschaut

19 November 2009

Nach dem vergeblichen Kampf mit der 64-bit-Version hat sich die 32-bit-Version auf Anhieb einwandfrei in der VirtualBox installieren lassen. Obwohl ich mir ja sonst bei der Paketauswahl sehr viel Zeit nehme, habe ich diesmal die vorgegebenen Einstellungen verwendet und auch die automatische Konfiguration. Das war schon mal ein Fehler, denn die Installation erwies sich danach als wenig VBox-freundlich. Um die Gasterweiterungen installieren zu können, mit denen der Gast ja erst richtig funktioniert, musste ich erst mal die fehlenden Kernel-Sourcen und den GCC nachinstallieren; sogar make hat gefehlt. Ganz im Gegensatz zu anderen Distributionen, bei denen die Installation der Gasterweiterungen auf Anhieb möglich ist. Als nächstes kamen dann der Flashpayer und der mc dran. Na und dann habe ich halt mal Multimedia ausprobiert. Doch was soll ich mit dem schönen Amarok anfangen, wenn ich damit keine MP3-Datei abspielen kann? Was soll ich mit Kaffeine anfangen, wenn ich keine einzige AVI abspielen kann? Von Video-DVDs wollen wir erst gar nicht reden. Nicht dass mich das überrascht hätte, denn ich kenne OpenSuse schliesslich.

Jetzt wäre (wie üblich) die grosse Nachinstallations-Aktion fällig, teilweise auch von externen Quellen; vergleichbar etwa schon fast mit Windows. Allerdings sollte man sich schon etwas mit OpenSuse auskennen; dann ist das auch kein Problem. Wenn man sich allerdings nicht so sehr auskennt, dann schon. Bei anderen Distributionen (z.B. Ubuntu) hat man das aber inzwischen wesentlich einfacher gelöst. Wie sieht jetzt übrigens der neu gestaltete Yast aus? Na so viel anders auch wieder nicht; nur dass er halt jetzt wesentlich unübersichtlicher geworden ist als bisher.

Damit ich nicht missverstanden werde; OpenSuse ist eigentlich eine ganz feine Distribution, sonst würde ich sie auch nicht selbst verwenden. Eine vernünftige Installation artet für mich aber stets schon in eine grössere Aktion aus; man könnte auch sagen in Arbeit. Aber man kann sich damit ein schönes Linux-System zusammen basteln. Wenn ich mir da allerdings die dabei auftretenden Hürden für einen Linux-Anfänger vorstelle, dann dürfte es für den eher weniger geeignet sein.

Google Image Swirl

19 November 2009

Eine neue Art der Darstellung bei der Bildersuche stellen die Google Labs vor mit Image Swirl. Ähnliche Bilder werden in Verzeichnis-artigen Haufen gruppiert; diese lassen sich dann in einem „Bilder-Wirbel“ als Vorschaubildchen darstellen. Es ist zur Zeit nur eine Demo.

In China darf Windows XP nicht mehr verkauft werden

19 November 2009

Und das trifft auch für 95, 98 und 2000 zu. Das hat ein chinesisches Gericht entschieden. Der Grund ist, dass Microsoft in der chinesischen Version einen Zeichensatz der Firma Zhongyi Electronic Limited verwendet. Dieses jedoch ohne deren Erlaubnis. Betroffen sind davon allerdings nur die alten Windows-Versionen. Microsoft will natürlich gegen dieses Urteil in Berufung gehen.
[Quelle]

Es gibt ein neues Knoppix

18 November 2009

Klaus Knopper hat ein neues Knoppix veröffentlicht. Version 6.2 ist auf der Basis von Debian Lenny und Sid zusammengestellt worden und verwendet Kernel 2.6.31.6 sowie xorg 7.4. Es gibt mehrere Versionen; eine CD mit LXDE als Oberfläche und eine DVD, auf der auch Gnome und KDE drauf sind.
Es ist heute also wieder mal ein grösserer Download fällig.

Hier sind die Download-Mirrors.

Die DVD startet in Deutsch mit deutscher Tastatur; LXDE ist eingestellt.
Für KDE eingeben: knoppix desktop=kde
für Gnome: knoppix desktop=gnome

Neue Zeitschrift: Ubuntu User

18 November 2009

Am Donnerstag erscheint im Verlag Linux New Media AG, der bereits einige Linux-Zeitschriften heraus bringt wie Linux Magazin, LinuxUser und EasyLinux, eine neue Zeitschrift: Ubuntu User.
Ausgabe #1 von Ubuntu User nimmt das brandneue Ubuntu 9.10 unter die Lupe. Wir bringen ein exklusives Interview mit dem Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth, zeigen Ihnen, wie Sie mit Ubuntu einen Multimedia-PC einrichten, eine Firewall bedienen und Ihren Desktop tunen. Hinzu kommen zwei Schwerpunkte zu Datensicherung und -verschlüsselung.
Es liegt natürlich auch eine DVD bei, auf der die 32- und die 64-bit-Versionen von Karmic enthalten sind.
Die neue Zeitschrift soll künftig viermal im Jahr erscheinen.