Archive for Januar 2010

Zentimeter-Arbeit

31 Januar 2010

Sein Auto ist 1,49  m breit; seine Garage 1,55 m. Und trotzdem kann er noch aussteigen. Wie er das macht? Seht selbst.

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Manipulationspsychologie

31 Januar 2010

Der Chaos Computer Club Ulm hat nicht nur ein recht cooles Logo, er bietet auch eine regelmäßige Reihe von öffentlichen Seminar-Vorträgen an. Im Dezember fand in der Uni Ulm ein Vortrag von Georg Gottleuber mit dem Thema: „Manipulationspsychologie“ statt. Ein Zitat aus der Beschreibung:
Mit gutem Grund hat das sogenannte „Social Engineering“ […] unter Hackern bereits eine lange Tradition. „Hacken“ muss sich folglich nicht auf Geräte beschränken. „Hacken“ kann auch bedeuten, dass ausgefeilte Psychologie zum Einsatz kommt.
Der Vortrag beschränkt sich jedoch nicht auf „Social Engineering“, sondern soll aufzeigen, dass wir von manipulativer Psychologie regelrecht umzingelt sind. Besonders die Werbeindustrie, Geheimdienste, Sekten und Betrüger machen sich allerlei Erkenntnisse der Psychologie zu nutze.

Ein recht interessanter Vortrag, dessen Aufzeichnung man sich hier als Audio- oder Video-Datei in verschiedenen Formaten herunter laden oder als Stream anschauen kann.

Timebeat

31 Januar 2010

Diese echt coole Uhr gibt es auf dieser Seite. Sie kann auch herunter geladen und als Bildschirm-Schoner installiert werden. [Das Besondere daran ist der Sound].

Online Kopierschutz von Ubisoft

30 Januar 2010

Das Spiel „Siedler 7“ wird das erste sein, das den neuen Kopierschutz der Firma Ubisoft enthält. Es ist ein Online-Kopierschutz. Die DVDs werden keinerlei Kopierschutz mehr enthalten, die DVD muss sich auch nicht mehr im Laufwerk befinden, auch wird man das Spiel auf beliebig vielen Rechnern installieren können. Allerdings wird der Kopierschutz ins Web verlagert. Man muss einen Zugang zu einem Ubisoft-Server anlegen und man muss ständig online sein, wenn man spielt. Besteht keine Verbindung mehr, wird das Spiel pausiert. Auch die Spielstände können künftig nur noch auf den Servern von Ubisoft gespeichert werden. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es auf PC Games Hardware.

Partitionierbarer USB-Stick?

30 Januar 2010

Kingston bietet partitionierbaren USB-Stick an„; das ist der Titel eines Artikels bei Winfuture. Wie bitte?, denke ich mir. Was soll denn daran neu sein? Jeder USB-Stick lässt sich doch partitionieren. Ich weiss gar nicht, wie oft ich Sticks schon partitioniert habe.
Dann jedoch fällt mir wieder ein, dass es sich bei Winfuture ja um ein „Windows Online Magazin“ handelt. Die wissen anscheinend einfach nicht, dass sich mit Linux jeder Stick, wie jedes andere Speichermedium auch, einwandfrei partitionieren lässt. Die wissen anscheinend nur, dass es mit Windows nicht geht. Und in Windows wird bei einem Stick mit mehreren Partitionen auch immer nur die erste gefunden und angezeigt (übrigens ein ganz alter einfacher Trick, um Daten zu verstecken).
Das Neue an diesem Stick von Kingston dürfte halt sein, dass dieser sich jetzt auch endlich unter Windows partitionieren lässt.

Und übrigens: ein Stick auf dem schon irgendeine Software drauf ist, die dann vielleicht auch noch per Autorun (das hoffentlich jeder abgeschaltet hat) starten soll? Da würden bei mir erst mal sämtliche Alarmglocken zu klingeln anfangen.

Did You Watch Porn?

30 Januar 2010

Es gibt eine Webseite, die darauf die richtige Antwort geben kann; sie zeigt sogar an welche. Wie die das machen? Natürlich können die nicht die Chronik eures Browsers auslesen. Es gibt da aber einen Trick: Wenn man nämlich eine Liste mit Links in die Seite einbaut, dann werden diejenigen Links, die bereits besucht worden sind, von eurem Browser in anderer Farbe dargestellt. Diese Farben braucht man dann nur auszuwerten. Das ganze ist zwar eine nette Spass-Seite, es sieht so aus als würde es sogar funktionieren (siehe Screenshot). Die dort angebotene Möglichkeit, einen Link per E-mail an irgend jemanden zu verschicken, solltet ihr jedoch besser bleiben lassen; bei sehr vielen Leuten dürfte das Verständnis für Humor nämlich eher unterentwickelt sein, ganz besonders, wenn sie dann die Texte auf dieser Seite lesen. Ich habe euch gewarnt!
[Diese Linkliste  kann man sich übrigens anschauen]  😉

Eigentlich ein recht gutes Beispiel, was man mit JavaScript so alles machen kann; damit kann man das verhindern (für WordPress.com und damit diesen Blog kann es übrigens erlaubt werden, da die eh keine fremden Scripte zulassen).

Webseite der Fussball-Nationalmannschaft

30 Januar 2010

Es hat zwar lange gedauert; aber jetzt hat endlich auch die deutsche Fussball-Nationalmannschaft eine eigene Webseite: Die Nationalmannschaft.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

29 Januar 2010

Irgendwie konnte ich nicht widerstehen, diesen Trailer hier zu bringen. Der Film ist jetzt angelaufen.

Wie man mit Internet Explorer aus dem Rechner einen öffentlichen File-Server machen kann

29 Januar 2010

Auf der diesjährigen Blackhat Sicherheits Konferenz will einer der Teilnehmer, Jorge Luis Alvarez Medina, eine ganz interessante Methode vorstellen, wie man mittels der Kombination von mehreren Sicherheits-Lücken des Internet Explorers jeden Rechner in einen File-Server verwandeln kann. Das bedeutet dann natürlich, dass man locker jede beliebige Datei von diesem Rechner herunter laden kann.
Zitat: In this presentation we will show how an attacker can read every file of your filesystem if you are using Internet Explorer. This attack leverages different design features of Internet Explorer entailing security risks that, while low if considered isolated, lead to interesting attack vectors when combined altogether.

Suchmaschine Ixquick bietet jetzt Proxy an

29 Januar 2010

Sie nennt sich jetzt selbst die datenschutz-freundlichste Suchmaschine der Welt. Die Meta-Suchmaschine Ixquick, deren Server in Amsterdam stehen, hat nämlich seit heute zwei Neuerungen eingeführt, womit sie diese Behauptung begründet: zunächst einmal werden keine IP-Adressen mehr gespeichert. Die zweite Neuerung ist, dass man einen eigenen Proxy-Dienst anbietet. Das sieht dann so aus, dass bei jedem Suchergebnis die Möglichkeit geboten wird, die entsprechende Seite entweder direkt anzusurfen oder über einen Proxy Server. Ich habe den Proxy mal ausprobiert; er ist sogar relativ schnell im Vergleich zu anderen und wird evtl. gar nicht als solcher erkannt (es ist ein anonymer Proxy). Ihr und euer Rechner befindet euch in der Stadt Bosch En Duin in Holland. Allerdings wäre es für einige Gelegenheiten ganz gut, wenn man den anderen Proxy in den USA verwenden könnte, damit man zum Ami wird; das kann man sich aber leider nicht aussuchen, da immer der näher gelegene verwendet wird. Ihr könnt es ja selbst mal testen.

WordPress Personas für den Firefox

29 Januar 2010

Personas gibt es ja inzwischen wie Sand am Meer. Da darf natürlich auch WordPress nicht fehlen. Hier werden sie vorgestellt. Aber wie so viele andere Personas auch haben sie halt den Nachteil, dass die Schrift im Kopf und in der Statusleiste (gerade diese ist ja so ungemein wichtig) fast nicht mehr lesbar ist.

Eine kleine Englisch-Lektion gefällig?

28 Januar 2010

Die Bilder in dem Filmchen sind ja absolut harmlos (voll jugendfrei); die Sprache allerdings kann durchaus dazu geeignet sein, die Englisch-Kenntnisse etwas aufzufrischen.

Was soll man damit anfangen?

28 Januar 2010

Keine Ahnung! Ich wüsste es zumindest nicht. Das iPad ist ein kleines Netbook, hat immerhin WLAN. Man kann damit surfen (wenn man sehr gute Augen hat) und Video-Streams anschauen. Aber ein Netbook ohne Tastatur? Schon etwas schwierig da was zu schreiben.

Was kann man sonst damit machen? E-books lesen – die kann man bei Apple kaufen. Man kann spielen – die Spiele kann man bei Apple kaufen. Man kann Musik hören – die kann man bei Apple kaufen. Gibt es sonst noch irgendwelche Anwendungen? – jede Menge; Apple fällt da schon was ein; die kann man dann alle bei Apple kaufen. Gibt es etwas, das man nicht kaufen muss? Ja, man kann das Teil als Kalender und Notizbuch verwenden – allerdings etwas schwierig ohne Tastatur.
Wie oft habe ich jetzt eigentlich das Wort „kaufen“ verwendet? Oft, aber immer nur in Verbindung mit Apple. Fremde Anwendungen laufen zu lassen, kann man nämlich vergessen. Nützt das Ding denn nun eigentlich irgend jemandem was? Natürlich nutzt es jemandem was: Apple.

Toyota zieht Notbremse

28 Januar 2010

Toyota hat in den USA den Verkauf von 8 Auto-Modellen vorerst gestoppt. Mit dieser drastischen Massnahme reagiert die Firma auf einen Fehler, der bereits seit einigen Jahren zwar selten, aber immer wieder aufgetreten ist. Es gab einige Autos, bei denen das Gaspedal geklemmt hat, weil die Rückhol-Feder gerostet war. In den USA soll es deshalb zu Unfällen gekommen sein. Betroffen sind folgende Modelle: RAV4, Corolla, Matrix, Avalon, Camry, Highlander, Tundra und Sequoia. Wegen des Fehlers hat es deshalb in der Vergangenheit schon Rückruf-Aktionen gegeben. Der Verkaufsstop betrifft derzeit nur die USA; ob auch Autos betroffen sind, die bei uns verkauft werden, ist noch nicht bekannt. Hier die Presse-Mitteilung von Toyota.

Dummy Image Generator

28 Januar 2010

Ein Dummy BildSo etwas kann man mit dem Dummy Image Generator machen. (Falls jemand irgendwann mal so etwas brauchen sollte; schneller als mit Paint geht es jedenfalls).

SourceForge sperrt IP-Adressen aus

27 Januar 2010

Es ist eine Meldung, die schier unglaublich klingt! Ausgerechnet die Seite SourceForge, eine wichtige Quelle zum Download von Open Source Software hat jetzt den Zugang für bestimmte IP-Adressen gesperrt. Es handelt sich dabei um Benutzer aus Kuba, Iran, Nordkorea, Sudan, Syrien und anderen Ländern. Das sind alles Länder, die die US-Regierung Bush als sog. „Schurkenstaaten“ bezeichnet hat und Exportsanktionen gegen diese verhängt hat. In einer Stellungnahme bedauert SourceForge dieses und verweist darauf, dass es halt nun einmal US-Gesetze seien und man sich an diese halten müsse.

[Mich würde jetzt natürlich brennend interessieren, ob z.B. auch die Firma Microsoft keine Produkte mehr dort hin liefert. Aber anscheinend ist das nicht der Fall; denn wieso könnte dann z.B. Kuba erwägen, von Windows auf Linux umzustellen? Die dürften doch eigentlich gar kein Windows haben.]
[Der Unterschied könnte aber ganz einfach darin bestehen, dass in Open Source Software keine Hintertüren für den amerikanischen Geheimdienst eingebaut sein können.
Es könnte sich natürlich auch nur um eine Scheinaktion von SourceForge handeln, weil sie annehmen, dass alle die Leute, die sich dort herumtreiben schon wissen, wie man solche Sperren umgeht].

Google Chrome 4.0

27 Januar 2010

Google hat jetzt die fertige Version 4.0 des Browsers Chrome veröffentlicht. So ein Versions-Sprung lässt natürlich einige Neuerungen erwarten. Die wichtigste dürfte sein, dass jetzt auch bei Chrome wie bereits beim Firefox Erweiterungen installiert werden können. Davon gibt es bereits eine Menge, wie man auf dieser Seite sehen kann. Ausprobiert habe ich die neue Version allerdings nicht, da ich den Chrome nicht ständig installieren und dann wieder deinstallieren will.

Windows 3.1 online

27 Januar 2010

Für alle, die zu jung sind, um sich noch an Windows 3.1 zu erinnern und für alle Nostalgiker gibt es Windows 3.1 online. Man kann ausprobieren, wie es damals ausgesehen hat. Da ich aber nicht so recht wusste, was ich damit anfangen sollte (ausser herumspielen), habe ich dann mal den Minesweeper ausprobiert. Aber leider funktioniert dieser nicht, wie man an dem Screenshot gut sehen kann. Da hat derjenige, der Windows 3.1 nachgebaut hat, wohl offensichtlich etwas geschlampt.

Clinton und Bush im Fernsehstudio

26 Januar 2010

Clinton und Bush bei der Aufnahme zu der Spenden-Aufforderung für Haiti. Einfach köstlich.

Kriminelle nutzen absichtlich eingebaute Hintertüren

26 Januar 2010

Endlich wagt es einmal einer, die Wahrheit zu sagen. Es ist der Sicherheits-Experte Bruce Schneier in einem Artikel bei CNN. Er plaudert hier nämlich aus (was wir alle eigentlich schon immer vermutet haben), dass es sich bei den ständig immer wieder auftretenden Sicherheits-Lücken, die dann von Kriminellen ausgenutzt werden, nicht um Programmier-Fehler handelt. Es handelt sich vielmehr um bewusst eingebaute Hintertüren in Software, durch die Polizei und Geheimdienste die Bürger überwachen können. Die Software-Firmen werden dazu gezwungen sie einzurichten. Dass dann irgendwann auch irgendwelche kriminellen Elemente diese Löcher entdecken und aktiv ausnutzen, kann eigentlich niemanden mehr verwundern. Als sehr gutes Beispiel führt er die gehackten Gmail-Zugänge auf, die jüngst so viel Wirbel ausgelöst haben. Hier wurde von Google auf Druck der US-Regierung bewusst eine Hintertür eingebaut; diese war es dann, die von den Hackern benutzt wurde.
Schneier sieht, dass dieses Problem eher am Zunehmen ist, da immer mehr Länder ihre Bürger immer mehr überwachen wollen. Na dann künftig viel Spass!

Zensur unter dem Vorwand des Jugendschutzes

26 Januar 2010

Unter dem Vorwand des Jugendschutzes soll offensichtlich eine neue Zensur-Infrastruktur geschaffen werden. Dies soll geschehen durch die Rundfunkkommission der Länder, die einen ersten Entwurf zur Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV-E) vorgelegt hat. Darauf macht der 1&1-Blog in dem Artikel „Das Ende der freien Kommunikation im Internet?“ aufmerksam. Hier ein Zitat daraus:

Der Entwurf gibt nun aber zu der begründeten Sorge Anlass, dass Host- und Access-Provider zur Überwachung und Filterung der Daten verpflichtet werden sollen, die sie für Dritte speichern bzw. zu denen sie lediglich den Zugang zur Nutzung vermitteln. Dies spiegelt sich in diversen Vorschriften des Änderungsvorhabens wieder.
Im Namen des Jugendmedienschutzes könnte es daher mit dem JMStV-E zu einem Paradigmenwechsel kommen, der die freie Kommunikation im Internet in Frage stellt. Die Verpflichtungen, die ohne jede Abstufung nach Zugriffsmöglichkeiten auf Angebote vorgesehen sind, würden faktisch den Aufbau einer Filterinfrastruktur für das gesamte Internet erfordern. Der JMStV-E dürfte daher denselben verfassungsrechtlichen Bedenken unterliegen, die bereits im Hinblick auf die Schaffung einer Sperrinfrastruktur durch das ZugErschwG bestanden.

[1&1 ist übrigens einer der wenigen Hoster, die Zensursula mit ihrem ZugErschwG haben auflaufen lassen und es abgelehnt haben mitzumachen].

Siehe auch einen Artikel des AK Zensur zu diesem Thema: „Zensur im Namen des Jugendschutzes

Update: Aber es wird noch absurder. Nach einem Artikel der Rheinischen Post wollen Medien- und Jugendpolitiker der Union digitale TV-Geräte mit einer automatischen Alterskennzeichnung ausstatten lassen. Demnach sollen Hersteller von digitalen TV-Geräten, etwa von Festplattenrekordern oder DVBT-Receivern, eine automatische Verschlüsselung in ihre Geräte einbauen. Diese soll Eltern per Knopfdruck ermöglichen, nur Sendungen ab 12 oder 16 Jahren freischalten zu lassen.
[Als ob bei uns im Fernsehen schon irgendwann jemals ein Film mit jugendgefährdendem Inhalt gelaufen wäre!]

Installed Codec 1.15

26 Januar 2010

Heute wieder mal ein kleines aber feines Progrämmchen von Nir Sofer, das dabei helfen kann, viel Ärger zu vermeiden. Denn mit den Codecs ist das so eine Sache; sind zu wenig installiert, läuft nichts; sind zu viel installiert, läuft evtl. auch nichts mehr, weil sie sich gegenseitig „beissen“. Deshalb gibt es diverse Codec Packs, bei denen die enthaltenen Codecs aufeinander abgestimmt sind. Es sollte aber stets nur ein derartiges Paket installiert werden. Für XP empfehle ich z.B. das K-Light Codec Pack. Wenn trotzdem ein Video nicht läuft, lässt sich der fehlende Codec mit dem VideoInspector ermitteln. Gibt es Probleme, weil evtl. ein installierter Codec zerschossen ist, kann man das mit dem K-Lite Codec Tweak Tool feststellen und reparieren. Und schliesslich gibt es dann InstalledCodec von Nir Sofer (die deutsche Sprachdatei dazu gibt es auf der Seite auch); damit lassen sich die installierten Codecs anzeigen und bei Problemen einzeln an- oder abschalten.

Euer eigener Wolpertinger

25 Januar 2010

Auf dieser Seite könnt ihr ihn zusammen basteln.

Brlix 1.1 Live-CD

25 Januar 2010

Soll man von einer Webseite, auf der man nur Bahnhof versteht (weil Brasilianisch), die ISO (646 MB) einer Linux Live-CD herunter laden? Vielleicht schon, wenn man neugierig ist, weil man sich zusammen buchstabiert, dass es eine etwas ungewöhnliche CD ist und dass sie in vier Sprachen ist, wozu auch Deutsch gehört.  Ungewöhnlich ist Brlix deshalb, weil es versucht, MS Vista vom Aussehen, der Bedienung und auch in Bezug auf Kompatibilität nach zu ahmen (siehe Screenshot).
Die auf Debian basierende Distribution hat unter der Oberfläche einem Kernel 2.6.27.27-brlix, als Desktop kommt noch KDE 3.5.10 zum Einsatz. Im Bootmenü kann man Deutsch auswählen. Mit einem Icon namens Firefox kann man den Iceweasel 3.5.5 starten, der aber so aussieht wie ein Internet Explorer; echt irre. Aber er bringt die nötigen Plugins mit und funktioniert sofort vorbildlich. Auch Multimedia läuft vom Start weg einwandfrei mit dem Mplayer; eine Video-DVD wird sofort sauber abgespielt. Auch Open Office (Version 3.0.1) ist auf deutsch eingestellt; allerdings sind die Menüs leider brasilianisch geblieben (das ist aber wirklich das einzige, was ich auszusetzen habe). Für die Kompatibilität mit Windows Programmen sorgt ein bereits vorinstalliertes Wine.
Jetzt müsste eigentlich auf dem Laptop nur noch WLAN funktionieren. Und oh Wunder; mit dem Wicd Network Manager muss nur der Schlüssel eingegeben und das WLAN aktiviert werden. Vorbildlich!
Fazit: Das ist ja sogar eine ganz feine Live-CD, über die ich da gestolpert bin. Wegen KDE 3.5.10 und nur 4 Sprachen passt sogar eine ansehnliche Auswahl an Software mit auf die CD. Man kann sofort damit arbeiten, ohne noch irgend etwas nachinstallieren zu müssen; so wie es halt eigentlich immer sein sollte.

Erweiterungen und Plugins für den Firefox

25 Januar 2010

Jedes Mal, wenn Mozilla ein grösseres Update für den Fox bringt (wie auch jetzt) treten Inkompatibilitäten mit den Erweiterungen auf. So musste ich z.B. das deutsche Wörterbuch deinstallieren und durch ein neues ersetzen (an das ich mich allerdings noch gewöhnen muss). Dass der IE-Tab nicht mehr funktioniert, gefällt mir jedoch gar nicht. Ich habe diesen ganz gern verwendet um zu checken, wie der Blog im IE dargestellt wird. Auch für Downloads von Microsoft-Seiten konnte er hilfreich sein. Allerdings fällt mir jetzt ein, dass sich der letzte Patch für den IE, im Gegensatz zu früher, einwandfrei im Fox herunter laden liess. Naja; wer hier immer noch den IE benutzt, der hat dann halt künftig Pech, wenn die Seite nicht richtig dargestellt wird.

Wenn Änderungen an den Erweiterungen notwendig werden, dann ist es vielleicht auch sinnvoll, sich die installierten Plugins mal etwas näher anzuschauen. Ein Klick auf „Aktualisieren“ ruft übrigens den Plugin-Checker auf, der aber aktuell nur die Versionen von höchstens der Hälfte der Plugins ermitteln kann. Bei dieser Gelegenheit kann man dann auch alle die Sachen, die einem Adobe, Google oder Microsoft ungefragt unter gejubelt haben deaktivieren. Es muss ja nicht sein, dass sich diese Plugins bei jedem Start des Firefox mit ihren jeweiligen Firmen in Verbindung setzen.

Suchbegriffe in der letzten Woche

25 Januar 2010

Hier die Top 10:

reh
pferde
imgburn deutsch
trialpay
gott
horst schlämmer
wga entfernen
super grub disk anleitung
salami
counter strike

Was wäre das Leben ohne das Handwerk

24 Januar 2010

Ein sehr gut gemachter deutscher Werbefilm. [Dessen Fernsehausstrahlung ist gestoppt worden weil sich Zuschauer angeblich durch die zerbröselnden Häuser und Straßen und die staubgrauen Menschen an die Erdbebenbilder aus Haiti erinnert fühlten. Soviel Dummheit hältst du doch im Kopf nicht aus].

Für 1,1 Millionen senken wir auch Ihre Steuern

24 Januar 2010

[Vom RedBlog] [kein Kommentar meinerseits erforderlich]

Update für Adobe Shockwave Player

24 Januar 2010

Adobe hat ein Update für den Shockwave Player auf die Version 11.5.6.606 veröffentlicht. Aus Sicherheits-Gründen sollte dieses installiert werden. Das sagt auch der Update-Check des Firefox (starten von den der Add-ons/Plugins Seite). Die Datei gibt es hier. Aber Vorsicht; bei der Installation will Adobe gleichzeitig die Crapware „Norton Security Scan“ mit installieren (siehe Screenshot); also aufpassen und das (voreingestellte) Häkchen entfernen.

Die Geschichte der 1

24 Januar 2010

Ein recht humorvoll aufgemachter Film von Terry Jones über die Geschichte der Zahlen (und der Mathematik; 59 min).  Da es ein englischer Film ist, kommt allerdings am Ende ein Fehler; hier wird der „Colossus“ als erster Computer genannt. Inzwischen dürfte aber auch international anerkannt sein, dass man Konrad Zuse diese Erfindung (mit dem Z3) zusprechen muss.

Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt

23 Januar 2010

Das unfreie Netz“ Ein sehr guter Beitrag aus der ZDF-Serie „Elektrischer Reporter“, der in 10 Minuten sehr anschaulich zusammenfasst, was derzeit alles läuft in dem Bestreben, das Medium Internet zu kontrollieren und zu zensieren.

Super Maus

23 Januar 2010

Dabei haben Forscher vor einiger Zeit festgestellt, dass Mäuse gar keinen Käse mögen …  (es ist ein Werbefilm).

Belarc Advisor 8.1.8.5

23 Januar 2010

Hier wieder mal ein Programm das ich sehr schätze, der Belarc Advisor. (auch dieses Programm hatte ich schon öfters in der Software-Liste aufgeführt). Er erstellt nämlich ein ausführliches Profil eurer installierten Software (einschliesslich Seriennummern) und Hardware und zeigt die Resultate im Browser an. Ausserdem checkt er auch die Sicherheits-Einstellungen und die installierten Sicherheits-Updates. Belarc weist ausdrücklich darauf hin, dass alle Informationen ausschließlich auf eurem eigenen Rechner angezeigt und nicht an Dritte weitergeleitet werden. Warum dieses? Der Advisor zeigt nämlich ungefähr das Gleiche an, was z.B auch Microsoft abruft, wenn ihr mit deren Servern verbunden seid; nur mit dem Unterschied, dass die Daten dort gespeichert werden.
Wie schon gesagt, ich schätze den Advisor, weil er sehr informativ ist. In der neuen Version wird jetzt auch angezeigt, welche installierte Software wie lange nicht mehr benutzt worden ist (da kann man sogar manche Überraschungen erleben was denn so alles irgendwann mal installiert worden ist). Aktuell ist jetzt die Version 8.1.8.5 erschienen.

Sicherheits-Patch für den IE

22 Januar 2010

Microsoft hat jetzt den angekündigten Sicherheits-Patch für den Internet Explorer veröffentlicht. Es ist ein kumulativer Patch, der gleich 8 Lücken stopft. Die Datei (ca. 9 MB) kann von dieser Seite herunter geladen werden (passenden Link für IE-Version und für Windows-Version auswählen).
Der Patch lässt sich auch mit dem Firefox herunter laden und sollte aber auf jeden Fall installiert werden, auch wenn der IE nie benutzt wird.

Filme von Youtube herunter laden

22 Januar 2010

Es gibt da eine recht einfache Methode ohne spezielle Software oder Plugins: einfach in der Adresszeile http://www.y ersetzen durch eine einfache 3. Videoformat auswählen; speichern.

Deine Zeit ist abgelaufen!

22 Januar 2010

Dies ist wieder mal eine Software, die ich hier nur zur Information vorstelle, aber nicht unbedingt zur Installation. Ich habe sie deshalb auch nicht ausprobiert. Mit Romaco Timeout kann man die Zeit begrenzen, während der ein bestimmter Benutzer einen Rechner benutzen darf; wahlweise als Tageslimit oder als Session-Limit. Alternativ lässt sich auch die Online-Zeit limitieren. Zielgruppe sollen wohl wieder mal Eltern sein oder irgendwelche Spinner, die sich selber kasteien wollen. Nun könnte man meinen, so etwas müsse wohl aus den USA kommen; es kommt aber diesmal aus Kanada.

Neue Suchmaschine DuckDuckGo

22 Januar 2010

Wieder mal eine Suchmaschine, die die Ergbnisse „aufbereitet“, damit man bessere Resultate erhalten soll. Zu diesem Zweck werden ganz offensichtlich jede Menge an Filtern verwendet. 50 Millionen Spam-Seiten werden vollständig ausgeblendet; würde mich interessieren, was die alles unter „Spam“ verstehen. Ihr könnt sie ja mal ausprobieren. Die Zielgruppe kann man unschwer an der Aufmachung erkennen.

Born of Hope

21 Januar 2010

Ein Fan-Film für alle Freunde von LOTR. Kompletter Spielfilm (70 min) und sogar mit deutschen Untertiteln (wenn Youtube auf deutsch eingestellt ist). Link zur Webseite.

PDF-Konverter doPDF

21 Januar 2010

Als ich den Artikel über den PDF-Anzeiger Sumatra geschrieben hatte habe ich gemerkt, dass ich wieder mal ein Programm hier noch nicht ausführlich erwähnt habe, das ich auch öfters benutze (in meiner Linkliste ist es allerdings bereits mehrmals aufgetaucht). An meinem Desktop-Rechner hängt kein Drucker; ich drucke übers Netzwerk. Als ich gerade ein Online-Formular ausgefüllt habe, wollte ich das gerne ausdrucken; aber der Rechner, an dem der Drucker hängt, war ja gar nicht an. Was mache ich also? Ich nehme als Drucker einfach doPDF. Denn der PDF-Konverter doPDF installiert sich wie ein Drucker-Treiber; er erscheint auch in der Windows-Systemsteuerung als Drucker. Will man also ein beliebiges Dokument oder eine Webseite als PDF-Datei abspeichern, dann wählt man einfach die Druckfunktion und als Drucker dann den doPDF. So einfach ist das. Aktuell ist jetzt die Version 7.0. Das Programm ist in deutsch, natürlich kostenlos und für alle Windows-Versionen geeignet.

Australien sieht schwarz

21 Januar 2010

In der nächsten Woche könnten uns etliche Webseiten etwas verändert vorkommen; wenn wir nämlich Seiten aus Australien aufrufen. Denn dort findet vom Montag bis Freitag eine Web-Demo statt, bei der die Seiten schwarz eingefärbt werden. Mit diesem grossen Internet Blackout protestiert die australische Web-Gemeinde gegen das Vorhaben der Regierung, eine Zensur des Internets einzuführen, die Australien dann auf eine Stufe stellen würde wie China, Iran und Saudi Arabien [Deutschland wird dort deshalb nicht aufgeführt, weil das bei uns eher sehr diskret geschieht und nicht so auffällt; bisher noch].