Archive for 7. April 2010

Ein toller Aprilscherz

7 April 2010

Kann man noch unbesorgt surfen? Ja, man kann

7 April 2010

In diesem zweiten Teil des Artikels will ich zeigen, dass das doch geht. Dass es auch ohne recht viel Aufwand und Mühe möglich ist. Zunächst mal zu den Hardware-Voraussetzungen, die dafür empfehlenswert sind und die ein üblicher, etwas neuerer Rechner eigentlich auch erfüllt: Ein 64-bit Dual-Core Prozessor (egal ob Intel oder AMD) und 4GB RAM sollten es schon sein.

Zuerst installieren wir ein Virtualisierungs-Programm. Ich empfehle da die VirtualBox von Sun; die ist kostenlos, in deutsch und relativ leicht zu bedienen. Dann laden wir uns eine ISO von Sabayon Linux 5.2 herunter (ob die Gnome- oder die KDE-Version ist egal; je nach Geschmack; ca. 1,9 GB). Dabei empfehle ich für Intel-Prozessoren eher die 32-bit-Versionen, für AMD-Prozessoren die 64-bit-Versionen. Warum ausgerechnet Sabayon? Wenn man eine virtuelle Maschine anlegt, dann sollte man auch die jeweiligen Gast-Erweiterungen für den Gast installieren, damit man die Maschine auch komfortabel benutzen kann. Spätestens da scheitern aber Windows-Benutzer, die sich mit Linux nicht so gut auskennen. Denn bei den meisten Linux-Distributionen muss man vorher erst diverse Pakete nachinstallieren, damit sich die Gast-Erweiterungen auch richtig installieren lassen. Nicht so bei Sabayon 5.2! Es ist die einzige Distribution, die ich kenne, wo diese Gasterweiterungen bereits drauf sind und überhaupt nichts nachinstalliert werden muss.

Wir starten also die VirtualBox und legen eine neue Maschine an: z.B. „Internet surfen“; Betriebssystem „Linux“; Version „Gentoo“ (oder Gentoo 64; je nach dem); beim Hauptspeicher sind wir grosszügig und wählen mindestens 1 GB; dann erzeugen wir eine Festplatte (dynamisch wachsend), die ruhig um die 25 GB gross sein kann. Die Maschine wird angelegt. Dann nehmen wir noch folgende Änderungen vor: Unter „Anzeige“ setzen wir den Grafikspeicher auf 64 MB; bei „Massenspeicher“ fügen wir ein CD-Laufwerk hinzu und wählen als Primären Slave die ISO von Sabayon aus. Die anderen Einstellungen können wir lassen wie sie sind (evtl. noch die Netzwerkeinstellungen umstellen).

Dann starten wir die virtuelle Maschine und Sabayon startet als Live-DVD; mit F2 als Sprache deutsch auswählen und booten. Jetzt kann man schauen, ob alles funktioniert und wenn das der Fall ist „Install on Disk“ auswählen. Bei der Frage nach der Partitionierung „automatisch“ wählen und ansonsten den Anweisungen folgen. Wenn die Installation fertig ist, die LiveDVD herunter fahren, in der VBox bei Massenspeicher die ISO durch das echte DVD-Laufwerk ersetzen. Die Maschine neu starten und man kann sofort damit arbeiten; man muss nichts nachinstallieren, rein gar nichts. Man kann die angebotenen Updates annehmen; dadurch wird auch der Firefox aktualisiert. Man kann dann die Leszeichen für den Firefox von der Windows-Installation übernehmen und evtl. noch die eine oder andere gewohnte Erweiterung (wie z.B. WOT) installieren. Fertig!

Mit diesen Firefox kann man jetzt wirklich unbesorgt surfen (auf welchen obskuren Webseiten auch immer)! Denn irgendwelches Ungeziefer, das man sich dort einfangen sollte, kann ja nichts anrichten. Sollten die Hardware-Voraussetzungen für die Virtualisierung nicht gegeben sein, dann besteht immer noch die Möglichkeit die DVD zu brennen und als Live-DVD zu benutzen; die Lesezeichen kann man irgendwo auf der Platte abspeichern und von dort (leider jedes Mal) importieren.

So sieht ein iPad innen aus

7 April 2010

😀

Maverick Meerkat

7 April 2010

Das wird der Name der im Oktober erscheinenden Ubuntu-Version 10.10 sein. Maverick Meerkat bedeutet so viel wie „rebellisches Erdmännchen“. Und wenn es nach Mark Shuttleworth geht, dann soll Ubuntu durchaus weiterhin rebellisch bleiben. Sein Ziel ist es, dass Ubuntu 10.10 als Standard-Betriebssystem von mindestens einem der PC-Schrauber vorinstalliert ausgeliefert werden soll. Allerdings klingt für mich die Ankündigung, dass sich Ubuntu mehr an die Sozialen Netzwerke anbiedern will, leider fast eher wie eine Drohung. Aber warten wir erst einmal ab was Lucid Lynx (Ubuntu 10.04) bringen wird, das ja in Kürze (am 29. April) erscheinen wird.