Archive for Mai 2010

Hiriko – das Auto, das ich zusammen falten lässt

31 Mai 2010

(nicht am Lautstärke-Regler drehen; es ist kein Ton dabei). Weitere Infos gibt es auf Hiriko.com.

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Warum ich die Google News recht gerne mag

31 Mai 2010

Nach so vielen negativen Artikeln über Google will ich heute doch mal einen positiven schreiben: über die Google News. Natürlich spiegeln diese zunächst mal die Themen wieder, über die in den grossen Zeitungen und im Fernsehen auch berichtet wird; also die sog. Mainstream-Medien. Man kann sich dann zu einem Thema seine Lieblings-Zeitung heraus suchen und dort den entsprechenden Artikel lesen. Ganz interessant kann es auch mal sein, wenn man dann den Link „Weitere 371 Artikel“ anklickt und dann mal weiter liest. Schnell wird man jedoch feststellen, dass man da nur einen Einheitsbrei vorfindet; ganz egal ob eine Zeitung sich so gibt als würde sie eher dem rechten oder dem linken politischen Spektrum zuneigen. Gibt es da gegensätzliche Meinungen? Bei kleinen unwichtigen Themen ja; bei den wichtigen Themen seltsamer Weise nein. Irgendwann kommt einem dann tatsächlich das Wort „Gleichschaltung“ in den Sinn.

Aber ich wollte ja etwas dazu sagen, was ich an den Google News gut finde. Manchmal findet man dort nämlich auch einen Link auf Internet Seiten, die Informationen vermitteln, wie man sie in den Mainstream Medien überhaupt nicht findet; halt eben alternative Seiten. Manchmal sind das auch Seiten, auf denen man dann sogar recht lange verweilt und weiter liest. Und manchmal stösst man auch auf Seiten, die man dann gerne in die Lesezeichen aufnimmt um ab und zu mal wieder rein zu schauen.

Und hier noch ein Zitat aus einem recht guten Artikel, den ich auf einer dieser oben genannten Seiten gefunden habe:
Es gibt einen Grund, warum Sie zwar jeden gottverdammten Tag von jeder Stadtverwaltung, jedem Konzern, jeder Landes- und Bundesbehörde über Kameras, Datendiebstahl und Überwachungsmassnahmen verfassungswidrig ausspioniert werden, aber alle diese sauberen Herrschaften Ihnen lauthals schreiend erklären, was Google doch für eine Datenkrake ist:
Google ist die einzige Krake, die Ihnen mehr gibt als Sie ihr geben. Diese Suchmaschine ist so ein fetter Konzern, dass er keine Angst vor Regierungen hat, sondern bietet die erste weltumspannende Möglichkeit kostenlos an Informationen zu gelangen – zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit. Das passt den ganzen Wegelagerern, Räubern, Betrügern und Monopolisten nicht, welche Sie bisher in aller Ruhe ausgeplündert haben.
Vielleicht sollten wir über diesen Aspekt doch auch mal etwas genauer nachdenken.

Die Minicity ist derzeit down

31 Mai 2010

Die meisten werden es gar nicht gemerkt haben, weil ja eh kaum jemand drauf klickt (obwohl das ja wirklich nicht viel Mühe machen würde). Jedenfalls ist die Minicity derzeit wieder mal gestört und die Links funktionieren nicht.

Update: Die Minicity war down; jetzt funktioniert sie wieder.

Die Suchbegriffe

31 Mai 2010

Wie jeden Montag kommen hier die Suchbegriffe, mit denen Leser während der letzten Woche hier auf dem Bog gelandet sind:

mond
gott
reh
pacman doodle
cannabis
flight radar 24
autopia europia
toyota
trialpay
xpud

Cheesoid

30 Mai 2010

Gpg4win 2.0.3

30 Mai 2010

Stammleser hier werden schon wissen, dass ich von Verschlüsselung nicht viel halte. Warum? Zunächst mal kann man sich dadurch wunderbar selbst austricksen, wenn man den Schlüssel „verlegt“ oder „verliert“. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich entsprechende Szenarien vorzustellen. Der zweite Grund: Wenn jemand verschlüsselte E-mails verschickt, dann stösst er neugierige Überwacher geradezu mit der Nase darauf, dass er was verbergen will. Und es gibt bekanntlich andere Überwachungs-Methoden als das Knacken von Schlüsseln. Der langen Rede kurzer Sinn: ich habe Gpg4win nicht installiert und nicht ausprobiert; kann es also nicht beurteilen.

Zunächst mal ist Gpg4win kein einzelnes Programm, sondern ein Programm-Paket mit einzelnen Komponenten: GnuPG ist das eigentliche Programm, Kleopatra ist die Zertifikatsverwaltung, GpgOL ist eine Erweiterung für Outlook, GpgEX ist eine Erweiterung für den Explorer und Claws Mail ist ein E-mail-Programm.
Es stammt aus Deutschland, ist Open Source und kann von jedermann kostenlos verwendet werden. Es ist ausgezeichnet dokumentiert durch das „Kompendium“, in dem nicht nur die Bedienung des Programmpakets beschrieben ist, sondern in dem man auch noch allgemein was über Verschlüsselung lesen kann.

Die Entwicklung von Gpg4win wurde unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
[Für manche evtl. ein Grund, das Programm in Deutschland gerade nicht zu benutzen.  😉 ]

Puppy Arcade 8

30 Mai 2010

Puppy Arcade 8 ist eine LiveCD auf der Basis von Puppy Linux 4.2. Es ist ein Spiele-Emelator. Damit lassen sich so ziemlich alle alten Spiele abspielen. Unterstützt werden: Amiga (500, 1000, 2000), Apple (68k, 128k, 512k, SE, MacOS, Plus), Atari (ST, 800, 800XL, 130XE, 5200), Amstrad (CPC, Plus, VEB), Arcades, Colecovision, Commodore (64, 128, VIC20, PET), GameBoys (GB, GBC, GBA), GameGear, Genesis/MegaDrive, MasterSystem, MS DOS, N64, NeoGeo, NeoGeo CD, NES/Famicom, PC Engine/TurboGrafix, PSX, ScummVM, SNES and ZX Spectrum (16k, 48k, 128k, +2, +2A, +3) und einige andere mehr. Weitere Infos und den Download Link für die nur 105 MB grosse ISO findet ihr hier.
Ein Browser ist nicht installiert, kann jedoch beim Booten ausgewählt und nachgeladen werden. Für die einzelnen Bios-Dateien gibt es einen Bios-File-Downloader.

Neues Bonte Spiel: Klikwerk

29 Mai 2010

Bisher waren die Spiele von Bart Bonte ja eher sehr ruhige Knobel-Spiele. Mit seinem neuen Spiel Klikwerk hat sich dies aber radikal geändert. Hier kommt nämlich Hektik auf; Schnelligkeit ist angesagt. Das Spielprinzip ist ganz einfach. Es tauchen verschiedene Symbole auf; je nachdem muss man mit der Maus darüber fahren, klicken, die Symbole auf andere ziehen oder die Leertaste drücken. Gezählt wird dann wie viel man schafft.

Sidux ist nicht eingeschlafen

29 Mai 2010

Obwohl die neue Version 2010-01 von Sidux den Namen „Ύπνος“ (hypnos) tragen wird, ist die Weiterentwicklung von Sidux doch nicht eingeschlafen, wie ich fast befürchtet hätte. Jedenfalls ist jetzt eine Vorabversion (Preview 1) erschienen, die erwarten lässt, dass es im Juni wieder eine neue Sidux-Version geben wird. Sidux ist ja deshalb interessant, weil es auf Debian Sid basiert und in deutsch ist.

Die „reputabelsten“ Firmen in der Welt

29 Mai 2010

Ja wie übersetzt man das englische Wort „reputable“? Etwa mit angesehen, anständig, respektiert oder seriös; oder halt auch mit dem guten Wort Reputation. Jedenfalls hat ein gewisses Reputation Institute in einer Umfrage in 24 Ländern diejenigen Firmen heraus gefunden, die über die beste Reputation verfügen. Die Liste gibt es hier. angeführt wird sie von Google und Sony; mit BMW (Platz 4), Daimler (5) und Volkswagen (9) befinden immerhin drei deutsche Firmen unter den ersten 10. Wenn ihr nun meine Meinung zu dieser Liste dazu wissen wollt? Bei mir würden 2,3,6,7 und 10 gaaaanz weit hinten landen. (Microsoft würde ich durchaus auf Platz 11 belassen wollen)

Ungleichgewichte – zur Krise in Euro-Land

28 Mai 2010

Eigentlich wollte ich ja nur einen kurzen Kommentar schreiben; es ist aber gleich ein ganzer Artikel daraus geworden.
Schon wieder mal sollen wir nämlich auf eine riesige neoliberale Desinformations-Kampagne von Bundesregierung und Medien herein fallen, mit der wir auf ein rigoroses Sparprogramm vorbereitet werden sollen (erst gestern habe ich mich über einen Kommentar in einer Zeitung fürchterlich aufregen müssen). Ein paar Anmerkungen zur Euro-Krise.

Wenn es durch unterschiedliche Wirtschaftspolitik in den Ländern der Euro-Zone zu Ungleichgewichten und zu einer Krise des Euro gekommen ist, dann trägt Deutschland daran genau so viel Mitschuld wie die Südländer. Allerdings in umgekehrter Weise.
Ihr könnt euch dieses Ungleichgewicht recht anschaulich vorstellen, indem ihr es mit einer Balkenwaage vergleicht. Auf der einen Seite die Waagschale mit den Südländern, die seit Einführung des Euros über ihre Verhältnisse gelebt haben; auf der anderen Waagschale Deutschland, das unter seinen Verhältnissen gelebt hat. Sprich; wir haben in der Vergangenheit zu viel gespart. Um unserer Industrie wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen, um den hohen Exportüberschuss aufrecht zu erhalten, hat man nämlich eine Wirtschaftspolitik betrieben, bei der zu viel gespart wurde. Durch Hartz IV, die Förderung von Zeitarbeit und die Förderung der Billiglöhne hat man über lange Zeit die Löhne bewusst gedrückt (und damit die Kosten).

Wenn man nun ein derartiges Ungleichgewicht (die Waagschalen) wieder ausgleichen will, dann muss man aus der einen Waagschale was wegnehmen; so wie es in Griechenland, Spanien und Italien gerade geschieht. Dann darf man aber auf der anderen Seite nicht auch noch was wegnehmen, denn dann würde sich ja nichts ändern; das Ungleichgewicht würde bestehen bleiben.
Man muss vielmehr im Gegenteil was drauf packen. Was für Deutschland bedeutet: keinesfall noch mehr sparen! Sondern im Gegenteil besser leben. Durch höhere Löhne, mehr Konsum und dadurch mehr Importe; der Eportüberschuss muss dadurch verringert werden. Genau das wäre jetzt die richtige Wirtschaftspolitik! Für den Euro, für Europa, aber natürlich auch für Deutschland. Mach das jedoch mal diesen dämlichen Politikern klar, die ständig von den Lobbyisten anderweitig beeinflusst werden.

Google Analytics Blocker von Google

28 Mai 2010

Seid ihr von dieser Überschrift etwas verwirrt? Es ist aber ganz einfach: Google Analytics protokolliert fein säuberlich mit wer, wann, welche Webseite besucht hat und woher er kommt. Es geht dabei natürlich darum, dass man personalisierte Werbung schalten kann. Im Hinblick auf Datenschutz ist dies natürlich ein ganz dicker Hund. Weshalb Google ja auch sehr stark ins Gerede gekommen ist. Offensichtlich aus diesem Grunde bietet Google jetzt selbst eine Browser-Erweiterung an, die das eigene Analytics blockiert. Eine Beta-Version davon gibt es hier.

Vorsicht! ByteDefender ist nicht BitDefender

28 Mai 2010

Das ist wieder mal eine neue Masche, um unaufmerksamen Leuten Malware unter zu jubeln. Die Seite nennt sich ByteDefender und ist fast genau so aufgebaut wie die echte Seite des Antiviren-Programms Bitdefender. Aber wer sich von dort das angebotene Programm herunter lädt und installiert, der fängt sich dabei einen Trojaner ein. Bitdefender bietet jetzt ein kleines Progrämmchen an, mit dem man diesen ByteDefender vernichten kann.

Selbstmord-Verbot bei Foxconn

27 Mai 2010

Sechs Tage in der Woche täglich 12 Stunden hier arbeiten für monatlich € 238,- und dann auch noch zusammen mit 300.000 anderen Arbeitern auf dem Werksgelände wohnen. Da dürfte wohl keine lange Untersuchung mehr nötig sein, um die Ursachen für die Selbstmordserie beim chinesischen Werk der Firma Foxconn zu ermitteln. Jetzt hat die Firma anscheinend die Notbremse gezogen. Nicht dass ihr jetzt denkt, sie hätten etwa die Arbeitsbedingungen verbessert. Nein; die Arbeiter müssen alle unterschreiben, dass sie sich nicht umbringen werden und sie müssen der Firma sogar die Erlaubnis geben, dass sie sie in eine psychiatrische Klinik einweisen kann (wo es etwas anders zugehen soll als bei uns; wie man so hört). Und es wurden auf dem Gelände Netze gespannt. [Quellen: diverse]

Und warum sollte uns so etwas eigentlich interessieren? Es hängt damit zusammen, was von der Firma Foxconn, deren Hauptsitz in Taiwan ist, produziert wird: Geräte für die Firmen Apple, HP, Dell, Sony, Intel und Nokia. Es sind das etwa der Mac mini, der iPod Nano, das MacBook Pro, das MacBook Air, das iPhone und das iPad des selbst ernannten Moral-Apostels Steve Jobs; alle Rechner der Firma Dell; die Sony Playstation, Smartphones anderer Firmen und die meisten Mainboards für die Firma Intel.

[Ach ja, da fällt mir noch was ein: gibt es da nicht einen deutschen Politiker, der meint, wir sollten uns China zum Vorbild nehmen?]

Update 28.5.: Gerade habe ich die Meldung gelesen, dass Foxconn die Löhne in dem Werk um 20% erhöhen will.

Hair Conditioner

27 Mai 2010

(noch ein Werbefilm)

Fedora 13 LiveCD angeschaut

27 Mai 2010

Ich habe ja gestern geschrieben, dass es schon fast etwas gemein von mir ist, wenn ich mir als Live-CD ausgerechnet die KDE-Version von Fedora 13 herunter lade. Aber sie wird ja immerhin ganz offiziell angeboten. Meine Vermutung hat sich natürlich voll bestätigt. Auf dieser Scheibe ist KDE 4.4.2 drauf. Es ist eine recht gute Demo von KDE; aber sonst ist absolut gar nix drauf, nothing, rien, nada. Weder ein Firefox oder Iceweasel, natürlich auch kein Open Office oder irgendeine Nicht-KDE-Anwendung; auch keine Sprachdateien. Und ausser 3 kleinen Spielchen haben nicht einmal alle KDE-Dateien Platz gefunden. Was ist daran Fedora typisch? Eigentlich nur die blaue die Grafik.

Und was kann man mit der Scheibe anfangen? Man kann sie als eine gute Demo für KDE 4.4.2 verwenden, allerdings lediglich in Englisch. Sie läuft einwandfrei auf dem Desktop und auch auf dem Laptop. Dort funktioniert sogar WLAN, allerdings erst nach 4 Versuchen. In der VBox läuft sie nur in niedriger Auflösung und die Gasterweiterungen lassen sich auch nicht installieren, weil die Kernel-Sourcen natürlich fehlen. Und sonst? Arbeiten kann man damit gar nicht [einen Screenshot konnte ich wenigstens machen]; man kann sie eigentlich nur elegant entsorgen.

Wer sich Fedora 13 wirklich mal anschauen will, dem kann ich die 1,4 GB grosse Live-DVD Community Fedora Remix 13.1 „Lucky 13“ empfehlen. Da sind wenigstens als Browser der Chromium,  Open Office 3.2 und der Tunderbird drauf. Mit der kann man dann wenigstens was anfangen; sogar Multimedia funktioniert. Interessant ist daran übrigens, dass diese Gnome-DVD das Menü von Mint verwendet.

Historische Tweets

27 Mai 2010

Was wäre, wenn es Twitter schon immer gegeben hätte? Auf dieser Seite gibt es jede Menge Beispiele dafür, wie diese Tweets hätten aussehen können. Wie z.B. auch der nebenstehende von Neil Armstrong an Buzz Aldrin.
[Eine recht nette Lektüre auch für Leute, die mit Twitter ansonsten nichts am Hut haben]

120 Millionen Dollar Verlust durch Google Doodle

27 Mai 2010

Da hat ja Google was angerichtet, als sie letzten Freitag das Pacman-Doodle geschaltet haben. Denn dieses hat angeblich einen gewaltigen wirtschaftlichen Schaden verursacht, wie dieser Blog errechnet hat. Anstatt zu arbeiten haben einige Millionen von Leuten lieber Pacman gespielt. Der Schaden soll sich weltweit auf über 120 Millionen Dollar summieren.  😉

Autopia Europia Istanbul

26 Mai 2010

Vodpod videos no longer available.

Ist noch nicht fertig, aber im Bau. Weitere Infos gibt es hier.

Fedora 13 Linux wurde veröffentlicht

26 Mai 2010

Ich mag Fedora nicht. Warum? Ich kann es eigentlich nicht so genau begründen. Ausser vielleicht, dass es mir einfach nicht gefällt; es hat mir noch nie gefallen. Das ist natürlich eine rein subjektive Beurteilung. Vielleicht liegt es ja nur an der grafischen Gestaltung der Oberfläche oder auch an der Bedienung. Jedenfalls habe ich damit so meine Probleme und bin dabei zumindest in Europa auch durchaus in guter Gesellschaft.
Das neue Fedora 13 ist erhältlich in Form von 8 Live-CDs: als Versionen mit Gnome, KDE, LXDE und XFCE in jeweils 32- und in 64-bit. Und es ist auch erhältlich in Form von zwei bootfähigen Installations-DVDs für 32- und 64-bit. Nähere Infos über Neuerungen für diese Distribution gibt es in den Release Notes.
Das soll jetzt natürlich nicht heissen, dass ich mir Fedora 13 nicht antun will mal anschaue. Ich muss mir nur noch eine der LiveCDs aussuchen.
Update: Gemein wie ich halt manchmal bin, habe ich mich für die 64-bit KDE-LiveCD entschieden, denn auf die kann ja ausser dem KDE selbst nicht mehr sehr viel drauf passen.

Registry Life 1.20

26 Mai 2010

Wenn ich jetzt dieses Programm hier vorstelle, dann möchte ich gleich erwähnen, dass ich es nicht ausprobiert habe und dass dies deshalb auch keineswegs als Empfehlung verstanden werden sollte. Meine Absicht ist es nur, bei dieser Gelegenheit einmal auf eine grundsätzliche Problematik derartiger Programme hinweisen zu wollen.
Mit Registry Life kann man Fehler in der Registry beseitigen und die Registry optimieren. Das ist eigentlich ein durchaus löblicher Ansatz, denn Fehler in der Registry können den Rechner ganz schön bremsen. Da jedoch die Beseitigung von jedem Fehler einzeln eine recht aufwendige Angelegenheit wäre, wird dies bei derartiger Software automatisiert. Und dies geschieht dann nach bestimmten vorgegebenen Algorithmen.

Die Problematik derartiger Programme sehe ich nun darin, dass die Vorstellungen darüber was man als Fehler einstuft, auf Seiten des Autors des Programms nicht immer unbedingt mit den Vorstellungen des Benutzers überein stimmen müssen. Sprich: derartige Programme können (meist ungewollt) auch Schaden anrichten. Weshalb ich wiederum einmal empfehlen möchte, dass man, bevor man ein derartiges Programm seine Arbeit verrichten lässt, natürlich wieder erst einmal die weise Entscheidung treffen sollte, sein System vorher zu sichern.

Drama Queen

25 Mai 2010

Never Change a Running System

25 Mai 2010

In letzter Zeit ist mir vermehrt aufgefallen, dass sich solche oder ähnliche Dialoge ergeben:
„Ich brauche eine neue Soundkarte“ „Warum?“ „Ich habe Windows 7 installiert und jetzt geht die Soundkarte nicht mehr“ „Dann hol dir doch den Treiber“ „Für Windows 7 gibts aber keinen Treiber“ „Was hastn vorher drauf gehabt?“ „XP“ „Und warum hast du 7 installiert?“ „Ich wollts halt ausprobieren“.
Oder diesen Dialog: „Kannst du mir helfen? Ich habe das neue Ubuntu installiert und jetzt hab ich nur noch 800×600 Auflösung; und der Sound geht auch nicht.“ „Was hast denn vorher drauf gehabt?“ „Ubuntu 9.04“ „Und ist das einwandfrei gelaufen“ „Klar“ „Und warum hast du das dann runter geschmissen?“ „Na, es gibt doch jetzt ein neues“.

Und dann kommt halt von mir immer der Satz: „Never change a running system“, in den mein Gegenüber evtl. sogar selbst mit einstimmt. Ich weiss auch nicht, warum alle Leute immer glauben müssen, alles was neuer ist sei besser. Wahrscheinlich ist die Werbung schuld. Wer sich auf seinem Rechner ein System eingerichtet hat, das einwandfrei läuft; warum sollte der eigentlich einen Anlass dazu haben, dieses einfach platt zu machen und ein neues zu installieren? Wer die angebotenen Updates installiert ist doch eigentlich stets auf dem neuesten Stand.
Neugier könnte ein Grund dafür sein. Aber es gibt ja viele Möglichkeiten, diese Neugier zu befriedigen. Da sind zunächst mal diverse Live-CDs oder -DVDs, mit denen man testen kann, ob das neue System mit der Hardware zurecht kommt. Und da gibt es die Möglichkeit, dass man virtuelle Maschinen einrichten kann, mit denen man neue Betriebssysteme ausgiebig daraufhin testen kann, ob man sich das auch wirklich antun will. Und sehr oft wird man dann vielleicht zu dem Ergebnis kommen, es lieber bleiben zu lassen.
Wer dann allerdings sein altes System einfach platt macht, ohne sich vorher eine Sicherungs-Kopie anzulegen, dem ist dann natürlich wirklich nicht mehr zu helfen!

ZoneAlarm Free 9.2.042

25 Mai 2010

Die besten Firewalls sind ja welche die sich ausserhalb des Rechners befinden (z.B. Hardware-Firewalls). Die interne Windows Firewall ist zwar inzwischen im Vergleich zu früher stark verbessert und besser als gar keine. Als Alternative für eine Personal-Firewall am Rechner hat sich Zonealarm durchaus bewährt (trotz mancher Kritik). Immerhin ist es einigermassen verständlich aufgebaut und auch ganz gut konfigurierbar; ausserdem ist es noch kostenlos und deshalb auch recht beliebt. Neu erschienen ist jetzt Version 9.2.042.

Surfing Elephant

24 Mai 2010

(ein Werbefilm)

Bugfix für Linux Mint 9

24 Mai 2010

Ihr werdet sicher schon gemerkt haben, dass ich von Linux Mint als dem „besseren Ubuntu“ sehr viel halte. Noch dazu, wo das neue Ubuntu 10.04 ja recht bescheiden ausgefallen ist. Ich kann Mint auch ganz besonders für Linux Neulinge empfehlen (es lässt sich nämlich viel leichter installieren und auch bedienen als etwa Windows). Bei mir lief die Live-DVD zwar auf dem Desktop und auf dem Laptop einwandfrei und auch die Installation in der VBox läuft prima. Als ich aber gehört habe, dass das neue Mint 9 auf manchen Rechnern Probleme bereitet hat (auch hier hat jemand darüber geschrieben), war ich schon etwas enttäuscht. Ihr solltet euch deshalb mal diesen Screenshot etwas genauer anschauen, den ich gemacht habe. Es gibt nämlich inzwischen einen Bugfix für Kernel, Hal und PowerManagement, der die Probleme beseitigen müsste, wenn welche aufgetreten sind. Wine funktioniert dann übrigens auch.
[Der Bugfix kommt aber offenbar nicht als automatisches Update. Zur Installation empfehle ich das KPackageKit; dieses kann man sich vorher holen, wenn man einfach KDE-Programme installiert (z.B. Amarok oder K3b). Es wird bei dieser Gelegenheit gleich mit installiert].

Bilder vom Saturn und seinen Monden

24 Mai 2010

Aufgenommen von der NASA-Sonde Cassini.

Ostpreussen könnte evtl. zu Deutschland gehören

24 Mai 2010

Zumindest der nördliche Teil mit der Hauptstadt Kaliningrad (ehemals Königsberg), der jetzt zu Russland gehört. Nach einem Geheim-Dokument, über das nun der Spiegel berichtet, habe die damalige (noch) Sowjetunion im Jahre 1990 im Zuge der Verhandlungen zur deutschen Einheit angeboten, auch dieses Gebiet mit in diese Verhandlungen einzubeziehen. Die Bundesregierung habe jedoch dankend abgelehnt; man sei nicht interessiert.

Ein frohes Pfingstfest!

23 Mai 2010

Zwar werden sich die meisten wohl kaum Gedanken darüber machen, was da eigentlich gefeiert wird (es ist ja auch recht schwierig nachvollziehbar). Aber wer mag, der kann ja mal in der Wikipedia hier nachlesen (oder evtl. auch hier).

Wenn die Videos im Browser ruckeln

23 Mai 2010

Dann muss es nicht unbedingt am Server liegen oder dass die Leitung überlastet ist. Es könnte auch der eigene Browser schuld sein. Das Stichwort lautet: Sitzungswiederherstellung. Dafür werden die geöffneten Tabs regelmässig zwischengespeichert; dies kann die Ruckler verursachen. Die Voreinstellung hierfür ist der Wert 10000; dabei handelt es sich aber um Millisekunden, es ist also ein recht kurzer Intervall. Das kann man natürlich verändern, indem man „about:config“ aufruft und dann den Schlüssel „browser.sessionstore.interval“ z.B. auf 300000 hoch setzt. Das sind dann 5 Minuten. Oder wer die Sitzungswiederherstellung nicht braucht, der kann sie ja ganz abschalten. Dazu muss man einen neuen Schlüssel eingeben: „browser.sessionstore.enabled“ und diesen dann auf „false“ setzen.

Clonezilla-Live 1.2.5-17

23 Mai 2010

Clonezilla ist eine Live CD zum Sichern und Restoren von Partitionen oder ganzen Platten. Unterstützt werden die Filesysteme ext2, ext3, reiserfs, xfs, jfs, sowie FAT, NTFS. In diesen Fällen werden nur die benutzten Blöcke kopiert. Bei anderen Filesystemen werden die Partitionen komplett gesichert. Ausser den Versionen „Stable“ und „Testing“, die auf Debian basieren, gibt es schon seit einiger Zeit auch eine Version „Clonezilla Alternative“. Diese basiert auf Ubuntu Karmic und bietet dadurch eine bessere Hardware Unterstützung. Neu ist jetzt clonezilla-live-testing auf der Basis vom Debian Sid  (ISO 123 MB). Eine Anleitung zur Bedienung von Clonezilla findet man auf der Seite Screenshots (vom 3. Bild abwärts); es gibt hier auch ein Video-Tutorial. Man sollte allerdings zumindest wissen, was sda1 oder sdb5 bedeutet.

Österreichischer Webproxy?

22 Mai 2010

„Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden.“ Das musste ich lesen, als ich mir das Champions League Spiel in der TVThek des ORF anschauen wollte. Naja, habe ich mir gedacht, nimmst du halt einfach einen österreichischen Proxy. Also Proxy-Liste angeklickt (dazu habe ich den Link ja). Aber ich habe einfach keinen solchen gefunden; in der Liste ist kein einziger österreichischer dabei. Und wenn ich lange weiter gesucht hätte, wäre das Spiel wahrscheinlich inzwischen zu Ende gewesen. Später habe ich dann mal etwas mit freien Webproxies und der Seite Youtube experimentiert. Das Ergebnis war ernüchternd; surfen kann man zwar mit den Proxies meist ganz gut, aber Video-Streams werden entweder gar nicht zugelassen oder sie sind so langsam, dass sie erst gar nicht laufen. Man müsste also wohl VPN verwenden.

Sie wollte ja das Tattoo

22 Mai 2010

Ubrigens eine sehr gute Argumentations-Hilfe gegen derartige Verunstaltungen. [Dreht vielleicht besser vorher den Ton etwas leiser].

Linux Mint 9 angeschaut

22 Mai 2010

Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich dazu gekommen bin, mir die „Isadora“ näher anzuschauen. Die Live-CD ist leider nur in Englisch. Deutsch lässt sich zwar sehr einfach nachinstallieren, das dauert jedoch etwas. Wer allerdings mit der englischen Version klar kommt, der findet mit Mint 9 eine ganz feine Linux Live-Distribution vor, mit der man so wie sie ist einwandfrei arbeiten kann. Im Firefox sind bereits alle wichtigen Plugins enthalten; Multimedia funktioniert bereits einwandfrei, selbst Video-DVDs laufen. Das Menü ist viel übersichtlicher als bei Ubuntu; Software lässt sich komfortabel mit der Softwareverwaltung nachinstallieren.

Auf dem Laptop wird die WLAN-Karte erkannt; der Treiber muss allerdings erst installiert werden. Er ist aber auf der DVD drauf und kann ganz einfach mit dem Button „Hardware Drivers“ in der Taskleiste installiert werden. Der angebotene Neustart wäre natürlich unsinnig; ein „modprobe“ tuts auch und WLAN funktioniert. Auf dem Desktop, der ja am LAN hängt, wird bei „Hardware Drivers“ die Installation des Treibers für die ATI-Karte angeboten, der allerdings erst herunter geladen werden müsste.

Um den Installer auszuprobieren habe ich diesmal eine Installation in der VBox gemacht. Der Installer ist in deutsch und die deutschen Sprachdateien werden während der Installation automatisch herunter geladen. Nach dem Neustart von der Platte fehlen dann eigentlich nur noch die Linux-Gasterweiterungen; diese lassen sich einwandfrei sofort installieren. Irgendwelche Nachinstallationen, damit man mit Mint vernünftig arbeiten kann, sind nicht nötig. Es werden aber jede Menge an weiteren Programmen angeboten (mit der Software-Verwaltung). Und natürlich steht dann ja auch noch die komplette Debian-Software zur Verfügung.

Wer also ein Ubuntu-System installieren will, dem würde ich vorher wirklich empfehlen, sich Mint als das „bessere Ubuntu“ doch erst einmal anzuschauen. Es ist nämlich im Gegensatz zu Ubuntu 10.04 eine vollwertige Distribution und sieht ausserdem auch noch viel schöner aus. Wer sich nicht daran stört, dass die DVD nur Englisch ist, der kann die Scheibe auch als eine feine Live-DVD verwenden.

Google Pacman Doodle

21 Mai 2010

Das gab es noch nie. Zum 30. Geburtstag des Spieles Pacman hat sich Google etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ein Doodle in Form eines Pacman-Spieles, das ausserdem sogar noch spielbar ist!

Google TV

21 Mai 2010

Vodpod videos no longer available.

Erst strampeln, dann essen

21 Mai 2010

Etwas besonderes hat sich das Crowne Plaza Hotel in Kopenhagen einfallen lassen. Den Rotelgästen wird nicht nur ein Fitness-Raum angeboten; sie können mit den dort aufgestellten Geräten auch Strom produzieren. Und wer lange genug strampelt, der bekommt dafür auch eine Belohnung. Wer 10 Wattstunden schafft erhält einen Restaurant-Gutschein über 36 Dollar (nach heutigem Kurs € 29,-). [Quelle]

Trojaner kapert Windows

21 Mai 2010

Und hier ist gleich noch ein recht lustiger Trojaner unterwegs, über den der Sunbelt Blog berichtet. Er hat den Namen bekommen „Trojan-Ransom.Win32-Winac.A“. Was macht er? Er blockiert Windows und behauptet, es handle sich um eine raubkopierte Version; es müsse neu aktiviert werden, damit es weiter benutzt werden könne. Zur Aktivierung fordert das Biest die Eingabe von E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie der Kreditkarten-Daten. Der Hinweis, die Kreditkarte würde nicht belastet, soll das Opfer wohl in Sicherheit wiegen. Sind alle Daten eingegeben und übermittelt, läuft der Rechner wieder. Böse Überraschungen dürften dann allerdings natürlich nur diejenigen erleben, die so bescheuert sind, bei dieser Gelegenheit tatsächlich die echten Daten anzugeben.  😉

Idle Keyboard

21 Mai 2010

Während man ganz gemütlich am Surfen ist, denken alle Kollegen im Büro, dass man fleissig in die Tasten des Keyboards haut. Zumindest hört es sich so an. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Lautstärke nicht zu hoch eingestellt ist. Idle Kexboard.

Microsoft ICE

20 Mai 2010

Die Abkürzung ICE steht für „Image Composite Editor“. Es ist ein Spezialprogramm für Windows zur Erstellung von Panorama-Bildern. Als Vorlage kann man eine Serie von Einzelbildern verwenden, die sich aber überlappen müssen. ICE stammt von Microsoft selbst und ist ausnahmsweise mal kostenlos. Erhältlich ist es z.B. hier.