Die PCI Steckplätze sollen verschwinden

Jedenfalls wenn es nach den Vorstellungen der Firma Intel geht. Die neuen Chipsätze, die gegen Ende diesen Jahres heraus kommen sollen, werden jedenfalls diesen Bus nicht mehr unterstützen. Das wird natürlich kein Anlass sein, die älteren Steckkarten (z.B. Netzwerkkarten) endgültig zu verschrotten. Solange es Nachfrage danach gibt, werden die Hersteller von Boards sicher auch noch einige Zeit lang diese Steckplätze einbauen. Das hat man damals beim ISA-Bus ja auch erlebt. [Quelle]

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3 Antworten to “Die PCI Steckplätze sollen verschwinden”

  1. Rainer Says:

    Bis Mitte 2007 hatte ich tatsächlich noch ein eingebautes Mainboard mit einem ISA-Steckplatz drin. Allerdings vier Jahre lang nicht mehr genutzt. Das war 2002 schon ein Gebrauchtkauf gewesen.
    Wenn man also mal schaut, bestehen zwischen Einführung von PCI und Verschwinden des ISA-Bus grob zehn Jahre. Schaut man mal auf das Datum von PCIe, haben wir noch vier Jahre Zeit. Kommt doch gut hin.

    Allerdings ist diese Herangehensweise gerade von Intel ein Hohn. Erst stellen sie jahrelang in den Standard-Mainboards kein PCIe2.0 zur Verfügung (während AMD es schon seit Ende 2007 hat), und dann kommt es plötzlich und die PCI-Plätze verschwinden.
    Was bringt PCIe 2.0? Man kann damit (e)SATA 6G sowie USB3.0-Karten bei voller Geschwindigkeit anschließen. Hat man dies nicht, muss man einen der eher seltenen PCIe x4- oder x8-Slot verwenden. Manche Boards haben ja sowas. Für mich heißt das, wenn ich SATA6G will, kann ich mir ein gänzlich neues Board kaufen (mal wieder).

    Das nächste Problem ist: Ersatz für meine PCI-Karten! Ok, so altes Zeugs wie Maus, Scanner, Sound, Netzwerk ist inzwischen im Mainboard integriert und gar nicht mal so schlecht. Spart ja auch Strom und Kosten. Aber für eine TV-Karte brauch ich so etwas schon noch. Eine neue Karte würde mindestens 25 Euro mehr kosten als eine mit PCI. Andererseits will ich sowieso eine neue für DVB-S2 besorgen … das wäre eine Gelegenheit. Nur, extra für Zukunftssicherheit soviel Geld rauslegen? Für die nächsten vier bis fünf Jahre werden noch Mainboards mit PCI zu kaufen sein, und das fällt in meinen Aufrüstzyklus.

    Das grundsätzliche Problem ist, dass die Hersteller keine preislich ähnlich gestalteten PCIe-Karten als Alternative herstellen. Rein für die Steckverbindung 50% Aufpreis ist bekloppt.

  2. Rudis Says:

    Es gibt den USBzuISA Adapter und früher oder später wird es auch den USBzuPCI Adapter geben. Hätte was perverses an sich, mit einem solchen USBzuPCI Adapter eine PCI USB ControllerPlatine zu betreiben 😀

    http://www.hartware.de/news_44321.html

    • Rainer Says:

      Dafür braucht’s aber USB3, zumindest bei datenintensiver Nutzung wie bei TV-(Grabber)-Karten, die über 30MB/s hinausgeht.

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