Der Writer von Open Office ist kompatibler

Wer da glaubt, verschiedene Versionen von MS Word seien zueinander kompatibel, der irrt gewaltig. Das trifft nicht nur auf das Aussehen mit den verschiedenen Menüs zu; das betrifft auch die Funktionalität. Wer schon mal ein grösseres Dokument mit Fussnoten und eingebetteten Grafiken auf zwei verschiedenen Rechnern mit verschiedenen Versionen von Word erstellt hat und das dann, weil er keinen Farblaser hat, auf einem dritten Rechner ausdrucken wollte, der wird davon ein schönes Lied singen können.
Es gibt jedoch eine einfache Abhilfe: den Writer von Open Office. Wie man auch in den Beschreibungen nachlesen kann, ist nämlich in Open Office in der letzten Zeit die Kompatibilität zu den MS Office Formaten weiter verbessert worden.
Zwar schmeisst auch der Writer einiges an den Formatierungen durcheinander, wenn man ein Word-Dokument einlädt. Aber das macht er nur genau einmal, wenn man das Dokument dann als .odt abspeichert. Und nicht jedesmal wieder, wie das bei den verschiedenen Word-Versionen passiert. Die genau gleiche Version von Open Office auf verschiedenen Rechnern zu installieren, ist ja ausserdem eine der leichtesten Übungen.

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4 Antworten to “Der Writer von Open Office ist kompatibler”

  1. snoopy1alpha Says:

    Sobald ein Text eine gewisse Größe überschreitet, greife ich zu „LaTeX“. Dort braucht man sich ums Layout so gut wie keine Gedanken zu machen. Man kann sich auf das Wesentliche, also den Text, beschränken. Gefällt einem das Layout dann doch nicht, verwendet man einfach einen anderen Style und das Layout sieht sofort anders aus, ohne irgendwelche großen Anpassungen.

    Zugegeben, das ist jetzt eine etwas idealisierte Darstellung, aber das System nimmt einem enorm viel Arbeit ab. Dazu gehört z.B. das Nummerieren von Kapiteln, Abschnitten, Unterabschnitten, etc. Dazu gehört auch das vergeben von Nummern für Tabellen, Abbildungen und Ähnliches. Wenn irgendwo dazwischen ein Bild hinzugefügt wird, werden automatisch alle Verweise darauf angepasst.

    Es bietet natürlich noch mehr Vorteile, kommt aber mit einem großen Nachteil daher. Die Einarbeitung ist recht kompliziert. Wer überhaupt schonmal etwas davon gehört hat scheut meist an diesem Punkt davor zurück. Macht man sich aber einmal die Mühe, wird man es ewig zu schätzen wissen.

    Für Leute, die öfters mal größere Texte (Papers, Artikel oder gar Bücher) schreiben, lohnt es sich ungemein. Für Leute, die hin und wieder mal einen Brief verfassen, eher nicht. Die sind dann doch besser mit der klassischen Textverarbeitung bedient. Wer ein Hybrid aus beiden Welten ausprobieren will, dem kann ich Lyx empfehlen.

    • lotharf Says:

      Viele Leute sind oft erstaunt, wenn ich ihnen sage, dass ich von Büroprogrammen nicht viel Ahnung habe. Meine Kenntnisse beschränken sich darauf, was man halt im Büroalltag so braucht. Warum? Weil ich mich mit Händen und Füssen dagegen wehre, mich in meiner Freizeit mit dem gleichen Mist zu beschäftigen wie im Büro. Besonders auf Kriegsfuss stehe ich natürlich mit Excel, weil sich mir die Logik, die angeblich hinter einer derartigen Software stecken soll, einfach nicht erschliessen will.
      Mit LaTex habe ich mich schon mal beschäftigt; habe es sogar meist in OpenSuse installiert. Allerdings habe ich auch schnell gemerkt, dass es zwar eine feine Software ist; dass aber, wie du auch schreibst, die Einarbeitung recht kompliziert ist.
      LaTex kam mir auch vor einigen Tagen in den Sinn, als ich meine Diplomarbeit wieder mal in der Hand hatte. Wenn ich diese heute wieder zu Papier bringen wollte, käme ich um LaTex gar nicht herum.

    • Rainer Says:

      LaTeX nutze ich aktiv seit 1999. Habe damals schon Hausaufgaben (so ab der 6. Klasse) mit AmiPro geschrieben, falls das noch jemand kennt. Eine stinknormale Textverarbeitung. Ungefähr so rustikal wie der Nadeldrucker, der die Erzeugnisse zu Papier gebracht hat. 🙂

      Seit 1999 nehme ich LaTeX, auch für kürzere Dokumente. Hat mir geholfen bei meinem anfänglichen Mathestudium (ist ja ideal für mathematische Texte) und auch in Informatik. Aktuell schreibe ich damit die Diplomarbeit. Das Layout wird eigentlich nur durch 200 wohlüberlegte Zeilen definiert. Alles andere ist reiner Text und entsprechende Formatierungen. Und das Tollste ist: wenn mir am Schluss das Layout nicht gefällt, brauche ich nur in den 200 Zeilen zu wühlen.

      Nutze LaTeX auch für Briefe (geschäftlich und privat). Letzteres ist dann eher mit einer sanften, leicht geschrieben wirkenden Schrift gesetzt. Dank XeTeX (und XeLaTeX) kann man nun auch alle OpenType-Schriften verwenden.

  2. Jürgen Says:

    Alles Gewohnheitssache.
    Hier „muss“ M$-Office sein. Und wenn man es richtig anfängt, ist auch ein Word-Dokument leicht umzuformatieren oder mit den o.g. Funktionen zu erstellen. Ebenso wie das Handling von großen Texten.
    Knoff-Hoff ist hier wie da gefragt.

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