Countdown für OpenSuse

Irgendwie finde ich es doch etwas übertrieben, auch noch die Stunden zu zählen. Aber wenn ich nachrechne, dann komme ich auf 15:00 Uhr unserer Zeit. Warum mich das diesmal so besonders interessiert? Die neue Version 11.3 kommt nämlich gerade richtig, weil auf dem Laptop wieder mal eine Neuinstallation fällig ist. Und danach wird auch so ziemlich die erste Aktion sein, die automatischen Updates abzuschalten. Was ich zwar immer empfehle, auf dem eigenen Laptop aber natürlich mal wieder vergessen habe.
Das kommt davon, wenn man ihn normalerweise immer am Netz hat. Da klemmt man ihn ab, weil man eigentlich nur schnell mal was ausdrucken will; nimmt kein Netzteil mit. Während man noch damit beschäftigt ist, dem Drucker beizubringen, dass er gefälligst das machen soll, was man will, starten die automatischen Updates. Man registriert das zunächst mal eigentlich nur am Rande. Erst als der Laptop piepst und mitteilt, dass in 15 Minuten der Akku leer ist, wird man wirklich aufmerksam. Dann ist es allerdings bereits zu spät und man weiss, dass man sich von dieser OpenSuse Installation verabschieden kann, das in dieser Hinsicht leider sehr empfindlich ist (und was eigentlich bei Linux gar nicht passieren dürfte).

Update: Version 11.3 kann jetzt von hier herunter geladen werden. Zusätzlich zur randvollen DVD ist auch noch die NonOSS-CD empfehlenswert.

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4 Antworten to “Countdown für OpenSuse”

  1. Rainer Says:

    Mir ist nicht ganz klar geworden, warum das Leerlaufen der Batterie (und somit der erzwungene Ausschaltvorgang) gleich ein ganzes Betriebssystem zerschießen kann. Wenn das der Fall ist, würde ich mich vollkommen von der Distribution fernhalten. Das ist doch ein kapitaler Bock. Nicht einmal Windows macht so etwas.

    Zugegeben, auch Windows ist manchmal neu zu installieren. Die letzten fünf Male bei Windows7 aber aus folgenden Gründen: dreimal Aktualisierung auf RC1, RTM und die endgültige deutsche Version. Drei Monate später ein RAM-Disk-Treiber, der quer schoss (es scheint keine gute RAMdisk für Windows zu geben). Und zuletzt im März hat das BIOS es geschafft, den Bootloader kaputtzukriegen. In keinem der Fälle lag es an Anwendungssoftware oder Updateproblemen oder falschen Einstellungen oder Ausschaltvorgängen ohne Herunterfahren.

    Zu OpenSuse: früher hab ich mal gelegentlich Suse verwendet, u.a. auch, weil die c’t öfter eine Version ihrer Zeitschrift beilegt. So richtig warm wurde ich mit der Suse aber nie. Zu unübersichtlich, und sobald etwas mal nicht nach ihrem Willen läuft, wird sie zickig und verlangt tiefschürfendes Wissen über Konfigurationsdateien. Dann doch lieber Ubuntu (ist auch so, aber seltener).

    • lotharf Says:

      Wieder mal habe ich mich da oben etwas missverständlich ausgedrückt. Abwürgen kannst du OpenSuse immer, ohne dass da irgend was passiert. Gegen so etwas ist es sogar sehr robust. Was OpenSuse aber im Gegensatz zu anderen besonders übel nimmt ist, wenn ein Update-Vorgang läuft und abgebrochen werden muss.

      • Rainer Says:

        Genau, davon bin ich ausgegangen. Das ist doch ein Armutszeugnis für Suse. Ist das schon immer so gewesen? Aber ehrlich gesagt, ich habe bei Windows noch nicht getestet, wie sich das entsprechend verhält. Werde ich aber erst im September testen. Habe diese Wochen keinen Nerv für eine Neuinstallation.

  2. Rainer Says:

    Hab ich schon meine Wunschdistribution erwähnt? Ich hätte gerne Pardus mit Gnome-Oberfläche. Oder irgendwas anderem. Nur kein KDE. Pardus ist herrlich zu konfigurieren und hilfsbereit, und es läuft alles.

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