Der Hamburger aus dem 3D-Drucker

Noch ist dieser Digital Fabricator nur eine Design Studie. Aber es könnte tatsächlich nicht mehr lange dauern, bis er Wirklichkeit wird. Oben kommen die verschiedenen Zutaten rein; natürlich flüssig (in Analog-Form) und der Fabricator bereitet daraus eine leckere Mahlzeit. Dabei werden sich dann natürlich die tollsten neuen Gestaltungs- und Geschmacksvarianten programmieren lassen.
Ein schlimmeres Horror-Zukunfts-Szenario, bei dem die Mahlzeit statt aus der Mikrowelle aus dem Fabricator kommt, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen; dazu reicht meine Fantasie gar nicht aus!

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3 Antworten to “Der Hamburger aus dem 3D-Drucker”

  1. Jürgen Says:

    Das Problem besteht nur darin, dass man weiß wie es zubereitet wird, bzw. wie es überhaupt entsteht. Das ist bei „normalen“ Lebensmitteln ähnlich. Würden alle Leute sehen und genau wissen, wie ihr Schnitzel auf den Teller kommt, würden die Haltungsbedingungen sehen, die Tiertransporte, die Schlachthöfe usw… sehr viele würden auf das Schnitzel verzichten.

    Aber in dem Fall hier – bau das Ding in eine Wand im Schnellrestaurant ein – es wäre kein Unterschied mehr, ob die Fächer per Hand mit richtigem Essen, oder per Maschine mit künstlichem Essen gefüllt würden. Es wäre preiswerter – die Leute würden es kaufen. Solange keiner weiß, wie es hergestellt wird – oder dieses Wissen verdrängt wird….
    Traurig – ich stimme Dir vollkommen zu – aber für mich stellt sich das so dar.

  2. Rainer Says:

    Ich stimme Jürgen zu. Viele natürliche Lebensmittel sind auf billig produziert worden. Man kann auch heute noch vernünftig (mehr oder weniger) hergestelltes Essen kaufen, kostet eben mehr.

    Lothar, im letzten Absatz hört es sich so an, als sei Mikrowellenessen ein Hochgenuss. Also nicht wirklich. Das kommt ach drauf an, was Du dort hineintust. Wenn es diese Mikrowellenpackungen sind, alles schon vorgefertigt etc., das ist doch auch maschinell. Billig produziert, und eigentlcih überhaupt nicht mit selbst zubereitetem Essen aus Rohzutaten vergleichbar.
    Wir haben zuhause keine Mikrowelle und wenn, würden wir sie nur zum Aufwärmen der selbst erstellten Speisen verwenden.

    • lotharf Says:

      Nein, da verstehst du mich etwas miss. Ich finde diese derzeitige Praxis, industriell vorgefertigte und in Alufolie abgepackte Speisen (wo auch niemand weiss, was da wirklich drin ist) aus der Mikrowelle zu verzehren, bereits schon als pervers. [siehe auch meine Beiträge und die Seite über Kochen]

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