Kiwi Linux 10.08

Diese Distribution habe ich in der letzten Zeit etwas aus den Augen verloren. Obwohl sie früher mal von mir recht gut beurteilt worden ist. Nun ist die neue Version Kiwi 10.08 erschienen. Wie man schon am Screenshot sehen kann, ist das ein weiteres Derivat von Ubuntu; es basiert auf Ubuntu 10.04.1. Aber es ist eines, das recht nahe am Original bleibt und lediglich einiges an fehlender aber notwendiger Zusatzsoftware mitbringt. Kiwi passt auch noch auf eine CD; leider sind deshalb auch die deutschen Sprachdateien und der Firefox dieser Einschränkung zum Opfer gefallen. Als Browser wird jetzt der Chromium verwendet. Aber die deutschen Sprachdateien lassen sich nachinstallieren und das ist dann die einzige Ergänzung, die man braucht und wie man sehen kann klappt das auch einwandfrei. Multimedia funktioniert sofort und auch Video-DVDs lassen sich abspielen.
Als LiveCD ist Kiwi wegen der fehlenden Sprachdateien eher bedingt geeignet; wenn man jedoch eine Ubuntu-Installation machen will ist es dazu recht gut geeignet und der Ubuntu-CD evtl. vorzuziehen.

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5 Antworten to “Kiwi Linux 10.08”

  1. bonny Says:

    Stimmt nicht so ganz,versuche mal mit Chromium z.B.den Bp-Livestream zu öffnen,und man sieht nur ein schwarzes Bild.Jetzt sag mal einen Linux Anfänger was er da noch Nachinstallieren muß.Mit Pinguy OS ist das alles kein Problem,Multimedia klappt von Anfang an.

  2. lotharf Says:

    Das liegt aber am Browser; deshalb finde ich es auch nicht gut, dass man den Firefox runter geschmissen hat. Aber der Fox oder Opera lassen sich ja nachinstallieren; jedenfalls leichter als die Gstreamer Plugins und die libdvdcss.
    Einem Linux-Anfänger würde ich derzeit Mint 9 (Gnome-Version) empfehlen. Im Installer einfach Deutsch als Sprache auswählen und fertig.

  3. Rainer Says:

    Das Wort Distribution heißt zwar Zusammenstellung, aber irgendwie passt das nicht in die hier gebräuchliche Bedeutung, nämlich das Zusamnenstellen nicht nur von Software, sondern von Konfigurationen und -hilfsmitteln, von Dokumentation und Anpassung aller Teile zu einem funktionierenden Ganzen. Ubuntu gehört z.B. den den „großen“ Distributionen, weil sie (ok, aufbauend auf Debian) eigene Konfigtools, einen Haufen Doku, ein charakteristisches Look&Feel und auch viele eigene Entwicklungen und Anpassungen liefern. Auch Mint würde ich hier noch druntersetzen, da sie nicht einfach Ubuntu kopieren und 3 Programme hinzufügen, sondern schon noch was Eigenes darstellen. Aber Kiwi? Das ist keine „eigene“ Distribution. Da kann ich auch Ubuntu nehmen und 20 Minuten mehr für die Installation der Tools aufwenden. Und dafür läuft dann alles mit Sprachdateien und so.

    Hm, ich hätte immer noch gerne LXDE in 64Bit. Oder eine Oberfläche, die genauso schön schlicht und funktional zu bedienen ist. Irgendwie gefällt mir Gnome nicht – zumindest das Gnome von Ubuntu. Das von Mint war etwas besser. Sollte ich wohl nochmal ausprobieren und für mich passend konfigurieren. 🙂 Oder jemand hat ein paar andere Vorschläge. Bin für beliebige Desktopumgebungen offen, sofern man mir sagt, wie ich die einrichte / austausche. Oder vielleicht ein Windows-7-Theme …

  4. lotharf Says:

    Schau dir mal diesen Screenshot von ArtistX 09 an:

    Das ist zwar ein Gnome-Desktop, aber gleichzeitig mit KDE-Elementen. Und du hast gleichzeitig zwei Menüs (Gnome und KDE 3) und kannst dir aussuchen, welches du benutzen willst.

  5. rainer2 Says:

    Im September 2012 kam KIWI Linux 12.08.
    Gleichzeitíg wurde SuperOS (früher SuperUbuntu)
    offenbar eingestellt.

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