Aus Open Office wird Libre Office

Anscheinend haben die Entwickler von Open Office von der Firma Oracle, die mit der Firma Sun auch OO aufgekauft hat, nicht die nötige Unterstützung erfahren. Sie haben jetzt mit der Document Foundation eine neue Stiftung gegründet. Da der Name „Open Office“ bei Oracle verbleibt, wird die Büro-Software jetzt „Libre Office“ heissen; evtl. aber nur vorübergehend. Es gibt auch bereits eine Beta-Version 3.3 für Windows, Linux und Mac; allerdings bisher nur in Englisch. Die Document Foundation wird von der FSF, von Google, Novell, Red Hat und Canonical unterstützt; Oracle ist aber auch eingeladen mitzumachen; schon wegen des Namens.
Ich bin ja mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Nach meiner Meinung würde eine Namensänderung der Bekanntheit doch sehr schaden.

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6 Antworten to “Aus Open Office wird Libre Office”

  1. Jürgen Says:

    Das würde nicht nur der Bekanntheit schaden sondern auch der Akzeptanz beim durchschnittlichen User. Der merkt sich doch nur, dass es OpenOffice nicht mehr gibt. Hat also nix getaugt. So kommt das doch rüber.

    Und was ist „Libre“Office? Das kann kein Deutscher richtig aussprechen und ist eine sprachliche Fehlentwicklung. Sorry.
    Selbst ich bin ja schon am Grübeln ob das wie der „Cuba Libre“ ausgesprochen wird und Office dann auch spanisch akzentuiert wird – oder ob Libre englisch (gibts das überhaupt im englischen?) wie „Library“ oder eher wie „Sabre“ oder ….
    ach …. was ein Schmarrn das.

  2. Anonymous Says:

    Open Office taugte ja auch nichts. 😉

    Naja mal im Ernst. Ich fand Office (97!) schon immer besser als OO. Ob’s an der Ausgereifheit lag, an einer vernünftigen Oberfläche oder irgendwie Gewohnheit, kann ich nicht so sagen. Habe auch max. 5% der Funktion von Excel genutzt, die anderen Programme gar nicht.
    Seit der Ribbon-Oberfläche hat mit OO gar nicht mehr interessiert. Die wirken so … altbacken, 1997-stilmäßig. Und so sehen die Dokumente dann auch aus.

    Inzwischen reicht mir Google Docs vollkommen aus. Besser wäre zwar MS Office Web, aber das funktioniert nur im Internet Explorer vernünftig.

    • Rainer Says:

      Hier fehlt ne Edit-Funktion.
      „…hat mich OO gar nicht mehr interessiert“

      (und den Namen hab ich auch vergessen anzugeben)

    • Jürgen Says:

      Vergiss nicht, dass OpenOffice kostenlos zu haben ist – im Gegensatz zu MS-Office. Da darf es auch ein bisschen weniger sein – anfangs. Aber ich kenne beide Programme recht gut – und OO hat definitiv alles was man im Normalfall braucht. Ich würde Deine Abneigung tatsächlich auf das „ungewohnte“ schieben.

      Ach, Du gibst also Deine privaten oder geschäftlichen Texte an Google weiter? 😀

    • Anonymous Says:

      Also wenn die Dokumente altbacken wirken liegt es ja wohl am Autor 🙂

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