Es hatte schon einen Grund

Nun; als ganz so dämlich will ich mich denn doch nicht selber darstellen. Es hatte schon einen Grund, dass die Platte, die immerhin schon mehr als 16.000 Betriebsstunden auf dem Buckel hatte, noch drin geblieben ist. Sie stammt nämlich noch aus den Zeiten bevor ich auf Virtualisierung umgestiegen bin. Ich hatte sie als Multiboot-Blatte eingerichtet und es waren auch mehrere Systeme drauf. Ich brauchte nur im Boot-Menü des Bios die zweite Platte auswählen und hatte einen Grub mit einem wunderschönen Menü. Allerdings habe ich sie in letzter Zeit kaum mehr benutzt. Deshalb ist der Verlust auch nicht gar so schmerzlich.
Ausserdem gibt es da ja noch viele Möglichkeiten, dass ich die Platte wieder zum Laufen bekomme. In einem anderen Rechner mit einem anderen Bios, in einem externen Gehäuse als USB-Platte; manchmal geschehen ja Wunder. Dann gibt es ja auch noch den alten Trick mit der Gefriertruhe, den ich allerdings noch nie probiert habe.

Als ich dann die Platte ausgebaut habe, habe ich eine weitere Überraschung erlebt; diesmal eine positive. Bei der Platte handelt es sich um eine Samsung SP 1614C. Und habe ich nicht noch irgendwo eine alte Samsung rumliegen? Richtig; und es ist doch tatsächlich eine – SP 1614C! Das eröffnet natürlich auch noch weitere sehr interessante Perspektiven. Denn vielleicht veranstalte ich ja mal mit ein paar Freunden einen Basteltag (Motto: aus zwei mach eins).

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7 Antworten to “Es hatte schon einen Grund”

  1. Fritzie Says:

    Hallo Lothar,
    Du bist nicht allein !
    Bei mir ist das Mainboard an meinem Hauptpc tot.Der PC hat noch Garantie.Es kann aber bis zu 3 Wochen dauern bis das neue Mainboard geliefert wird und man hat mir geraten, die Festplatte auszubauen. So ein Gehäuse mit USB für die Festplatte kann ich besorgen. Weiß jemand, ob ein PC mit xp die Platte lesen kann.Sie kommt ja aus einem PC mit Vista. (Von Vista möchte ich mich allerdings
    endlich verabschieden).
    Oder kann mir da eine Linux -Live CD mehr helfen.
    Bin für jeden Tipp dankbar.
    Fritzie

  2. lotharf Says:

    Also wenn es 3 Wochen dauert bis das neue Board da ist, dann bekommst du ja wieder ein gleiches Board. Du sollst die Platte wohl nur für die Zeit der Reparatur ausbauen, damit du inzwischen an die Daten ran kommst. Nach der Reparatur steckst du die Platte wieder rein und machst da weiter wo du aufgehört hast.
    Ich würde dir zum Kauf eines USB-Platten-Gehäuses raten; die sind recht preiswert; so um die € 10,-. Da steckst du die Platte rein und kannst sie dann an jeden anderen Rechner anstöpseln; welches OS der hat (XP, Vista, Linux) ist dabei völlig egal; die Platte kann immer gelesen werden.
    Nach der Reparatur, wenn du die Platte wieder in den Haupt-PC eingebaut hast, kannst du dir dann irgendwann mal eine neue weitere Platte zulegen, in das Gehäuse stecken und als externe Festplatte verwenden.

    • snoopy1alpha Says:

      Das die Platte „immer“ gelesen werden kann würde ich so nicht unterschreiben (es sei denn, du beziehst dich auf low-level-Zugriff wie ihn z.B. dd betreibt).

      Eine Linux-Partition kann i.d.R. nicht von Windows gelesen werden (ja, ich weiß, es gibt ext2-Treiber…).
      Eine NTFS-Partition kann normalerweise wirklich immer gelesen werden, aber nur, wenn sie sauber ist und vor allem nicht verschlüsselt. Im letzteren Fall bin ich mir nicht sicher, ob ein anderes Windows darauf Zugriff hat. Ein Linux dürfte aber daran scheitern.
      Eine FAT-Partition sollte immer gelesen werden können, wobei mich eine OpenSuse-Installation an meiner Uni vor ein paar Tagen auch eines Besseren belehrt hatte (unknown file system type „vfat“) 😉

      Einer meiner Professoren sagte mir mal, dass man bei so mächtigen Wörtern wie „immer“ und „nie“ vorsichtig sein sollte, „manchmal“ stimmen die nämlich nicht 😉

    • lotharf Says:

      Hast ja recht; man sollte mit „immer“ und „nie“ oder „alles“ vorsichtig sein; ich habe da auch so meine Erfahrungen.
      Ich hatte da aber mehr Fritzies Platte im Auge, die ja ganz offensichtlich mit Vista formatiert worden sein dürfte. Diese dürfte wohl mit 98prozentiger Wahrscheinlichkeit lesbar sein; und an dem XP-Rechner, den sie/er erwähnt, wird ja dann auch ein NTFS repariert, falls es „unsauber“ sein sollte.
      Wenn allerdings immer mehr Leute auf die Idee kommen, ihre Platte mit Bitlocker zu verschlüsseln, dann sind die selber schuld. Die brauchen sich dann nicht zu wundern, wenn man ihnen nicht mehr helfen kann und ihre Daten im Nirwana sind, wenn ihr Windows7 mal den Geist aufgegeben hat.

    • lotharf Says:

      Noch eine kleine Ergänzung: ich habe gerade eine uralte IDE-Platte, die noch mit DOS formatiert ist, in ein USB-Gehäuse gesteckt. Sie wird zwar sowohl von Windows als auch von Linux als 120 MB Speichermedium erkannt, nicht aber als Festplatte. Nur direkt an einem IDE-Port wird sie erkannt; aber auch nicht mehr in jedem Rechner.

  3. Fritzie Says:

    Hallo,
    danke für die Tipps. Bin jetzt beruhigt und werde mir so ein
    Gehäuse zulegen.
    Grüße von Fritzie

  4. Fritzie Says:

    Hallo lieber Lothar!
    Ich konnte jetzt ohne Probleme auf die angehängte Festplatte zugreifen und habe als erstes alle Bilder auf DVD gesichert. Ich war schon in Sorge, denn ich habe noch ein Problem mit den USB Anschlüssen hier am alten PC-
    Ich konnte bisher die Bilder,von einer ScanDisk Extreme III SC HC , die in einer Nikon 40 steckt , immer direkt via USB auf den PC übertragen- das geht nicht mehr- die Kamara läßt sich nicht mehr über USB anschliessen. Weder direkt noch über einen Hub. Du hast sicher dafür auch ein Lösung.
    Die SC-Karte ist in Ordnung, konnte damit in der DM-Drogerie hier Bilder ausdrucken, ich möchte sie aber auch in ein Bildbearbeitungsprogramm im PC laden.
    Sicher hast Du dafür auch eine Lösung.
    Mein Cardreader hat auch versagt.
    Noch einmal herzlichen Dank !

    Grüße Fritzie

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