Linux Mint 10 angeschaut

Endlich bin ich dazu gekommen, mir das neue Mint 10 mal anzuschauen. Ich habe die ISO als virtuelle Maschine in der VBox laufen lassen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Distributionen macht es Mint richtig. Anstatt wegen der USA und Japan auf der ganzen Welt nur ein abgespecktes, unvollständiges Linux anzubieten, liefern die bei Mint als Hauptversion ein komplettes System aus und bieten für lediglich Japan und die USA eine „kastrierte“ Version an.
Offensichtlich um das Sprachkauderwelsch wie bei Ubuntu zu umgehen, ist die Scheibe nur in Englisch. Die deutschen Sprachdateien werden (natürlich auch komplett) bei der Installation nachgeladen (immerhin aber 63 MB). Damit man in der VBox eine vernünftige Auflösung bekommt müssen die Gasterweiterungen installiert sein. Wenn das erledigt ist bekommt man aber (wie ja inzwischen von Mint gewohnt) ein ganz feines Linux System, das auch optisch sehr ansprechend ist und bei dem vor allem auch alles auf Anhieb funktioniert. [Wenn man von der Live-DVD bootet hat man übrigens die leidigen Probleme wie bei Ubuntu mit der Bildschirmauflösung auch nicht].
Besonders allen Windows-Benutzern, die Linux mal ausprobieren wollen, kann ich nur empfehlen die Finger von Ubuntu zu lassen und stattdessen Mint zu wählen; gerade auch wegen des übersichtlichen Mint-Menüs. Und Mint eignet sich auch hervorragend als virtuelles System zum sichern Surfen.

Man kann übrigens von dieser Seite auch gleich deutschsprachige Live-DVDs herunter laden, bei denen dann das Nachladen der Sprachdateien nicht mehr nötig ist.

Advertisements

4 Antworten to “Linux Mint 10 angeschaut”

  1. bonny Says:

    Mint 10 ist schon gut und Einsteiger freundlich,aber schau Dir doch mal Pinguy OS 10.10.1 (http://pinguy-os.sourceforge.net)an und bilde Dir mal dann eine Meinung.Ich finde um Welten besser gelungen.

  2. bonny Says:

    Mint 10 ist schon gut und Einsteiger freundlich,aber schau Dir doch mal Pinguy OS 10.10.1 (http://pinguy-os.sourceforge.net/) an und bilde Dir mal dann eine Meinung.Ich finde um Welten besser gelungen.

    • lotharf Says:

      Danke für den Hinweis! Ich habe mir das vorherige Pinguy im August angeschaut und auch was dazu geschrieben (siehe dort).
      Der Unterschied ist halt der, dass sich Mint inzwischen von einem kleinen Projekt zu einer sehr respektablen grossen Distribution entwickelt hat, die auch immer mehr bekannt geworden ist. Während es sich bei Pinguy wohl anscheinend eher um ein Privat-Projekt handeln dürfte.

  3. Rainer Says:

    Es betrifft das hier nur am Rande, aber ist der Ubuntu-Installer immer noch so schlau, und fängt mit dem Laden der Sprachdateien erst an, wenn die Installation fast vorüber ist? Ich hab jetzt DSL6000, da juckt mich das eher weniger, aber früher war es sehr nervig. Wozu wähle ich denn vorher meine Sprache aus? Dann rödelt das Ding eine halbe Stunde auf der Festplatte rum zum Installieren und fängt erst zum Schluss an mit dem Download. In der Zeit wären die Sprachdateien längst geladen. Naja … wollt’s halt nur mal loswerden.

    Mint und Pinguy sehen ganz hübsch aus. Mal schauen, ob ich irgendwann mal einen Umstieg von Windows in Erwägung ziehe. Wahrscheinlich nicht, da mir Linux zuwenig Vorteile (bzw. zu schwache) bietet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: