Sämtliche Spuren vernichten

Und jetzt so ziemlich das genaue Gegenteil; das Programm Wipe 2011 von Yuri Saprykin. Man könnte auch sagen, jeder Paranoiker müsste daran seine helle Freude haben. Denn mit diesem Programm kann man alle Spuren jeglicher Aktivitäten auf einem Windows-Rechner beseitigen. Aber wirklich sämtliche Spuren, seien es Spuren von Online- oder von Offline-Aktivitäten. Und die entsprechenden Daten werden auch noch so vernichtet, dass sie wirklich nicht mehr wieder herstellbar sind. Man sollte dieses Programm jedoch sehr sorgsam verwenden und wirklich jedes einzelne Häkchen überprüfen bevor man es setzt. Und keinesfalls sollte man natürlich beim ersten Start den für Anfänger gedachten Modus „Spuren und Müll löschen“ auswählen, der angeboten wird. Dann sind zwar noch alle installierten Programme und alle Dateien (ausser den temporären) vorhanden; jedoch sind dann sämtliche Einstellungen, die man seit der Installation seines Windows jemals vorgenommen hat, auch weg. Was vielleicht gar nicht so toll wäre. Es sind allerdings auch Szenarien denkbar, bei denen dieser Modus doch hilfreich sein könnte. Wenn man z.B Daten irgendwo verschlüsselt abspeichert, dann wäre es doch ganz sinnvoll, wenn absolut nichts mehr darauf hindeuten kann, dass diese überhaupt jemals existiert haben.
Also nochmals; man sollte bei diesem Programm immer genau wissen was man da löscht. Aber sehr interessant ist es auch schon deshalb; weil man sich mit seiner Hilfe genau anschauen kann, welche Daten denn wo überall gespeichert werden.

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2 Antworten to “Sämtliche Spuren vernichten”

  1. Frank Juergens Says:

    Solche Progrämmchen sind fantastisch, solange man die Kontrolle über sein Speichermedium hat, i.e. die eigene Festplatte.
    Hier mal ein Artikel, der das Thema Browser-History Hijacking etwas aus der Verborgenheit holt. Ich bin kein Experte, aber es tönt doch so, dass man mit dem einfachen Löschen der eigenen Surf-History in keiner Weise geschützt ist, oder sehe ich das falsch?
    LinK: http://blogs.forbes.com/kashmirhill/2010/11/30/history-sniffing-how-youporn-checks-what-other-porn-sites-youve-visited-and-ad-networks-test-the-quality-of-their-data/
    Beste Grüsse, Frank

  2. lotharf Says:

    Ja, über diese Methode habe ich hier auch schon mal was geschrieben. Sie wird aber wohl keine so grosse Verbreitung finden, denn sie ist recht umständlich. Man muss da nämlich eine Liste mit Links in seine Seite einbauen und kann dann abfragen, in welchen Farben diese Links im Browser dargestellt werden. Aber so eine Liste kann ja nur eine bestimmte Auswahl an Links enthalten; sie muss also überschaubar sein.

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