Peppermint OS One-01042011

Dies ist wieder mal eines dieser Betriebssysteme, die den Benutzer möglichst schnell in die „Cloud“ bringen wollen. Es basiert auf Ubuntu (noch 10.04) und benutzt als Desktop Openbox. Die Oberfläche sieht recht ansehnlich aus und es gibt ein gutes Menü. Als Browser wird der Firefox verwendet (schon eine 4.0 Beta). Der bringt die nötigen Plugins mit und auch Multimedia funktioniert einwandfrei. Sonst aber schaut es mit Anwendungen recht mager aus. Das Menü besteht überwiegend aus Links zu Webseiten (meist zu Google Diensten). So eine Vermengung stört mich natürlich gewaltig; dass man Webdienste als Anwendungs-Programme verkaufen will.
In der VBox tritt der bekannte Ubuntu-Fehler mit der mageren 800×600 Auflösung auf; von der CD gebootet läuft Peppermint einwandfrei (siehe Screenshot). Die CD ist in Englisch; die deutschen Sprachdateien lassen sich zwar nachladen und installieren, aber im Live-CD-Modus leider nicht aktivieren. Und auf dem Laptop kommt dann der grösste Hammer. Die WLAN-Karte wird einwandfrei erkannt und der Treiber wird dann zum Download angeboten (da sage ich nur: ha, ha, ha!).

Auf einem reinen Surf-Rechner installiert oder als virtuelle Maschine installiert könnte sich Peppermint zum Surfen recht gut eignen (jedenfalls wesentlich besser als Ubuntu); da kann es dann auch seine Schnelligkeit auspielen. Als Live-CD ist es eher nicht zu empfehlen. Die Webseite.

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