Wenn man es mal macht wie MS sich das vorstellt

Wieder mal hatte ich einen älteren Rechner neu aufzusetzen; und zwar mit Windows XP. Was auch gar nicht so komfortabel ist, weil die Setup-Treiber auf der Scheibe auch nicht die besten und schnellsten sind. Ublicher Weise mache ich das ja nicht; aber diesmal wollte ich es halt mal so durchziehen, wie Microsoft sich das vorstellt. Also erst mal das XP SP2 (mit einiger Mühe) installiert, Netzwerkverbindung gestartet und XP aktiviert. Dann das Windows-Update gestartet. Erst mal kamen da doch tatsächlich 75 Updates für den SP2! Dann kam das Browser-Auswahl-Fenster. Also habe ich den Firefox gewählt und herunter geladen. Allerdings wurde sofort danach der Internet Explorer 8 installiert (Nanu? Wieso das denn?). Als nächstes wurde dann endlich die Installation des SP3 angeboten; auch das wurde installiert. Ja, und dann kamen noch einmal 43 Updates für das SP3. Also umständlicher und zeitaufwendiger geht es wohl kaum. (Ich weiss schon, warum ich mir das normalerweise nicht antue).

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11 Antworten to “Wenn man es mal macht wie MS sich das vorstellt”

  1. Johannes Says:

    Das SP3 beinhaltet doch alle Patches seid SP1 also hättest du nach der Installation gleich das SP3 installieren können und anschließend alle Patches bzw. ein WInfuture Update Pack. Das hätte wohl weniger Qualen mit sich gebracht.
    Gut das die Browserauswahl mitlerweile wieder funkltioniert, ich hatte einmal (vor ca. 2 Monaten) den Fall, das der Link zum Firefoxsetup zu einer ‚Kann nciht angezeigt weil ist nich‘ – Seite geführt hat.. also direkt von Mozilla runterladen. Ich habs mehrmals probiert aber immer mit dem gleichen Ergebnis.

  2. lotharf Says:

    Das sage ich doch: normalerweise tue ich mir das nicht an; habe SP3, Update-Pack und die Treiber auf dem Hauptrechner vorbereitet und installiere das übers Netzwerk. Das geht mindestens 8 mal schneller. Aber ich habe das absichtlich mal so gemacht, weil ich sehen wollte, wie MS sich das so vorstellt und wie Otto-Normaluser dabei leiden muss (Die völlig unnötigen 75 Updates für SP2 haben mindestens 2 Stunden gedauert). Ist doch auch mal interessant als Beispiel wie die bei MS spinnen.

  3. Johannes Says:

    Okay, das habe ich so nicht verstanden. Tut mir leid. Danke aber für die Erläuterung 🙂

  4. Zaungast Says:

    zumal ja auch alle Virenspezialisten davon schwärmen das man in der Zeit der stundenlangen Updates übers Web sein ungepatchtes Jungfrauensystem zur Infektion anbietet…toll dieses MS…..

    • Zaungast Says:

      hab dieses install aus fun gerade mit Win 2000 Sp4 gemacht und siehe da auch hier gibt es an die 100 Updates über Autoupdate…..wird wohl immer bei MS so sein…

      • lotharf Says:

        Aber du weisst ja, dass das nur noch die alten Updates sind. Denn Win2k wird ja bekanntlich schon lange nicht mehr von MS unterstützt (was eigentlich sehr schade ist, weil man damit einen alten Pentium II locker wieder zum Leben erwecken kann.).

    • lotharf Says:

      Das kommt noch dazu. Jetzt ist es ja nicht mehr so schlimm. Aber es gab mal eine Zeit, wo ein Wurm herum geschwirrt ist (mir fällt nicht mehr ein wie der hiess); da hat es keine 15 Minuten gedauert, bis der auf einem ungeschützten Rechner gelandet ist.

      • Zaungast Says:

        stimmt leider aber für das drumherum (net framework,IE,Mediaplayer u.u.) gibt es aktuelle Updates und bei alten Systemen gibt es ja ohnehin wenig Schadsoftware weil sich die Programmierung wegen der gering zu erreichenden Ziele kaum lohnt….aber lustig ist das man absolut alles was MS anbietet ohne WGA Prüfung und solchen Mist mit Win2000 runterladen kann….hat das 2000 scheinbar doch noch gutes…

  5. Rainer Says:

    Ich habe kurz, nachdem das SP3 rausgekommen ist und alle Treiberprobleme mit meinem damaligen PC gelöst werden konnten (ja, TV-Karte brauchte Trick 17), eine neue Install-CD erstellt, die WindowsXP und das SP3 kombiniert. Spart bei jeder Installation Zeit, und ich hatte damals auch nur DSL Light. In diesem Fall würden „nur noch“ die 43 Updates geladen werden müssen.

    Irgendwie kommt mir der Test unfair vor. Warum hast Du ein XP SP0 als Grundinstallation? Es gibt ja auch einfache Anleitungen, um die Service Packs in die Installcd einzupatchen. Warum musstest Du erst SP2 installieren? War das dein Wunsch oder tatsächlich Microsofts dumme Vorgabe (geht nicht eindeutig aus dem Artikel hervor)?

    Nebenbei, ein stinknormales Ubuntu-Linux, z.B. 10/10, ist ebenso doof. Eine Live-CD hat nicht alle Sprachdateien, aber es fängt erst bei 90% des Kopier- und Installationsvorgangs an, den Download dafür zu starten. Das dauert dann bei DSL Light. Und wenn alles fertig ist, kommen nochmal 500 Updates, die ich installieren soll. Ich weiß nicht, was daran jetzt besser ist …

  6. lotharf Says:

    Es war ja nicht nein Rechner, sondern es war ein „Patient“. Und wenn der Besitzer des Rechners mir eine Original-XP-Scheibe in die Hand drückt, die auch registriert ist, dann mache ich ihm natürlich auch diese Version wieder drauf. Und es war eben kein XP SP0, sondern ein XP mit SP2. Es war diese wahnwitzige Methode von Microsoft, erst sämtliche Updates für das SP2 anzubieten und diese dann wieder mit dem SP3 zu überschreiben (und dann wieder dafür die Updates zu installieren), die mich zu diesem Artikel veranlasst hat. Man möchte so etwas natürlich kaum glauben, aber es ist tatsächlich so.

    • Jürgen Says:

      Ja, so gehts halt über die automatischen Updates – weil das SP3 halt auch nur ein „Update“ ist, das erst nach den ganzen Patches für SP2 angeboten wird.
      Also macht die Art der Installation keinen großen Sinn – wenn man eine langsame Leitung hat, sowieso schon nicht.

      Am sinnvollsten ist es da wirklich, wie oben schon von Dir und Johannes beschrieben. Installieren was man hat – einen SP3 manuell draufnudeln und dann am besten noch ein Sammelpack von Winfuture.

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