Eine ganz feine Scheibe

Endlich bin ich mal dazu gekommen, mir die neue ArtistX 1.0 anzuschauen. Wie zu erwarten und auch bereits von den vorherigen Versionen gewohnt, ist das eine Distribution, die sich Leute, für die Multimedia kein Fremdwort ist, einfach mal anschauen sollten. In dieser Hinsicht ist die Scheibe von der enthaltenen Software her wirklich nicht zu übertreffen. Ausserdem schaut ArtistX gut aus, hat ein schönes Menü (teilweise vielleicht schon manchmal zu sehr überladen) und läuft einwandfrei.

Allerdings hat natürlich euer Blogmaster immer was auszusetzen. Als Live-DVD ist das ArtistX nämlich eher nicht so gut geeignet. Es ist nämlich nur in Englisch und die deutschen Sprachdateien müssen erst nachgeladen werden, wobei das Libre Office allerdings in Englisch bleibt. Und auf dem Laptop funktioniert das WLAN leider nicht (Treiber muss erst nachinstalliert werden). Aber wie schon gesagt; was Multimedia betrifft ist diese Distro einfach Spitze und ich habe noch nie eine gesehen, bei der z.B. so viele Plugins für den Firefox dabei waren. Installiert ist das sicher ein ganz feines Linux.

Der Screenshot zeigt übrigens nicht etwa einen KDE-Desktop, er schaut nur so aus und ist in Wirklichkeit ein Gnome, was man auch im Menü sehen kann. Warum gibt es heutzutage eigentlich fast keine derartigen Scheiben mehr, bei denen sowohl die beste Software für KDE als auch für Gnome drauf ist? Es gibt nur mehr entweder oder. (Na gut, man kann das ja alles nachinstallieren). Aber bei ArtistX ist diese Kombination beider Welten besonders gut gelungen.

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3 Antworten to “Eine ganz feine Scheibe”

  1. Jürgen Says:

    Gefällt mir optisch auch sehr gut!

  2. Jürgen Says:

    Schon die vorherige Version (als LiveCD) hat mir gut gefallen. Da ich doch relativ viel mit Multimedia mache, bin ich ernsthaft am überlegen ob ich mein Home-Ubuntu nicht gegen ArtistX auswechseln sollte. Andererseits hab ich da schon so viele Anpassungen gemacht… DVB-T-Stick installiert usw… *grübel*
    ja ich weiß, da bin ich ja in Übung 😉

    • lotharf Says:

      Wo liegt das Problem?
      Image deiner gegenwärtigen Installation ziehen; ArtistX ausprobieren. Wenn es nicht hinhaut, einfach Image wieder zurück schreiben. Aber wenn du noch die Sourcen für die Treiber hast dürfte es kaum Probleme geben, denn ArtistX ist ja auch ein Ubuntu (aber es ist doch interessant, was man denn aus einem Ubuntu so machen kann).

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