Lasset doch einfach beten

Das Ding sieht aus wie ein Passbildautomat; ist auch einer, ein umgebauter. Der „Gebetomat“ enthält einen Touchscreen, auf dem man sich 300 verschiedene Gebete auswählen und dann anhören kann. Die Audio-Dateien sind in verschiedenen Sprachen und stammen aus vielen verschiedenen Religionen. Eigentlich ist das Ding ja ein Kunst-Objekt; aber der Erbauer, Oliver Sturm, will die Gebetomaten offenbar in Serie produzieren.

Und wie finden die Kirchen so etwas? Die finden das sogar gut. Dabei scheinen sie offenbar gar nicht zu registrieren, dass dies eigentlich eine Provokation für sie ist. Durch die Gegenüberstellung der verschiedenen Religionen, zwischen denen man hin und her switchen kann und dann dennoch stets fast nur das gleiche hört, wird Religion an sich lächerlich gemacht. Und Lächerlichkeit ist ja die wirksamste Form der Kritik. Das sieht offenbar auch der Spiegel so, denn er hat für seinen Artikel die Überschrift gewählt: „Wenn Gott das noch erlebt hätte“.

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2 Antworten to “Lasset doch einfach beten”

  1. Zaungast Says:

    Religion soll ja Opium fürs Volk sein….wegen einer lächerlichen Koranverbrennung (gibt ja genug davon und werden ständig neu gedruckt)wurden in Afghanistan dutzende Menschen hingemetzelt…..Religion sollte man besser da lassen wo sie hingehört…..ins Hirn von Privatpersonen die alles glauben können was sie wollen aber bitte nicht andere belästigen!………

  2. Bubu Says:

    Naja hauptsache keine solche Kabinen für Moslems

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