Pinguy OS 11.04

Je mehr es mit Ubuntu bergab geht, desto mehr Bedeutung kommt offenbar den Derivaten zu, die darauf aufsetzen. Ich warte da ja besonders auf Mint 11. Aber auch Pinguy OS scheint sich inzwischen zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Ich habe mir im letzten August die Scheibe mal angeschaut und sie hat hier (einschliesslich der Kommentare) recht gute Kritiken bekommen. Jetzt ist die neue Version 11.04 erschienen. Der wichtigste Unterschied zu Ubuntu ist wohl der, dass Unity komplett entfernt und durch Gnome (2.32.1) ersetzt wurde. Weiterhin sind natürlich viele der Inhalte, die bei Ubuntu erst nachinstalliert werden müssen, bereits drauf. So sind Plugins für den Firefox installiert, Multimedia funktioniert und auch WLAN.  Eine recht ausführliche Beschreibung findet ihr in der Ankündigung. Es gibt eine 32- und eine 64-bit Version, die hier herunter geladen werden können (was aber etwas dauern könnte). Der Screenshot ist (noch) von der Webseite.

Ein erster Eindruck: Im Gegensatz zu Ubuntu läuft Pinguy auf allen 3 Systemen, auf denen ich es ausprobiert habe. Und zwar sogar in der optimalen Monitor-Auflösung. Allerdings braucht es von der DVD relativ lang zum Booten. In der VBox sind die Treiber schon dabei; kein Wunder, es ist sogar bereits eine VBox mit dabei. Auf dem Laptop folgt dann aber bereits die erste Enttäuschung; die WLAN-Karte (b43) wird nicht erkannt; soweit ich mich erinnern kann, war das aber bei der älteren Version noch der Fall. Auch auf dem Desktop läuft die DVD einwandfrei; dachte ich zumindest. Der Firefox kommt bereits mit einer grossen Zahl an Erweiterungen und Plugins. Auch Multimedia läuft einwandfrei. Nachinstalliert müsste also zunächst mal nichts werden. Auch die deutschen Sprachdateien lassen sich einwandfrei nachinstalliern. Was mich aber gewaltig gestört hat ist, dass diese komischen Scrollbalken an den Fenstern noch da sind, obwohl ja Unity entfernt worden ist. Da muss man mit der Maus schon sehr genau zielen, bis man die dann trifft. Mit einem Touchpad am Laptop ist das sowieso eine einzige Qual. Ja und als ich dann den Desktop für einen Screenshot arrangiert habe und vergebens nach einem entsprechenden Programm zu diesem Zwecke gesucht habe, hat sich Pinguy dann plötzlich aufgehängt; aber wirklich total. Also vorläufig nix mit eigenem Screenshot.

9 Antworten to “Pinguy OS 11.04”

  1. Bubu Says:

    Bei Pollin hab ich so ne billig Mini-PCI WLAN Karte für das Laptop gekauft wo ich keine passenden Treiber finde. Die Pollintreiber gehen nicht und dein Drivermax findet zwar auch allerlei aber nichts davon geht😀

    Mal schauen ob mit diesem Live Linux die blöde WLAN Karte zum laufen gebracht werden kann😀

    • lotharf Says:

      Wohl eher nicht. Ich bin gerade dabei den Artikel zu ergänzen.

      • Bubu Says:

        Bei so einem älteren Pentium 4 Fujitsu Laptop bootet er eine halbe Ewigkeit…. am ende hab ich einen schwarzen Bildschirm ohne irgend etwas😀

        Im Abgesicherten Grafikmodus erscheint nach 10 Minuten rechts so ein Statusbalken mit Uhr, CPU Auslastung etc. und nach weiteren 10min erscheint so eine meldung Error Mint Menue reload? Nun tuckert das Laptop weiter vor sich hin, läd dies und das nach 5 min dann ändert sich oben links das Symbol zu einem art N und er läd weiter und weiter….ich klick auf Gnome Controll Center und weiter läd er ohne das scheinbar was groß passiert.

        43min sind nun schon vergangen… das ist gänzlich inakzeptabel. Bis man das WLAN Passwort eingegeben hat und den Firefox gestartet hat, hat man vermutlich über eine Stunde damit verbraten.

      • lotharf Says:

        Ist das der Laptop mit den 512 MB RAM? Dann vergiss Pinguy. Als das bei mir von der DVD lief hat das Conky einen RAM-Verbrauch von über 800 MB angezeigt.

    • Bubu Says:

      Puppy Linux ist immer wieder beeindruckend. Die blöde mini-PCI WLAN Karte läuft unter Puppy 5 ohne Probleme sofort, während man mit XP nicht weiter kommt, auch wenn man die Treiber ID passend umschreibt😀

  2. Zaungast Says:

    ist am Ende nun leider so das auch das beste Linux 0% Schutz gegen den gegenwärtigen Spionagehotpodshield darstellt….bleibt wie immer die IP….und bei demnächst IP6 nützt auch kein Linux mehr…..es sei denn man bleibt off……

  3. Rudis Says:

    Jo mit Shared Grafikram nur 480MB echt RAM

    Nach 50min hab ich abgebrochen. Kurz noch das Startmenü angeschaut… ist ja alles wichtige dabei wie Libre Office, sogar Skype.

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