Die „Katya“ angeschaut

Der erste Eindruck? Fein; ein ganz feiner sogar. Hier zunächst mal ein erster Screenshot aus der VBox, in der ich eine Neuinstallation gemacht habe. Der Installer ist in deutsch und die deutschen Sprachdateien werden automatisch nachgeladen. Das einzige was nachinstalliert werden muss sind die Gasterweiterungen der Vbox, damit man die volle Monitor-Auflösung bekommt. Das ist aber auch schon wirklich alles; bei einer normalen Installation auf Platte braucht man nicht einmal das. Es ist so ziemlich alles da, was man normalerweise braucht. Im Firefox (4.0.1) sind die nötigen Plugins dabei; auch der Flashplayer. Multimedia funktioniert einwandfrei; DVDs werden abgespielt. Als Bürosoftware ist Libre Office dabei und auch sonst ist eine sehr schöne Auswahl an Anwendungs-Programmen dabei. Ja und wer dann noch was vermisst, der braucht sich nur die Empfehlungen in der Softwareverwaltung anschauen. Schön ist natürlich auch das spezielle Mint-Menü.

Auch als Live-DVD ist die Scheibe natürlich sehr gut geeignet, denn man kann damit sofort arbeiten, hat auch einen voll funktionierenden Browser. Wenn, ja wenn man sich nicht daran stört, dass die Sprache Englisch ist. Denn das zwar mögliche „Eindeutschen“ wäre doch in diesem Falle wohl etwas aufwendig. Also dann doch lieber eine Installation.

Im Gegensatz zu manchen anderen Distros, die ich in der letzten Zeit ausprobiert habe (wie z.B. Ubuntu), läuft die Katya sowohl in der Virtual Box, auf dem Desktop und auf dem Laptop einwandfrei. Spannend ist jetzt eigentlich nur noch, wie es denn auf letzterem mit dem WLAN ausschaut. Und da schaut es leider schlecht aus. Die Karte (b43) wird zwar erkannt und es wird auch der passende Treiber angeboten; aber der ist nicht auf der Scheibe drauf; den muss man erst herunter laden, braucht also erst mal eine LAN-Verbindung. Da sollte man sich doch mal bei Mint anschauen, wie das Fedora gelöst hat.

Das trübt zwar den Eindruck etwas; aber dennoch würde ich wirklich jedem empfehlen, der Linux installieren will, sich doch die Katya mal anzuschauen. Denn einerseits ist dieses das, was ich mir unter einem einfach und intuitiv zu bedienendem Betriebssystem vorstelle (im Gegensatz zu Ubuntu mit Unity); dürfte also für Anfänger bestens geeignet sein. Andererseits bietet es auch erfahrenen Linux-Benutzern alle Möglichkeiten, dieses System noch zu erweitern.
[Und wie man den Fenstern einen richtigen bedienbaren Scrollbalken verpasst, das werde ich hoffentlich auch noch heraus finden]

Eine Antwort to “Die „Katya“ angeschaut”

  1. beyondtherainbow Says:

    Hi, ich habe mich in Katya verliebt.
    Hatte ja nun langezeit Isabella.
    Ja ich habe mir Katya geholt und bis jetzt tut Sie alles was man Ihr sagt.
    Sogar ohne Murren und Knurren…
    Und das OS X Kleid (Macbuntu) habe ich Katya verpasst und ich muss sagen:
    Katya sieht nicht nur toll aus!
    Grüße von
    beyondtherainbow

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