Sabayon 7 ist da

Obwohl ich inzwischen eine schnellere Leitung habe, habe ich mir längere Zeit keine ISOs mehr herunter geladen. [Ausser dieses unsäglich fürchterliche Windows 8 natürlich. Vielleicht schreibe ich auch noch was drüber, wenn mir das Tippen wieder schneller von der Hand geht]. Bei dem neuen Sabayon 7 muss ich mir jetzt noch überlegen welche Version ich mir hole. Denn es gibt deren sechs: mit Gnome 3.2, mit KDE 4.7 und mit Xfce 4.8; diese jeweils in 32- und in 64-bit. Ich tendiere wohl zur Gnome-Version, weil es mich interessiert wie die von Sabayon das konfiguriert haben. Das neue Sabayon 7 verwendet einen Kernel 3.0 und kommt mit LibreOffice 3.4.3.2.
Die Seite mit den Download Servern (die tschechischen sind relativ schnell)

Inzwischen konnte ich mir die Scheibe mal anschauen. Die Gnome Version herunter zu laden war offensichtlich ein Fehler. Sabayon 7 läuft in der VBox zwar recht gut, allerdings etwas ruckelig. Wie von Sabayon gewohnt funktioniert Multimedia sofort; auch ist alles in deutsch, wenn man beim Start mit F2 deutsch auswählt. Als Browser ist der Chromium dabei; der ist eigentlich so gar nicht nach meinem Geschmack; der Firefox wär mir lieber. Die Bedienung der Gnome-Oberfläche artet in eine Fummelei aus, die einfach nur Zeit kostet. KDE 4 kann man vergessen, Gnome 3 inzwischen auch; als einzige Hoffnung bleibt anscheinend nur noch der Xfce übrig. Diese Version werde ich mir jetzt auch holen und anschauen.
Links oben seht ihr übrigens ein Bild, das ich mit der Bildschirmfoto-Funktion gemacht habe. Ich wollte euch das nicht vorenthalten.  ;-)

So; hier hat endlich mal ein Screenshot geklappt; dieser ist jetzt von der Xfce-Version, die ich mir auch geholt habe. Zwar sieht man hier (als virtuelle Maschine in der VBox) das Bild im Video-Player nicht; dieser funktioniert jedenfalls und spielt eine Video-DVD einwandfrei ab. Browser ist hier der Midori 0.3.6, der mir wesentlich besser gefällt als der Chromium; er ist klein aber fein und Videos laufen darin einwandfrei. Das beste an dieser Xfce-Version ist natürlich, dass endlich mal wieder ein schönes, klar strukturiertes Startmenü da ist, sowie eine echte Taskleiste und Arbeitsflächen-Schalter (halt eben ein Linux-Desktop und keine alberne Smartphone-Oberfläche).

4 Antworten to “Sabayon 7 ist da”

  1. rainer2 Says:

    M.E. kommt Sabayon 7 nur, weil das Rolling Release
    von Version 6 mit Gnome 3 und Kernel 3.0 nicht
    funktioniert hat.
    Ich werde Gnome abwählen und bei Xfce beliben.

  2. Anonymous Says:

    Update: Dumm nur, dass dass sich das Google-Portal nicht verdrängen lässt, wenn man unter Midori IXquick als Standard-Suchmaschine
    einträgt.

  3. Alter Sack Says:

    Schön, der Lothar testet wieder :-)! Habe mir hier nämlich schon oft Empfehlungen für Distris geholt, welche dann auf dem Testrechner bzw. der Testpartition landeten. Mein erster Test mit Gnome 3 war übrigens nicht so schlimm wie aufgrund von viel Kritik im Netz erwartet, mal abwarten, wie sich das Ganze entwickelt. Im Moment kann ich allerdings der Entwicklung der beiden großen Linux-DEs auch nicht so viel abgewinnen, evtl. gehöre ich nicht zur Zielgruppe. Speziell bei Gnome 3 frage ich mich: Warum brauche ich einen Desktop, welcher 3D-Beschleunigung benötigt, muß dann aber zum Erreichen bestimmter Funktionen unbedingt mit der Tastatur (Drücken der alt-Taste) arbeiten??? Dann tun es ja wohl auch simplere und ressourcenschonendere Oberflächen…

  4. Oscar alias xpenguin Says:

    Wir haben den konfigurabelsten Desktop aller Zeiten gegen den unkonfigurabelsten aller Zeiten eingetauscht. Irgendwem schmeckt der Fraß ja immer, auch wenn er noch so scheußlich ist. Wenn ich so manche Lobreden auf dieses Pseudo-GNOME in manchen Blogs lese, fällt mir der britische Rekrut in „Asterix erobert Rom“ ein. Komisch ist, daß die Macher dieses Machwerks anscheinend gedacht haben, die User fressen widerspruchslos jeden Mist und erstaunt waren, welche Stürme an Protest ihnen entgegenschlugen. Da haben sie dann schnell solch ein merkwürdiges Ding gebastelt, das sie „GNOME Tweak Tool“ nennen. Das ist insgesamt etwa so, als würde man jemandem seinen Benz wegnehmen, ihm dafür einen uralten Käfer geben, und wenn er protstiert, reicht man ihm einen neukonstruierten Vergaser! Würde der damit zufrieden sein?
    Nee, Leute, solange man nicht ein Ding bastelt, das wenigstens halbwegs die Funktion des bisherigen „GNOME Appearance Properties“ erfüllt, ist dieses Ding, das man wohl zeitlich gleich hinter DOS einordnen muß, für mich nicht nutzbar. Oder vielleicht sollte man wirklich einen Kernel 2.6.40 bzw. 2.7.0 einführen. Irgendein Linux-Rebell wird sich doch finden, es hat doch immer welche gegeben, die dem Mainstream abhold waren. Welcher Deibel hat die Macher von „GNOME“ 3 eigentlich geritten? Vielleicht die scherzhafte Meldung in einem Blog vor einiger Zeit, daß Windoof 7, KDE und GNOME verboten würden, weil sie zu viel Strom verbrauchen? Jedenfalls hat man da einen Minimaldesktop erschaffen, der noch hinter LXDE liegt, denn da hat man ja „LXAppearance“ und „OBConf“ zur Verfügung, die weit mehr können als dieses merkwürdige Tweak Tool. Minimalismus um jeden Preis? Auch um den, daß sich einige Linux User ganz abwenden könnten und M$ oder dem angebissenen Obst die Kohle in den Rachen schmeißen?…
    Wem meine Meinung nicht gefällt, der wende sich bitte ditrekt an mich und verschone die anderen Leser des Blogs:
    xtremetux@gmx.de
    Tschüß und viel Spaß mit Eurem Super-„GNOME“ 3.2, Oscar

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