Archive for Mai 2012

Salafisten News

31 Mai 2012

Dieser Beitrag aus extra 3 des NDR ist zwar als Satire gedacht. Aber so lustig finde ich das gar nicht, denn bereits in 30 – 40 Jahren könnte es wirklich so weit sein.

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Alles Bio – oder wie?

31 Mai 2012

Heute möchte ich euch mal um eure Mithilfe bitten, weil ich gerade an diesem Thema dran bin und Infos dazu sammle. Drauf gekommen bin ich durch diesen Dioxin-Eier-Skandal. Da gibt es einen Bauernhof, der täglich 23 000 Bio-Eier produziert. Da nicht jedes Huhn jeden Tag ein Ei legt, müssen dort als mindestens 30 000 Hühner frei herum laufen. Da würde mich interessieren, wie gross dieser „Bauernhof“ eigentlich ist.

Weiterhin sehe ich, dass in der letzten Zeit eigentlich in jedem Supermarkt inzwischen Bio-Lebensmittel verkauft werden. Dabei beträgt der Anteil der Biobauern an der landwirtschaftlichen Anbaufläche in Deutschland gerade mal 5,4%. Wenn man nun berücksichtigt, dass der Ertrag auf diesen Flächen zwangsläufig niedriger sein muss, wovon ich mich auch bei Gesprächen mit einem Biobauern überzeugen konnte, dann kommen wir vielleicht auf einen Ertrag von nicht mehr als 4%.

Da muss sich doch einfach die spannende Frage stellen: wo kommen eigentlich die ganzen Bio-Lebensmittel her? Die können ja dann nur aus dem Ausland kommen. Österreich und Liechtensten haben zwar einen wesentlich höheren Anteil an Biobauern als wir und könnten auch etwas exportieren; flächenmässig sind die aber doch recht klein. Bleiben noch Südeuropa oder Osteuropa, dort ist der Anteil an Biobauern aber auch nicht so besonders hoch (in Italien gab es ja einen riesigen Skandal wegen Bioprodukten aus Osteuropa, die gar keine waren). Ach ja, in Bamberg haben Bauern Kartoffeln verschenkt, weil sie damit gegen den Import von Bio-Kartoffeln aus Ägypten protestiert haben.

Vielleicht können mir ja einige Leser hier ein paar Links posten, die mir helfen, dieses offensichtliche Missverhältnis zwischen Produktion und Verkauf, das ich da leider sehe, etwas aufzuklären.

Update: Es überrascht mich keineswegs, dass mir niemand sagen kann, wo denn die vielen Bio-Produkte, die bei uns verkauft werden, her kommen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch gar nicht damit gerechnet.

UHDTV – Fernsehen mit 7680 x 4320 Pixeln

30 Mai 2012

Das Museum vom Aussterben bedrohter Sounds

28 Mai 2012

Eine Webseite, auf der der Autor Sounds zusammen trägt, die die jüngeren von uns schon gar nicht mehr kennen. Er hat damit recht, wenn er meint, dass es schade wäre, wenn diese aussterben würden. Mein absoluter Favorit ist natürlich der wunderbare unvergessliche Sound rechts in der ersten Reihe.

Der Blog wünscht allen Lesern ein frohes Pfingstfest

27 Mai 2012


Während es mir bei vielen christlichen Feiertagen irgendwie schwer fällt, die dahinter liegenden Mythen intellektuell nach zu vollziehen, dürfte die Erklärung für Pfingsten relativ einfach sein: Auch vor 2000 Jahren wurden nämlich im Römischen Reich bereits tolle feucht-fröhliche Partys gefeiert, bei denen man sich ausser dem obligatorischen Wein auch noch diverse andere Sachen rein gezogen hat.

Was passiert eigentlich mit dem Strom?

27 Mai 2012

20000 Megawatt (vielleicht gar 22000) produzieren die bei uns installierten Solaranlagen bei günstigem Wetter, wie wir es derzeit haben. Das klingt ja zunächst mal toll [Produktion von Solarstrom erreicht neuen Rekord]. Doch was passiert eigentlich mit diesem Strom? Dieser hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, dass er sich sehr schlecht (beim derzeitigen technologischen Stand könnte man auch sagen: gar nicht) speichern lässt. Was passiert also damit? Er wird verkauft; ins Ausland. Er muss sogar verkauft werden, weil sonst die Anlagen, die den Strom produzieren, abgeschaltet werden müssten. Dazu gibt es Strombörsen. Der Preis richtet sich dort nach dem Angebot. Und was passiert, wenn das Angebot zu hoch ist? Der Preis geht in den Keller; d.h. der Strom wird verramscht (man munkelt, dass es dort manchmal sogar negative Preise geben soll). Im Winter, wenn es kalt und finster ist, muss man dann den Strom wieder zukaufen. Dies dann allerdings zu Höchstpreisen.

Ja ist das denn nicht ein gigantisches Verlustgeschäft? Sehr wohl! Aber das ist ja alles kein Problem. Die Betreiber der Solaranlagen bekommen natürlich ihre garantierte Einspeisungs-Vergütung; die Verluste werden von den Stromkonzernen ganz einfach auf den Strompreis umgelegt; bezahlen müssen wir das dann alle!

Die Verarsche der Woche

26 Mai 2012

„Ein Kilo Rindfleisch so mies wie 1600 Kilometer Autofahren“ (ein Artikel auf Welt Online). Auf welche dumm-dreiste Art wir hier wieder mal desinformiert und manipuliert werden sollen, das geht wirklich auf keine Kuhhaut (sic).

Einen eigenen Artikel dazu will ich hier gar nicht schreiben, denn der würde wohl viel zu lang ausfallen. Nur so viel möchte ich dazu bemerken: Wir könnten ja auf den Verzehr von hochwertigem Rindfleisch vollkommen verzichten. Dann könnte man auf diesem Weideland Weizen anbauen und diesen dann gleich zu Biosprit verarbeiten. Das ergäbe dann wahrscheinlich nach den Massstäben dieser sog. „Wissenschaftler“ sogar eine positive „Klimabilanz“ (übrigens ein künstlich erzeugter Begriff, der auf keinerlei Fakten beruht, sondern auf völlig willkürlichen Annahmen, die sich jeder so zurecht legen kann, wie er sie gerade braucht).

Wie erkennt man Idioten und Dreckschweine?

25 Mai 2012

[Verbotsschild in Heinersreuth, Kreis Bayreuth]

Doodle zu Ehren des Manns der schrägen Töne

23 Mai 2012

Zum nächsten krummen (78.) Geburtstag gibt es von Google diesmal schräge Töne. Das interaktive Doodle zu Ehren von Robert Moog ist ein echter Synthesizer, mit dem man sich eine Zeit lang beschäftigen kann. Und man kann seine auf diese Weise erzeugten Werke sogar aufzeichnen und abspielen.

Flash Absturz

14 Mai 2012

Oha, dies Meldung habe ich jetzt zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Gesponnen hat der Flashplayer ja eigentlich schon immer. Mal ist er stundenlang einwandfrei gelaufen; dann hat er wieder nach 15 – 20 Minuten angefangen zu spinnen (ruckeln). Deshalb ist es ja auch immer wieder so spannend, wenn ein neues Update heraus kommt. Denn manchmal ist ja auch ein Update dabei, nach dem er einwandfrei läuft. Diesmal ist das aber ganz offensichtlich mal wieder nicht so.

[Flash Player 11.2.202.235 installiert am 12.5; Firefox 12.0]

Bulb Fiction

13 Mai 2012

[Glaubt jetzt nicht, dass ich stolz darauf bin, das hier schon immer gesagt zu haben]

In feindseliger Umgebung kommunizieren

13 Mai 2012

Maxim Kammerer nimmt den Mund ganz schön voll: ein Linux, mit dem man „sicher und verstohlen in einer feindseligen Umgebung kommunizieren kann“. Jedenfalls klingt das so interessant, dass man sich das vielleicht mal anschauen sollte. Die Distro heisst Liberté Linux und basiert auf Gentoo. Das ist aber so ziemlich das Einzige, was ich bisher heraus gefunden habe, denn die (russische) Homepage ist derzeit nicht erreichbar. Die ISO (und ZIP) gibt es auf Sourceforge.

[Was der Maxim mit der feindseligen Umgebung meint, werdet ihr vielleicht nachvollziehen können. Sicher kommunizieren mag da ja gehen, aber verstohlen? Damit man mit dem Rechner raus kommt, wird der sich ja wohl am Router anmelden müssen.]

Die andere Seite

12 Mai 2012

Auf dieser Webseite wird für einen Punkt die jeweils geografisch genau gegenüber liegende Stelle angezeigt. Von uns aus landet man irgendwo im Wasser des Südpazifiks.

Es ist wirklich bedauerlich

10 Mai 2012

So viel Ehrlichkeit hätte ich einem Politiker gar nicht zugetraut.  😉

Browser Sundance 1.2.0.0

10 Mai 2012

Ein Browser, der nur 1,6 MB gross ist? Der könnte ganz interessant sein für ältere Hardware, noch dazu er mit Win2K läuft. (von meinen 4 GB RAM schnappt er sich aber derzeit 171 MB). Die Darstellung der Webseiten ist durchaus in Ordnung und auch den User Agent kann man auswählen. Ansonsten sind die Einstellungs-Möglichkeiten natürlich recht mager (kein Wunder bei der geringen Grösse). Ein Flash-Plugin fehlt natürlich auch. Seltsam ist, dass der Knopf für einen neuen Tab sich in der Leiste am rechten Rand befindet. Und noch etwas fällt auf: der erste Tab lässt sich nicht schliessen. Ansonsten aber kann man mit dem Teil recht gut arbeiten (den Artikel schreibe ich gerade damit). Wer Lust hat, der kann den Sundance ja mal ausprobieren.

Die Welt geht unter

8 Mai 2012

Ständig werden wir von neuen Weltuntergangs-Szenarien überschwemmt; sämtlich mit dem Tenor, dass wir alle es sind, die durch unser Verhalten den schönen Planeten zerstören. Wie auch jetzt wieder in dem neuesten Science Fiction Roman des Club of Rome.
Dabei sollte man schon etwas differenzieren und es auch beim Namen nennen. Es sind nämlich die grossen Konzerne, die in ihrer unendlichen Profit-Gier den Planeten ausplündern und die Umwelt zerstören. Aber uns will man einreden, dass wir es sind mit dem bisschen CO2, das unser Auto und unser Schornstein abgeben (atmen sollten wir wohl möglichst auch nicht mehr; auch nicht mehr furzen, denn Methan ist ja auch ganz schlimm). Und unsere Kinder glauben an das Märchen, dass die armen Eisbären aussterben, wenn man mal versehentlich die Kühlschranktür offen lässt (eine der unverschämtesten Lügen, die auf den Film von Al Gore zurück geht; aber so etwas wird ihnen im Kindergarten erzählt).
Der tollste Witz, den man heute lesen kann, ist jedoch, dass die Dinosaurier ausgestorben sein sollen, weil sie zu viel gefurzt haben.
Dabei sind alle Zukunftsvorhersagen nichts weiter als Stochern im Nebel oder Kaffeesatz-Leserei; denn erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Sie sind genauso viel wert wie die Prophezeiungen, dass am 12. Dezember die Welt untergeht.
Schlimm wird es jedoch dann, wenn Politiker meinen, sie müssten Aktionismus entwickeln. Dann sollen Milliarden und Aber-Milliarden ausgegeben werden, um den Ausstoss des ach so bösen CO2 zu verringern. Geld, das natürlich an anderen Stellen fehlt und gestrichen wird, was zur weiteren Verarmung in der Bevölkerung führt.
Und dabei kann schon ein einziger Vulkanausbruch irgendwo auf der Welt mehr CO2 in die Atmosphäre blasen als wir in 20 Jahren überhaupt einsparen könnten. So sehen die echten Relationen aus! Aber das sollen wir natürlich nicht wissen.

Lendchen mit Spargel und Rösti

6 Mai 2012

Was macht man, wenn man bereits in der Vorbereitungs Phase für das Mittagessen ist und plötzlich überraschend eine frische Portion Spargel bekommt? Man muss umdisponieren und improvisieren. Und manchmal entstehen so durch Zufall gar ganz köstliche Gerichte. Ich will mal versuchen, das Rezept zu rekonstruieren und euch daran teil haben lassen:

1 Bund Spargel
2 Schweinelendchen
Salz, Pfeffer, Zucker
1 EL Öl
1/2 kleine Zwiebel
2 Beutel Sauce Hollandaise
150 ml Milch
100 g Butter
100 g Gorgonzola
2 Scheiben Gouda

Die Lendchen in Scheiben schneiden, salzen und pfeffern;
den Spargel schälen, in Wasser mit etwas Salz und Zucker 15 min kochen (nicht länger);
die Lendchen mit der klein gehackten Zwiebel im Öl braten;
1/4 l Wasser und die Milch erhitzen,  das Saucenpulver und die Butter einrühren, den Gorgonzola zerbröseln, dazu geben und unter rühren schmelzen lassen;
den Spargel in 3 Stücke schneiden, in eine flache Form geben, darauf die Fleischscheiben legen und mit der Sauce übergiessen; den Gouda zerpflücken und drauf streuen; im Backofen überbacken bis der Käse geschmolzen ist.

Dazu passen sehr gut Rösti, die man ja vorher im Backofen garen kann; dann ist der auch gleich vorgeheizt.

[Der Download-Link für meine Rezeptsammlung, die ich bereits vor nunmehr 3 Jahren auf Rapidshare hoch geladen habe, ist übrigens immer noch aktiv]

Yoda jodelt

6 Mai 2012

[für die Ohrenschmerzen wird man am Schluss entschädigt]  😉

Ob VW das jemals baut?

6 Mai 2012

Ein sehr nützliches Gerät

2 Mai 2012

Bei einem derart tollen Wetter, wie wir es gerade haben (so man denn in der richtigen Gegend Deutschlands wohnt), tut sich hier nicht viel. Da halte ich mich lieber draussen auf; und es ist ja auch jede Menge Gartenarbeit angesagt. Um sich diese wesentlich zu erleichtern, gibt es ja ganz nützliche Gerätchen; wie z.B. eine Motorhacke. Aber ein vernünftiges Gerät sollte das schon sein, damit es auch tief genug gräbt. Und es sollte unbedingt auch einen Rückwärtsgang haben, weil man sich sonst die Arme beim rangieren abbricht. Eine derartige Motorhacke kostet allerdings so an die € 900,- (irgendwelche billigen Elektrogeräte wären da nur Spielzeug). Aber so viel Geld ausgeben für ein Gerät, das man maximal zweimal für 1 Stunde im Jahr braucht, wäre kompletter Unsinn. Das steht ja sonst nur herum, nimmt Platz weg und rostet vor sich hin. Es gibt jedoch nette Händler, die derartige Gartengeräte nicht nur verkaufen, sondern sie auch zum Verleih anbieten. Und die relativ geringe Leihgebühr ist von Preis-Leistungs-Verhältnis her kaum zu übertreffen.