Die Welt geht unter

Ständig werden wir von neuen Weltuntergangs-Szenarien überschwemmt; sämtlich mit dem Tenor, dass wir alle es sind, die durch unser Verhalten den schönen Planeten zerstören. Wie auch jetzt wieder in dem neuesten Science Fiction Roman des Club of Rome.
Dabei sollte man schon etwas differenzieren und es auch beim Namen nennen. Es sind nämlich die grossen Konzerne, die in ihrer unendlichen Profit-Gier den Planeten ausplündern und die Umwelt zerstören. Aber uns will man einreden, dass wir es sind mit dem bisschen CO2, das unser Auto und unser Schornstein abgeben (atmen sollten wir wohl möglichst auch nicht mehr; auch nicht mehr furzen, denn Methan ist ja auch ganz schlimm). Und unsere Kinder glauben an das Märchen, dass die armen Eisbären aussterben, wenn man mal versehentlich die Kühlschranktür offen lässt (eine der unverschämtesten Lügen, die auf den Film von Al Gore zurück geht; aber so etwas wird ihnen im Kindergarten erzählt).
Der tollste Witz, den man heute lesen kann, ist jedoch, dass die Dinosaurier ausgestorben sein sollen, weil sie zu viel gefurzt haben.
Dabei sind alle Zukunftsvorhersagen nichts weiter als Stochern im Nebel oder Kaffeesatz-Leserei; denn erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Sie sind genauso viel wert wie die Prophezeiungen, dass am 12. Dezember die Welt untergeht.
Schlimm wird es jedoch dann, wenn Politiker meinen, sie müssten Aktionismus entwickeln. Dann sollen Milliarden und Aber-Milliarden ausgegeben werden, um den Ausstoss des ach so bösen CO2 zu verringern. Geld, das natürlich an anderen Stellen fehlt und gestrichen wird, was zur weiteren Verarmung in der Bevölkerung führt.
Und dabei kann schon ein einziger Vulkanausbruch irgendwo auf der Welt mehr CO2 in die Atmosphäre blasen als wir in 20 Jahren überhaupt einsparen könnten. So sehen die echten Relationen aus! Aber das sollen wir natürlich nicht wissen.

5 Antworten to “Die Welt geht unter”

  1. lotharf Says:

    Geschrieben habe ich das mit sehr viel Wut im Bauch, wie sich aus der Formulierung vielleicht ableiten lässt. Aber das musste einfach mal sein. Und eigentlich hätte ich als Titel ja schreiben wollen: „Für wie blöd will man uns eigentlich noch verkaufen?“ Aber dieser Titel träfe ja auch auf eine Unzahl anderer Themen genau so zu.

  2. Anonymous Says:

    Ich habe einen guten Tip für dich:
    das Thema vorher noch einmal aufwärmen.
    Nicht als Thema; als Essen, das entspannt.😉
    Und dann kann dich für 30 min nichts mehr aus der Ruhe bringen.

  3. lotharf Says:

    Natürlich müsste man dieses Thema sehr viel ausführlicher behandeln; was auch der Grund war, weshalb ich dazu hier bisher nichts gebracht habe. Aber ich kann ja hier nur einen relativ kurzen Artikel schreiben und keine Dissertation. (Dr. rer. pol klänge [wieso motzt diese dämliche Rechtschreibprüfung eigentlich bei jedem Konjunktiv?] ja auch nicht schlecht; aber dazu müsste ich erst mal einen Prof finden, der das oben genannte Thema annimmt)😉

  4. Jürgen Says:

    Die grossen Konzerne plündern den Planeten aus und stillen damit UNSEREN Konsumhunger.
    Ich hab mal vor 10 Jahren einen Vortrag vom Konstruktionsleiter der Lurgi gehört. Seine Aussage war „Öl ist viel zu wertvoll um es zu verbrennen!“. Wenn das Öl alle ist fahren wir mit Strom, das ist nicht das Problem. Aber fast alle Dinge des täglichen Lebens werden auch aus Erdöl hergestellt. Farbe, Innenauskleidung von Autos, Deckenverkleidungen, Gummi, Kleidung, Geschirr, Gehäuse für Elektrogeräte, etc.
    Das Schulden-Szenario, welches die nächste Generation zu tragen hat, wird gigantisch. Diese Auswirkungen hat der Club of Rome auch beschrieben und hat meiner Meinung nach damit völlig Recht.

  5. lotharf Says:

    Ich stimme dir voll zu, dass Öl viel zu wertvoll ist, um es zu verbrennen; die Lagerstätten reichen auch nicht ewig. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir von der Verbrennung fossiler Rohstoffe loskommen. Das ist ein sehr richtiges und wichtiges Argument. Aber warum sagt man uns das nicht einfach so, sondern überschwemmt uns mit diesen Horror-Märchen über eine bevorstehende Klima-Katastrophe?
    Das kann ich dir auch sagen. Weil wir nämlich für eine Strategie „weg vom Öl“ locker mindestens 30 Jahre Zeit hätten und diese Entwicklung auch ruhig und gemütlich angehen könnten. Aber diesen Profit-Geiern würde das viel zu lange dauern. Sie haben nämlich die Möglichkeit erkannt, dass sie gleich doppelt abkassieren können: einmal mit der Ausplünderung unseres Planeten und zweitens mit der Umstellung auf regenerative Energien.
    [Nur ein Beispiel: in Brasilien wird der Regenwald abgeholzt, auf diesen Flächen wird Weizen angebaut, der denn wieder zu Biosprit verarbeitet wird – der absolute Wahnsinn.][oder siehe auch dieser Link]

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