Was passiert eigentlich mit dem Strom?

20000 Megawatt (vielleicht gar 22000) produzieren die bei uns installierten Solaranlagen bei günstigem Wetter, wie wir es derzeit haben. Das klingt ja zunächst mal toll [Produktion von Solarstrom erreicht neuen Rekord]. Doch was passiert eigentlich mit diesem Strom? Dieser hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, dass er sich sehr schlecht (beim derzeitigen technologischen Stand könnte man auch sagen: gar nicht) speichern lässt. Was passiert also damit? Er wird verkauft; ins Ausland. Er muss sogar verkauft werden, weil sonst die Anlagen, die den Strom produzieren, abgeschaltet werden müssten. Dazu gibt es Strombörsen. Der Preis richtet sich dort nach dem Angebot. Und was passiert, wenn das Angebot zu hoch ist? Der Preis geht in den Keller; d.h. der Strom wird verramscht (man munkelt, dass es dort manchmal sogar negative Preise geben soll). Im Winter, wenn es kalt und finster ist, muss man dann den Strom wieder zukaufen. Dies dann allerdings zu Höchstpreisen.

Ja ist das denn nicht ein gigantisches Verlustgeschäft? Sehr wohl! Aber das ist ja alles kein Problem. Die Betreiber der Solaranlagen bekommen natürlich ihre garantierte Einspeisungs-Vergütung; die Verluste werden von den Stromkonzernen ganz einfach auf den Strompreis umgelegt; bezahlen müssen wir das dann alle!

3 Antworten to “Was passiert eigentlich mit dem Strom?”

  1. Anonymous Says:

    wer sollte das denn sonst bezahlen alswie der deutsche doofmichel? nur einmal in Deutschland gab es klügere…..Kiel nach dem ersten Weltkrieg……

    • lotharf Says:

      Kiel war aber leider nur ein Ansatz, der dann sehr schnell wieder zunichte gemacht wurde.
      Die einzigen, die schon sehr viel früher kapiert haben, wie man so was richtig machen muss und das dann auch konsequent durchgezogen haben, das waren die Franzosen.

  2. lotharf Says:

    Und damit der Michel so doof bleibt und ohne murren zahlt, setzt man ihn dieser gigantischen Gehirnwäsche über das angeblich ach so böse CO2 und eine bevorstehende Klimakatastrophe aus, die sogar bereits bei 3-jährigen Kindern im Kindergarten beginnt.
    Damit der Michel nicht auf die Idee kommt mal darüber nachzudenken, wie segensreich sich eigentlich ein klein wenig mehr Wärme bei uns auswirken könnte; wenn dann die Sommer etwas länger und die Winter etwas kürzer werden würden.
    Dass z.B. die Kanadier und die Russen, die ja am meisten davon profitieren würden, nicht ganz so doof sind, das lässt etwas Hoffnung aufkeimen.
    [Kanada würde sich vielleicht sogar ganz gut zum Auswandern anbieten – wenn, ja wenn es dort nicht so kalt wäre😉 ]

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