Archive for Juli 2012

Übermut

30 Juli 2012

Derartige Plakate sieht man zur Zeit überall. Die Aktion mag zwar durchaus löblich gemeint sein; als Anleitung für den Alltag sollte man diesen Spruch allerdings wohl eher nicht beherzigen. Denn üblicher Weise kann man so was nur genau einmal machen – und dann nie wieder.  😉

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Manchmal braucht man eine andere Identität

18 Juli 2012

Ach waren das noch Zeiten, als es genügte, wenn man als „Rumpelstilzchen“ oder als „Sonnenblume“ im Netz unterwegs war. Heutzutage in den Zeiten von Gesichtsbuch oder Google+ werden Klarnamen verlangt, die dann von diesen dämlichen Smartphone-Benutzern auch noch freudig preisgegeben werden. Es dürfte aber eine recht weise Entscheidung sein, wenn man derartige Dienste wie die Pest meidet; zumindest unter seiner eigenen Identität. Hier kann eine Webseite recht hilfreich sein – der Fake Name Generator. Er liefert nicht nur Name und Adresse, sondern auch eine dazu passende Telefonnummer und viele weitere passende Daten, die üblicher Weise abgefragt werden (sogar eine Kreditkarten-Nummer, die man aber natürlich sinniger Weise nicht zum Einkaufen benutzen sollte). Die ebenso bereit gestellte E-mail-Adresse sollte man allerdings aktivieren, weil deren Existenz natürlich als erste abgefragt wird. Ein Screenshot genügt, damit man die Daten zur Hand hat, wenn man sie braucht.
[Obwohl man auch Ausländer werden kann, sollte man als Deutscher vielleicht auch Deutscher bleiben; sonst müsste man wohl auch die IP-Adresse faken, was natürlich andererseits auch leicht möglich wäre].

Gustav Klimt

14 Juli 2012

Das ist wieder mal ein Doodle, das mir sehr gut gefällt. Google bringt es zu Ehren des 150. Geburtstags des Wiener Malers Gustav Klimt. Das Doodle ist ganz offensichtlich seinem wohl berühmtesten Bild „Der Kuss“ nachempfunden.

Rechenmodelle – die moderne Form der Wahrsagerei

13 Juli 2012

Was macht man, wenn man ein schönes neues Spielzeug hat? Man spielt damit. Und bekanntlich ist ja unser Lieblings-Gerät, der Computer, bestens zum Spielen geeignet. Das macht viel Spass. Ideal ist es natürlich dann, wenn man sich in der glücklichen Position befindet, dies während der Arbeitszeit machen zu können und der Arbeitgeber so blöd ist, dass er sich das auch noch als Arbeit unterjubeln lässt.
Mitarbeiter von Forschungsinstituten befinden sich in dieser beneidenswert glücklichen Lage. Und die nötige Intelligenz, um sich irgendwelche Szenarien auszudenken, hat man ja; man muss nur seine Fantasie etwas spielen lassen. Also füttert man den Rechner mit irgendwelchen statistischen Daten, die man ja problemlos im Internet findet, sagt ihm, wie er diese kombinieren soll, und lässt ihn rechnen. In der Zwischenzeit kann man sich ja ausruhen und Daumen drehen.
Eine kleine Zutat fehlt aber noch. Als Nachweis seiner harten Arbeit muss man seine auf diese Weise erzielten „Forschungs“- Ergebnisse publizieren. Aber kein Schwein würde sich dafür interessieren. Dies ändert sich jedoch schlagartig, wenn man Prognosen für die Zukunft mit ins Spiel bringt. Schon immer gab es Propheten und Wahrsagerinnen, die Voraussagen für die Zukunft geliefert haben. Ich weiss zwar nicht, warum man das wissen wollen sollte, aber die halbe Menschheit ist offenbar so gestrickt. Das hat den Wahrsagern stets ein auskömmliches Einkommen garantiert, auch wenn die ihre Voraussagen lediglich per Kaffeesatz oder Kristallkugel getroffen haben. Aber heutzutage gibt es ja den Computer, mit dem man solche Prophezeiungen errechnen kann.
Leider stellt sich halt immer erst in vielen Jahren heraus, dass diese Prognosen auch nicht zutreffender sind, als die mit den Kristallkugen. Aber das ficht diese „Forscher“ nicht an. Wichtig ist, dass die Aufmerksamkeit der Medien garantiert ist (zumindest wenn die Veröffentlichung nicht zu sehr von dem gerade vorherrschenden Mainstream abweicht, weil ja sonst die Karriere schnell beendet sein könnte). Als Zeitraum wählt man am besten das Jahr 2050. Erstens ist das eine schöne Zahl und zweitens stört es nicht mehr, wenn man blühenden Unsinn publiziert hat, weil man dann (hoffentlich) bereits in Pension ist.

Was man Kids keinesfalls antun sollte

4 Juli 2012

Denn es ist das absolute Gegenteil von „beneficial“. Aber ich befürchte leider, dass es diesen Mist auch bald in Deutsch geben wird.

Tiny Tube

Neuer Trick

1 Juli 2012

Eigentlich ein ganz geschickt gemachter Trick. Allerdings würde wohl kaum ein Mitarbeiter der Post AG das Wort „kriegen“ verwenden und auch in der Grammatik dürfte er sich etwas besser auskennen.  😉